Kokosmehl: Die Low-Carb Alternative zum Mehl

Kokosmehl: Die Low-Carb Alternative zum Mehl

Kokosmehl ist die bessere Alternative zum herkömmlichen Weizenmehl. Aber was macht das Kokosmehl so besonders und wie hilft es beim Abnehmen?

Kokosnüsse mit Kokosnussmehl
© iStock
Wie gesund ist das Kokosmehl wirklich und warum ist es besser als das herkömmliche Weizenmehl?

Kokosmehl ist ballaststoffreich, reich an Proteinen und glutenfrei. Es ist also eine sehr gute Alternative für das Weizenmehl und fördernd für eine gesunde Ernährungsweise. Was das Kokosmehl besonders macht?

Wie wird das Kokosmehl hergestellt?

Kokosmehl wird aus dem frischen Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Die Kokosnuss ermöglicht es, viele leckere und vor allem gesunde Produkte herzustellen. Neben Kokoschips lassen sich ebenso Kokosöl, -raspeln und Kokosnussmehl herstellen. Das Kokosmehl wird ganz einfach hergestellt: Das Kokosnussfleisch der Kokosnuss wird getrocknet, gepresst, entölt und vermahlen. Dadurch, dass das Kokosfleisch nach dem Trocknen noch zusätzlich entölt wird, ist das fertige Kokosmehl fettarm und enthält etwa rund ein Viertel der Kalorien im Vergleich zum frischen Kokosfleisch.

Das Kokosmehl ist rein an Nährstoffen und besteht aus vielen Mineralstoffen und Vitaminen. Daher ist es eine sehr gute Alternative zu anderen Mehlsorten. Welche Nährstoffe uns das Kokosnussmehl liefert, siehst du hier in der Übersicht:

  • Vitamin C
  • Vitamin B6
  • Vitamin B2
  • Kalium
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Kalzium
  • Eisen
  • Mangan
  • Zink
  • Mittelkettige Fettsäuren
  • Diverse Aminosäuren

Kokosmehl: Welche Vorteile hat es im Vergleich zu anderen Mehlsorten?

  • Glutenfrei: Das Kokosmehl gehört zu keiner Getreideart und ist daher frei vom Klebereiweiß. Die Kokosnuss ist eine Steinfrucht und keine Nuss.
  • Cholesterinfrei
  • Vegan
  • Viel Eiweiß: Das Kokosmehl enthält auf 100 g etwa 21 g Eiweiß und damit doppelt so viel wie das herkömmliche Weizenmehl (Typ 405).
  • Wenig Kohlenhydrate: Das Kokosmehl enthält auf 100 g nur 22 g Kohlenhydrate. Das Weizenmehl (typ 405) hingegen 71 g.
  • Reich an Ballaststoffen: Auf 100 g Mehl sind im Kokosmehl 38 g Ballaststoffe enthalten. Das sind knapp 40 Prozent!
  • Niedriger glykämischer Index
  • Entzündungshemmend: Das Kokosmehl bietet ähnlich wie das Kokosmehl einen natürlichen Schutz vor Bakterien, Pilzen und Viren.

Kokosmehl hat sichtbar sehr viele Vorteile im Vergleich zum Weizenmehl. Das Kokosmehl ist eine glutenfreie, gesunde Alternative zum herkömmlichen Mehl, was wir zum Backen und Kochen verwenden. Das Kokosmehl eignet sich besonders für diejenigen sehr gut, die entweder eine Glutenunverträglichkeit haben oder an Diabetes erkrankt sind. Das Mehl, das aus der Kokosnuss gewonnen wird, kann auch genauso gut zum Backen und Kochen verwendet werden. Der einzige kritische Aspekt des Kokosmehls: Es ist teurer als das Weizenmehl und andere Bio-Mehlsorten. Ein Kilogramm vom Kokosmehl kostet im Schnitt etwa neun Euro und ist damit viel teurer als Weizenmehl mit etwa 70 Cent oder Bio-Weizenmehl mit etwa zwei Euro.

Kokosnussmehl: Farbe und Geruch

  • Geschmack: Es lässt sich schon erahnen, dass das Kokosmehl etwa ein weniger süßer schmeckt als das Weizenmehl.
  • Farbe: Das getrocknete Fruchtfleisch der Kokosnuss ändert nach dem Mahlvorgang seine weiße Farbe nicht.
  • Struktur: Die Struktur des Kokosmehls ist allerdings nicht so wie das des Weizenmehls. Beim Kokosmehl kommt ganz leicht die Struktur der feingemahlenen Kokosraspeln zur Geltung.

Kann Kokosmehl beim Abnehmen helfen?

