Psychologie: Die größten Mythen über Stress

Psychologie: Wahr oder falsch? Das sind die größten Mythen über Stress

Kann Stress wirklich krank machen? Wir haben fünf der bekanntesten Mythen über Stress unter die Lupe genommen.

Wir alle kennen das Gefühl, gestresst zu sein. Der Job, der Alltag oder auch die Beziehung kann bei uns für Stress sorgen. Wir fühlen uns unter Druck gesetzt, sind angespannt und unausgeglichen. Doch ist Stress eigentlich immer schlecht für uns? Es gibt ein paar Mythen über das Stressphänomen, die sollte man genauer unter die Lupe nehmen. Wir verraten hier, was hinter den fünf größten Mythen über Stress steckt.

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Mythos 1: Stress fühlt sich immer gleich an

Wenn wir von einer Situation oder einer Aufgabe gestresst sind, vergleichen wir uns oft mit anderen. Wieso kann die Kollegin so locker zwei Präsentationen übernehmen, während ich von einem Meeting schon total überfordert bin? Hier ist es ganz wichtig zu verstehen, dass sich Stress nie für jeden gleich anfühlt. Das hängt einerseits von der Belastbarkeit der Person ab und auch davon, was er oder sie als stressig empfindet. Stress kann aus drei verschiedenen Kategorien entstehen:

  1. Alltagsstress durch Beruf und Privates
  2. Stress durch plötzliche Veränderungen im Leben (z.B. Trennung oder Kündigung)
  3. Stress durch traumatische Erlebnisse

Dabei ist es bei jedem Menschen unterschiedlich, was als Stress empfunden wird und auch wie damit umgegangen wird.

Mythos 2: Stress ist unvermeidbar

Falsch! Es ist zwar oft schwierig, Stress zu vermeiden, aber es gibt doch einige stressreduzierende Techniken, die dir dabei helfen können, den Druck aus den Situationen zu nehmen. Der erste Schritt ist hier in jedem Fall zu erkennen, woher der Stress kommt und welche Gründe er hat. Dann solltest du für dich herausfinden, wie du mit Stress am besten umgehen kannst: Ein Gespräch mit Freunden? Eine Runde Meditation? Oder eine Runde Joggen? Die beste Methode zur Stressbewältigung sieht für jeden unterschiedlich aus, doch wenn du sie einmal gefunden hast, kannst du dich darauf verlassen, dass sie funktioniert.

Mythos 3: Stress ist immer etwas Schlechtes

Gestresst zu sein ist immer negativ – oder? Tatsächlich haben Forscher herausgefunden, dass es auch eine positive Form von Stress gibt. Ein kurzer, akuter Stress macht uns wacher und produktiver. Wenn der Stress allerdings gar nicht vorhanden oder zu hoch ist, kann das zu Depressionen und anderen psychischen Problemen führen.

Mythos 4: Stress hat man erst, wenn man auch Symptome hat

Zu den Stresssymptomen gehören unter anderem Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, innere Unruhe und Konzentrationsstörungen. Wenn man diese Symptome nicht hat, hat man also keinen Stress? Nicht ganz. Denn da Stress sehr subjektiv ist, kann er sich bei dir auch ganz anders äußern. So können auch schon kleine Verhaltensänderungen zeigen, dass du gestresst bist.

Mythos 5: Stress macht graue Haare

Dieser ist wohl einer der weitverbreiteten Mythen über Stress. Doch was steckt eigentlich dahinter? Dazu muss man erstmal wissen, wie graue Haare entstehen: Das für die Haarfarbe verantwortliche Pigment wird mit zunehmendem Alter immer weniger produziert. Das Alter der Person ist also der Hauptfaktor für graue Haare, hinzu kommt die genetische Veranlagung der Person. Der Stress hat also vergleichsweise sehr wenig Auswirkung auf die Haarfarbe.

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Verwendete Quellen: glomex.de

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