Psychologie: 3 Gedanken, die dich aufmuntern, wenn es dir schlecht geht

Psychologie: 3 Gedanken, die dich aufmuntern, wenn es dir schlecht geht

Manchmal geht es uns einfach nicht gut. Wir verlieren uns in einer negativen Gedankenspirale und wollen uns am liebsten verkriechen. Dir kommt das bekannt vor? Diese drei Gedanken helfen dir, da wieder rauszukommen.

Es gibt Tausende verschiedene Gründe, schlecht drauf zu sein: Liebeskummer, Einsamkeit, einen schlechten Arbeitstag oder böse Überraschungen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Und manchmal sind wir scheinbar "ohne Grund" traurig – und auch das ist völlig normal. Damit diese Gefühle aber nicht zum Dauergast werden, gibt es einige Gedanken, die dir helfen, aus der Negativspirale auszubrechen.

Psychologie: 3 Alternativ-Gedanken, wenn es dir nicht gut geht

Negative Gefühle können so unangenehm sein, dass wir sie am liebsten verdrängen würden. Dabei ist es wichtig, sie anzuerkennen und an ihnen zu arbeiten. Anstatt dich im negativen Gedankenkarussell zu verlieren, versuche es mal mit diesen Alternativ-Gedanken:

1. Ich bin meine eigene beste Freundin.

Wenn unsere beste Freundin Liebeskummer hat, sind wir die Ersten, die mit einer riesen Portion Eiscreme und einer Taschentuchbox vor der Tür stehen. Wir versuchen, sie so gut es geht aufzumuntern und haben ein paar tröstende Worte parat. Genauso, wie du dich um deine beste Freundin sorgst, solltest du dich auch um dich sorgen. Versuche, deine eigene beste Freundin zu sein – zumindest in dem Sinne, dass du dir sagst, dass du toll bist, gebraucht wirst und es Wert bist, dich um dein Wohlbefinden zu kümmern.

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2. Ich bin so, wie ich bin – und das ist gut so!

Niemand ist perfekt – und um ehrlich zu sein, wäre das auch ziemlich langweilig. Du musst deinem Umfeld nicht beweisen, dass du "fehlerfrei" bist. Hast du dir das einmal zu Herzen genommen, wird ein enormer Druck von dir abfallen. Fehler, Ecken und Kanten machen uns doch aus und wir können uns durch sie überhaupt erst weiterentwickeln. Und sind uns Menschen, die offen mit ihren Fehlern umgehen, nicht meist auch direkt sympathischer?

3. Ich bin dankbar.

Die Kollegin hat sich eine teure Designertasche gekauft, dein Freund ein neues Auto und du sitzt da und du kannst dir gerade mal einen neuen Pullover leisten? Das kann einen ziemlich runterziehen. Doch machen viele materielle Dinge WIRKLICH auf Dauer glücklich? Versuche für alles, was gut in deinem Leben ist, dankbar zu sein. Du kannst dir zum Beispiel ein Dankbarkeitstagebuch anlegen, in das du jeden Abend etwas Neues reinschreibst, z.B.: "Ich bin dankbar, dass ich eine schöne Wohnung habe", "Ich bin dankbar, dass ich mir heute etwas Leckeres gekocht habe" oder "Ich bin dankbar, dass ich immer für mich da bin."

Und wenn gar nichts mehr geht?

Sollte es dir langfristig schlecht gehen und solltest du das Gefühl haben, nicht mehr weiterzukommen, sprich ruhig mit Freunden und Familie oder suche dir professionelle Hilfe. Erinnere dich: Niemand ist perfekt und es ist total in Ordnung, nach Hilfe zu fragen. Passend dazu: Was ist Psychotherapie? Infos, Fakten und Hilfe bei der Therapeut*innensuche

Verwendete Quellen: utopia.de, schreiben.net

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