  1. Durch seine Topwerte in puncto Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Eiweiß verhilft das Kokosmehl auf jeden Fall zu einer ausgewogenen und gesünderen Ernährung. Da das Kokosmehl stark entölt ist, bietet es sich sehr gut an, das Mehl als Alternative zum Weizenmehl und anderen Mehlsorten zu verwenden. Das Kokosmehl ist alles andere als eine Kalorienbombe und kann also bedenkenlos in Smoothies, Kuchen und Müslis eingesetzt werden.
  2. Dadurch, dass das Kokosmehl glutenfrei, sehr reich an Ballaststoffen ist und nur einen geringen Teil an Kohlenhydraten mitliefert, ist es eine ideale Ergänzung zur Low-Carb-Diät. Die Ballaststoffe sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, sodass der Heißhunger auf Snacks erst gar nicht richtig aufkommt. Also ist es ein wichtiger und überzeugender Punkt in Sachen Diät und Abnehmen!
  3. Das Kokosmehl ist von Natur aus etwas süß vom Geschmack, daher ist weder beim Backen noch beim Kochen der Zusatz von Zucker oder Süßungsmitteln überflüssig. Das Mehl macht den Zucker also überflüssig. Zudem sorgen die mittelkettigen Fettsäuren des Mehls für einen guten Stoffwechsel.

Für was ist das Kokosmehl gut?

Das Kokosnussmehl kann zum Kochen und Backen als Alternative zum Weizenmehl eingesetzt werden. Allerdings solltest du dich über die genaue Dosierung des Kokosmehls informieren.

  • Kokosmehl bindet Flüssigkeiten sehr schnell.

  • Das Kokosmehl als Binder besonders für Suppen, Soßen und Eintöpfe sehr gut geeignet.

  • Kleiner Tipp: Wenn du ein Rezept nachkochen möchtest und das Weizenmehl durch das Kokosmehl ersetzt, solltest du die Menge des Kokosmehls anpassen und nicht eins zu eins vom Rezept übernehmen.

  • Merke dir: Ein Viertel der regulären Weizenmehl Menge reicht beim Kochen und Backen mit Kokosmehl vollkommen aus. So sparst du übrigens wieder ein wenig mit dem teuren Kokosmehl.

  • Durch seinen eigenen, süßen, nussigen Geschmack solltest du darauf achten, ob das Kokosnussmehl zu deinen Gerichten passt.

  • Mit dem Kokosmehl kannst du leckere süße Speisen wie Kuchen, Kokos-Plätzchen, Waffeln, Muffins und Pfannkuchen nachbacken.

Woher kommt das Kokosmehl?

Das Kokosmehl wird durch sein exotisches Aroma gerne in der asiatischen und afrikanischen Küche verwendet. Die Kokosnüsse stammen zum größten Teil aus Indien, Sri Lanka, Indonesien, Malaysia, Brasilien und Philippinen. Leider haben die Kokosnüsse einen langen Transportweg, da sie nur unter tropischen Bedingungen gedeihen. Nichtsdestotrotz haben wir durch den Import das gesamte Jahr die Möglichkeit, das Kokosmehl zu kaufen.

Kokosnussmehl: Lieber auf Bio-Qualität setzen

Die Nachfrage nach der Kokosnuss und der Kokosnuss-Produkte steigt immer weiter an. Kein Wunder also, dass es immer mehr Anbieter online als auch in den Märkten vor Ort gibt, die die hochwertigen Kokosprodukte zu viel zu günstigen Preisen verkaufen. Achte beim Einkauf auf die Bio-Qualität. So unterstützt du die Plantagenbauer und -helfer und die Monokulturen im Anbau. Die Kokospflanzen der Bio-Kokosnuss werden in umweltfreundlichen Mischkulturen angebaut und du kann bei Bio-Qualität ziemlich sicher sein, dass da weder Bleichmittel noch Konservierungsstoffe enthalten sind. Das Gleiche gilt auch für Kokosöl.

Wie lange ist Kokosmehl haltbar?

Wie lager ich das Kokosmehl am besten, damit das teure Mehl nicht schlecht wird? Das Kokosmehl sollte gut verschlossen an einem trockenen Ort vor Licht und Wärme geschützt sein. So hält sich das Mehl für mehrere Monate.

Wo bekomme ich das Kokosmehl her?

Das Kokosmehl gibt es vor allem in Drogerien, Bio-Märkten und Reformhäusern. Mittlerweile bieten es auch Discounter-Supermärkte an. Im Onlineshop kannst du es auch nachkaufen.

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Verwendete Quellen: kochfokus.de, forschung-und-wissen.de

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