Kasia Lenhardt: Arzt spricht über Ergebnis der Obduktion

Kasia Lenhardt (†25): Zuständiger Arzt spricht über das Ergebnis der Obduktion

Der Tod von Kasia Lenhardt (†25) wirft Fragen auf. Nun spricht der zuständige Arzt über das Ergebnis der Obduktion.

Kasia Lenhardt im schwarzen Anzug
© Imago
Kasia Lenhardt (†25) verstarb vor rund zwei Wochen. Was war die genaue Todesursache?

Kasia Lenhardt (†25) nahm sich vor rund zwei Wochen das Leben und hinterließ einen kleinen Sohn. Kasia soll am Abend des 9. Februar tot in einer Berliner Wohnung aufgefunden worden sein. Doch der Tod der Ex-Freundin von Fußballer Jérôme Boateng wirft Fragen auf. Handelte es sich wirklich um Selbstmord? Oder kam die ehemalige GNTM-Kandidatin durch Fremdverschulden ums Leben? Letzteres verneinten die Berliner Ermittlungsbehörden. 

Staatsanwaltschaft stellt Antrag auf Obduktion

Um die Todesursache von Kasia Lenhardt ein für allemal zu klären, verordnete die Staatsanwaltschaft eine Obduktion. Gegenüber „Promiflash“ äußerte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft:

Hinsichtlich des Todes der angefragten Person wird bei der Staatsanwaltschaft Berlin ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat die Obduktion angeordnet.

Obduktion von Kasia Lenhardt (†25): Das Ergebnis liegt vor

Im Todesfall von Kasia Lenhardt scheint es nun Klarheit zu geben. Via Twitter teilte die Generelstaatsanwaltschaft Berlin die Ergebnisse der Obduktion mit:

Eine Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der Charité Berlin hat keine Hinweise für ein Fremdverschulden ergeben. 

Zuständiger Arzt meldet sich zu Wort

Offenbar wird den zuständigen Ärzten der Obduktion in den sozialen Medien nicht viel Vertrauen entgegen gebracht. So glauben viele User, Kasia sei umgebracht worden. Demnach sei die Obduktion nicht mit rechten Dingen abgelaufen. Daraufhin meldet sich nun der zuständige Arzt Michael Tsokos in einem Video zu Wort: 

Immer wieder ist in den letzten Tagen in den sozialen Netzwerken kolportiert worden, sie wäre umgebracht worden und dass die Obduktion und die weiteren Untersuchungen in der Rechtsmedizin nicht sauber abgelaufen seien. [...] Solch eine Obduktion macht man nicht allein im stillen Kämmerlein. Nach Strafprozessordnung sind immer zwei Obduzenten vorgeschrieben, es ist ein Sektionsassistent dabei, in diesem Fall war auch noch eine Vertreterin des Berliner Landeskriminalamtes bei der Obduktion im Obduktionssaal anwesend und auch diverse Mitarbeiter der Berliner Rechtsmedizin.

Nach der Ansprache des zuständigen Arztes, wandte sich auch der Leiter der Rechtsmedizin der Berliner Charité an die Kritiker:

Ein funktionierender Rechtsstaat ist immer abhängig von einer objektiven und nach neuesten wissenschaftlichen Gesichtspunkten arbeitenden Rechtsmedizin und das ist in Deutschland tatsächlich der Fall. Es kann sich jeder darauf verlassen, dass die Obduktion von Kasia Lenhardt unabhängig und gewissenhaft durchgeführt wurde und dass die Ergebnisse völlig transparent und unverfälscht an die Staatsanwaltschaft transportiert wurden.

Verwendete Quellen: t-online.de, Twitter (©GS tABerlin), zeit.de

Kasia Lenhardt im schwarzen Anzug
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