Rissige Fersen: Das hilft gegen Schrunden

Rissige Fersen: Das hilft gegen Schrunden

Bei rissigen Fersen und Schrunden bedarf es einer speziellen Fußpflege. Was du beachten musst, erklären wir dir hier.

Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn die Heizungsluft trocken ist und wir öfter dicke Wollsocken tragen, kann es passieren, dass die Haut an Füßen austrocknet. Ist die Haut trocken, können sich schnell Risse in den Fersen sogenannte "Schrunden“ bilden. Was du tun kannst, um der Entstehung von rissigen Fersen vorzubeugen und welche SOS Tipps bei Schrunden helfen, verraten wir dir hier.

Die Ursachen: So entstehen rissige Fersen

Von rissigen Fersen oder auch "Schrunden" spricht man, wenn sich an den Füßen tiefe Risse in der Oberhaut befinden. Vor allem an den Fersen und Fußsohlen tritt das Problem häufiger auf. Die Risse können nicht nur sehr unschön aussehen, sie können auch sehr schmerzhaft werden und eventuell sogar Entzündungen hervorrufen. Die Ursachen klären wir nun.

Mangelnde Pflege: Unser Gesicht cremen wir täglich ein, versorgen es mit reichhaltigen Masken und peelen es regelmäßig. Doch der Haut an den Fußen wird dieses Maß an Pflege nur selten zuteil. Dabei tragen uns die Füße jeden Tag von A nach B und hätten eine ausreichende Pflege mehr als nur verdient. Bekommt deine Haut an den Füßen nicht genug Feuchtigkeitspflege, trocknet sie schneller aus und es bilden sich Hornhaut und trockene, rissige Fersen inklusive Schrunden.

Falsche Schuhe: Ein falsches Schuhwerk ist ebenfalls eine häufige Ursache von rissigen Fersen und trockener Haut an den Füßen. Wer oft offene Schuhe trägt oder barfuß läuft, hat häufiger mit Hornhaut und Schrunden zu kämpfen. Und auch wenn der Schuh schlecht und unbequem sitzt, kann er rissige Fersen begünstigen.

Nährstoffmangel: Ernähren wir uns falsch oder fehlen uns bestimmte Nährstoffe, kann es passieren, dass unsere Haut schneller austrocknet. Vor allem bei einem Mangel an Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren laufen wir Gefahr, rissige Fersen, Hornhaut und Schrunden zu bekommen.

Erkrankungen: Bei Krankheiten wie Diabetes, einer Schilddrüsenunterfunktion, Fettleibigkeit und chronischen Hautproblemen wie Schuppenflechte ist das Risiko für Risse in der Haut der Füße ebenfalls erhöht.

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Rissige Fersen vorbeugen: So gehts

Am besten ist es, tiefe Risse in den Fersen und Schrunden gar nicht erst entstehen zu lassen. Dafür braucht es eine regelmäßige Fußpflege, damit die Hornhaut an den Füßen nicht zu dick wird und einreißen kann. Was du machen kannst, um rissige Fersen zu verhindern und Schrunden vorzubeugen, erklären wir dir nun.

Fußbad nehmen

Ein regelmäßiges Fußbad beugt Hornhaut und rissige Fersen vor. Es hilft dir dabei, die Haut an den Füßen aufzuweichen und anschließend zu behandeln. Am besten wendest du ein Fußbad mit Salz an. Gib dafür auf 100 Milliliter warmes Wasser 10 Gramm Salz. Hierfür kannst du sowohl Kochsalz als auch Totes-Meer-Salz verwenden. Das Salzbad wirkt antibakteriell und gibt der Haut Feuchtigkeit zurück. Alternativ kannst du aber auch fünf bis zehn Tropfen Teebaumöl in das warme Wasser träufeln und deine Füße darin einweichen. Bade deine Füße höchstens 15 Minuten.

Hornhaut entfernen

Nach dem Einweichen der Füße im Fußbad kannst du die Hornhaut mit einem Bimsstein (hier bei Amazon 🛒) oder einem anderen Hilfsmittel entfernen. Lässt du gar nicht erst zu, dass die Hornhaut dicker wird, können auch keine Schrunden entstehen. Auf Hornhauthobel solltest du lieber verzichten, da hier das Verletzungsrisiko erhöht ist. Besser sind Hornhautfeilen, Schwämme und Bimssteine. Doch beachte: Trage nicht zu viel von der Hornhaut ab, um die drunterliegende Haut nicht zu verletzen.

