Hormonspirale und Verhütungsschirmchen

Hormonspirale und Verhütungsschirmchen

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Verhütungsmethoden

Verhütungsring

Verhütungsmethoden gibt es viele. Am beliebtesten sind bei den Deutschen immer noch die Pille (Platz 1) und das Kondom (Platz 2). Doch auch zur Pille gibt es hormonelle Verhütungsalternativen, zum Beispiel das Verhütungspflaster oder ...
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So wirkt die Verhütungsmethode: Die Hormonspirale, die man wegen der Form auch Verhütungsschirmchen nennt, wird wie die Kupferspirale in die Gebärmutter eingesetzt und ihr korrekter Sitz regelmäßig überprüft. Statt des Kupferdrahts enthält der kleine Kunststoffkörper ein Hormondepot in T-Form, über das laufend ein Gestagen direkt in die Gebärmutterschleimhaut abgegeben wird. Der Gestagen-Gehalt ist dabei aber viel geringer als im Vaginalring oder der Pille. Das Hormon verdickt den Schleim am Gebärmutterhals und verhindert so, dass die Spermien durchdringen und eine Eizelle befruchten können. Es wirkt nur dort lokal und nicht im ganzen Körper. Außerdem unterdrückt es das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut, damit eine eventuell doch befruchtete Eizelle sich nicht dort einnisten kann.

Verhütungsschirmchen ist eine sehr gute Form der Langzeitverhütung

Vorteile: Das Verhütungsschirmchen ist eine Form der Langzeitverhütung ? die Jaydess beispielsweise für bis zu 3 Jahre, die neue Kyleena sogar bis zu 5 Jahre bei sehr geringer Hormondosierung. Auch junge Frauen, die noch für einige Zeit nicht schwanger werden wollen, können die Hormonspirale verwenden! Mittlerweile sind sehr kleine Spiralen bzw. Schirmchen auf dem Markt, die mit deutlich weniger Hormonen als ihre Vorgänger auskommen. Bei vielen Frauen wird die Regelblutung schwächer, kürzer und schmerzfrei, bei einigen bleibt sie nach ein paar Monaten sogar ganz aus. Im Gegensatz zu Pillen bleibt aber der eigene Zyklus erhalten. Wird die Spirale entnommen, kann man sofort wieder schwanger werden. Die Hormonspirale enthält kein Östrogen, ist also auch für Frauen geeignet, die aus gesundheitlichen Gründen keine Östrogene einnehmen dürfen. Einmal eingesetzt hat sich die Frage nach der Verhütungsmethode für mehrere Jahre erledigt. Und weil der Gestagen-Gehalt viel geringer als bei Ring oder Pille ist, leiden auch kaum noch Frauen unter Stimmungsschwankungen

Nachteile: Nebenwirkungen wie Schmier- und Zwischenblutungen oder die ganz ausbleibende Regel, aber auch Spannungsgefühle in der Brust, Migräne, sexuelle Unlust und Stimmungsschwankungen. Und natürlich keinerlei Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Gerade in der ersten Zeit nach dem Einsetzen kann es auch zu depressiven Verstimmungen kommen. Über die möglichen Nebenwirkungen durch die hormonelle Umstellung solltet ihr unbedingt mit eurem Arzt sprechen.

Kosten: 300-350 Euro plus eventuell Kosten für die halbjährlichen Ultraschalluntersuchungen

Pearl-Index: 0,2 bis 0,33

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