Coronavirus: Das könnt ihr nun tun, um zu helfen!

Coronavirus: Das könnt ihr jetzt tun, um zu helfen!

Existenzen stehen vor dem Bankrott, das öffentliche Leben ist auf Eis gelegt und ältere Menschen brauchen unsere Hilfe. Wir verraten euch, wie ihr helfen könnt!

Corona so können wir helfen
© PexelsIhr fragt euch, wie ihr hilfsbedürftigen Menschen in der Coronakrise helfen könnt? Dann seid ihr hier genau richtig!

Durch die Schließung vieler Geschäfte geht der Umsatz verloren. Der Umsatz, der Gehälter bezahlt, die Miete bezahlt und kleine Geschäfte am Monatsende bei Null herauskommen lässt. Der Coronavirus verlangt vielen Firmen nun einiges ab, und sie sind auf unsere Hilfe angewiesen. Doch nicht nur Ladenbesitzer bangen. Alte Menschen sollen möglichst nicht mehr die Wohnung verlassen, doch wer kauft für diese ein, führt ihren Hund aus und bringt den Müll runter? 

Ihr gehört vielleicht nicht zur Risikogruppe, sitzt im gemütlichen Homeoffice, euer Gehalt ist gesichert – doch so richtig gut fühlt sich das trotzdem nicht an. Ihr wollt helfen, wisst aber nicht so recht wie?

Wir haben hier einige Möglichkeiten für euch zusammengetragen, wie ihr kleinen Firmen, Menschen und der Gastronomie unter die Arme greifen könnt, ohne euch und andere zu gefährden.

1. Unterstützt eure lokalen Geschäfte und Sportstudios mit einem Gutschein

Durch die Corona-Krise sind alle Geschäfte außer Supermärkte, Drogerien, Apotheken, Banken und der Post geschlossen. Alle anderen Geschäfte haben ab dieser Woche keine Einnahmen mehr und bangen zum Teil um ihre Existenz. Doch wir können ihnen unter die Arme greifen, indem wir Gutscheine kaufen! Ihr wolltet demnächst wieder eine 10er-Karte für das Yoga-Studio um die Ecke erstehen? Tut es doch schon jetzt und löst sie später ein! Auch Gutscheine von Cafés, kleinen Papeterien, Geschenkläden und Restaurants helfen, diesen Ausnahmezustand zu überstehen. Ihr leistet quasi eine kleine Vorauszahlung, die im schlimmsten Fall über eine dauerhafte Schließung entscheiden kann.

Wer in der #staythefuckhome-Zeit trotzdem lokale Shops in Hamburg unterstützen möchte, sollte unbedingt einen Blick auf die Instagram-Seite @locals.hamburg werfen. 4 Freundinnen riefen die Seite vor kurzem ins Leben, um lokale Geschäfte und Cafés während der Corona-Krise zu unterstützen. Dabei herausgekommen ist ein Instagram-Feed voll mit Cafés, Boutiquen, Restaurants, Yogastudios und vielem mehr. Und es kommen täglich viele neue hinzu! In der Beschreibung findet ihr alle wichtigen Infos zum Angebot, der Bestellmöglichkeiten und Bezahlung. Wir lieben die Idee!

2. Werde Quarantäneheld auf quarantaenehelden.org

Auf quarantaenehelden.org könnt ihr ganz einfach ein Gesuch für eine Person aufgeben oder eigene Hilfe anbieten. Dafür müsst ihr euch nur registrieren, eure Postleitzahl eingeben und auf Anfragen aus eurer Gegend reagieren. So könnt ihr älteren oder schwachen Personen den Einkauf abnehmen, mit ihrem Hund spazieren gehen oder Medikamente aus der Apotheke besorgen.

3. Bleibt Zuhause!

Am allermeisten ist uns allen geholfen, wenn ihr in euren eigenen vier Wänden bleibt. Nicht nur eurer eigenen Sicherheit zur Liebe. Mit jedem Tag, mit dem ihr Menschengruppen meidet, rettet ihr Menschenleben. Also: Stay home, wascht eure Hände und fasst euch nicht ins Gesicht!

4. Gabenzäune für Obdachtlose

Wegen der Corona-Epidemie sind nicht nur Geschäfte, Bars und Restaurants aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr geschlossen. Auch Hilfseinrichtungen für Obdachlose, die Essen, Hygieneartikel und Kleidung verteilen, wurden vorübergehend geschlossen. Um uns zu schützen, können wir einfach zuhause bleiben. Für Obdachlose wird selbst das Händewaschen zum Problem. Niemand ist mehr auf der Straße. Wen sollen die wohnungslosen Menschen also um eine Spende bitten? Deshalb rufen nun immer mehr Städte sogenannte Gabenzäune für Obdachlose ins Leben. An diese werden Spenden aller Art in Beuteln oder Tüten gehängt: Essen, Trinken, Kleidung, vielleicht ein Buch, eine Decke oder Gummihandschuhe und Desinfektionsmittel. Die Zäune werden in Städten an zentralen, leicht zugänglichen Orten ins Leben gerufen. Hier eine kleine Übersicht:

  • Bremen: Hauptbahnhof und Sielwall
  • Hamburg: Heidi-Kabel-Platz
  • Durlach: Hauptbahnhof unter der Brücke in der Raiherwiesenstraße
  • Stuttgart: Paulinenbrücke und Marienplatz
  • München: Wittelsbacher Brücke, Zenettiplatz, Spielplatz am Glockenbach
  • Köln: Severinstorburg

5. Telefonpate werden

Die Arbeiterwohlfahrt sucht Freiwillige, die Telefonpaten werden. Regelmäßige Anrufe bei älteren Menschen und Hilfsbedürftigen halten Kontakt und begleiten sie durch die Coronakrise, denn sie müssen aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr zuhause bleiben. HIER könnt ihr euch im Detail informieren.

Adam Schlesinger
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