Fußcreme verwenden

Eine feuchtigkeitsspendende Fußcreme (hier bei Amazon 🛒) sollte fest in die Körperpflege-Routine integriert werden. Nach dem Duschen kannst du die Creme ganz einfach verwenden. Doch besonders, wenn du deinen Füßen eine Behandlung mit Fußbad und dem Entfernen der Hornhaut gegönnt hast, ist eine pflegende Fußcreme unbedingt nötig, um der Haut die Feuchtigkeit zurückzugeben. Trage die Fußcreme gründlich auf den ganzen Fuß auf und massiere sie besonders gut in die Fersen ein, um der Entstehung von dicker Hornhaut und rissigen Fersen vorzubeugen.

Fußmasken anwenden

In regelmäßigen Abständen kannst du auch eine spezielle Fußmaske verwenden. Sie spendet noch einmal extra viel Feuchtigkeit und intensive Pflege für die Füße. So kannst du Hornhaut und Schrunden optimal vorbeugen. Unsere liebsten Fußmasken findest du in diesem Artikel: Fußmaske: Unsere Favoriten für weiche Füße im Test

Auf das richtige Schuhwerk achten

Damit sich keine dicke und rissige Hornhaut an den Füßen bildet, solltest du das richtige Schuhwerk wählen. Schuhe, die an den Fersen offen sind, Schuhe mit engen Riemen und unbequeme, schlecht sitzende Schuhe begünstigen rissige Fersen. Ein geschlossenes, gut sitzendes Schuhwerk hingegen beugt Hornhaut und Schrunden vor und minimiert auch das Verletzungsrisiko.

Gesunde und ausgewogene Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann die Hautbarriere von innen stärken und bietet eine gute Grundvoraussetzung für gesunde Haut am ganzen Körper. Achte auf eine Vitamin E-reiche Ernährung. Dafür kannst du Lebensmittel wie Sonnenblumenöl, Olivenöl, Haselnüsse, Mandeln oder Vollkornkekse essen. Auch auf Omega-3-Fettsäuren solltest du in deiner Ernährung achten. Sie sind unter anderem in Lachs, Walnüssen und Leinöl enthalten. Ebenfalls wichtig: Reichlich Wasser trinken

3 SOS Tipps gegen Schrunden

Du hast bereits eine dicke Hornhaut an den Füßen und rissige Fersen? Dann bedarf es einer besonderen Pflege. Behandelst du deine Schrunden nämlich nicht, können sich Wunden bilden, die sich gegebenenfalls entzünden können. Hast du nur leichte Risse und trockene Haut an den Füßen, kannst du diese ganz gut selber behandeln. Bei tiefen, schmerzenden Rissen solltest du dich lieber in die Hände von Profis bei einer professionellen Behandlung begeben.

Tipp 1: Schrundensalbe

Eine Schrundensalbe (hier bei Amazon 🛒) ist besonders effektiv gegen rissige Fersen und wirken entzündungshemmend. Diese gibt es meist rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen. In besonders schweren Fällen können aber auch Schrundensalben mit Kortison vom Arzt oder von der Ärztin verschrieben werden. 

Die besten Wirkstoffe gegen Hornhaut und Schrunden:

  • Urea
  • Calendula
  • Bisabolol

Tipp 2: Hausmittel gegen rissige Fersen

Hast du Schrunden, kannst du auch eine DIY Fußmaske aus Kokosöl und Teebaumöl herstellen. Beide Wirkstoffe wirken entzündungshemmend und können so Linderung verschaffen. Kokosöl wirkt feuchtigkeitsspendend, erhöht die Elastizität der Haut und macht die Haut an den Füßen weich. Zusammen mit dem antiseptischen, antibakteriellen Teebaumöl ist es die perfekte Kombi im Kampf gegen rissige Fersen. Dafür einfach zwei bis drei Esslöffel Kokosöl mit fünf Tropfen Teebaumöl mischen und großzügig auf die Haut an den Füßen auftragen und einmassieren. Im Anschluss die Füße in Frischhaltefolie wickeln, dicke Socken drüber ziehen und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Morgen sind die Füße weich und geschmeidig.

Tipp 3: Professionelle Fußpflege

Wenn du besonders starke Schrunden in tiefe Risse in den Fersen, die Schmerzen verursachen hast, solltest du damit zur professionellen Fußpflege gehen. Die Profis wissen genau, wie sie die kleinen Wunden behandeln können und entfernen deine Hornhaut besonders schonend und effektiv. Vor allem Diabetiker sollten nie selber Hand anlegen, sondern die Behandlung immer vom Profi durchführen lassen.

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Verwendete Quellen: feetastic.de, scholl-fußpflege.de, hansaplast.de

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