Körper entwässern: Mit diesen 5 Methoden klappt’s

Überschüssiges Wasser easy loswerden! 5 Methoden helfen bei der Entwässerung des Körpers

Du leidest unter Wasseransammlungen, Schwellungen oder fühlst dich aufgedunsen? Wir verraten dir, mit welchen fünf Methoden die Entwässerung des Körpers gelingt.

Mit der Zeit kann sich im Körper überschüssige Flüssigkeit ablagern. Das ist völlig normal und ist häufig einer ungesunden Ernährung, Bewegungsmangel oder dem Hormonhaushalt geschuldet. Besonders häufig sind Frauen von Wassereinlagerungen betroffen, aber auch Männer leiden zuweilen darunter. Das Entwässern des Körpers verspricht, das angestaute Wasser loszuwerden und auch deine Gesundheit wird davon profitieren. Welche Effekte du durch das Entwässern genau erzielen kannst, für wen es sich eignet und mit welchen Methoden du auf gesunde Weise die überschüssige Flüssigkeit verlieren kannst, erfährst du jetzt.

Körper entwässern: Darum ist es ratsam

Viele Menschen leiden im Laufe ihres Lebens unter Wassereinlagerungen, sogenannten Ödemen. Dabei handelt es sich um Wasseransammlungen im Gewebe. Die Körper der Betroffenen wirken durch die überschüssigen Einlagerungen der Flüssigkeit häufig aufgedunsen. Die Gründe hierfür sind meistens halb so wild, allerdings möchten viele Menschen aus ästhetischen Gründen die Wassereinlagerungen reduzieren. Doch vor allem aus gesundheitlicher Sicht ist die Entwässerung des Körpers ratsam. Warum sich das Entwässern des Körpers lohnt, erfährst du jetzt:

  • Die Entwässerung aktiviert deinen Stoffwechsel.
  • Du fühlst dich fitter, wacher und leistungsfähiger.
  • Deine Organe können besser arbeiten, insbesondere die Funktion der Niederen wird angeregt.
  • Die Entwässerung stärkt das Gewebe und beugt Cellulite und Schwellungen vor.
  • Das Entwässern des Körpers regt die Neubildung von Zellen an.
  • Kopfschmerzen können reduziert werden.

Ursachen: So entstehen Wassereinlagerungen

Wassereinlagerungen bzw. Ödeme sind in der Regel harmlos. Treten sie aber über einen längeren Zeitraum auf oder beeinträchtigen dich, solltest du dich unbedingt von einem Arzt oder einer Ärztin durchchecken lassen. Damit Krankheiten ausgeschlossen werden können, ist eine Untersuchung zur Sicherheit ratsam. Die Ursachen für Wassereinlagerungen sind vielfältig. Die häufigsten Gründe haben wir dir hier auf einen Blick zusammengefasst:

  • Venenschwäche
  • Zu wenig Bewegung und zu viel Sitzen
  • Ungesunde Ernährung
  • Zu viel salzhaltiges Essen oder überhöhte Würzung von Speisen
  • Allergische Reaktionen
  • Nikotin, Rauchen und Alkohol
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Diabetes
  • Schwangerschaft
  • Wechseljahre
  • Nierenschwäche, Herzerkrankungen oder Störung der Leber
  • Hormonschwankungen
  • Verhütungsmittel, wie beispielsweise die Pille
  • Kortison
  • Einnahme von bestimmten Medikamente, wie beispielsweise Aspirin, Ibuprofen oder Antirheumatika
  • Probleme mit den Lymphgefäßen
  • Venenthrombose
  • Störung der Fettverteilung im Körper

Körper entwässern: Mit diesen 5 Methoden wirst du überschüssiges Wasser los

1. Bewegung und Sport

Dass Bewegung dir guttut, sollte kein Geheimnis sein. Insbesondere für Personen, die unter Wassereinlagerungen an den Beinen leiden, eignet sich Sport als Methode, um die Schwellungen zu lindern. Und ein intensives Workout bietet noch einen weiteren Vorteil: Der Schweiß spült Wasser aus deinem Körper. Wenn du schwitzt, wird Wasser in die Muskeln geleitet, damit dein Blutfluss aktiviert wird. Infolgedessen speichern die Muskeln das Wasser aus dem Gewebe, weswegen die Oberfläche der Muskeln wächst. Durch die Bewegung wirst du dich weniger aufgebläht fühlen und dein Körper wirkt definierter. Für alle Sportmuffel gilt: Du musst nicht direkt zum Marathonläufer mutieren. Auch ein Spaziergang tut gut! Hauptsache, du bewegst dich.

2. Genügend Schlaf

Die Relevanz von ausreichend Schlaf wird häufig unterschätzt. Dabei nimmt eine erholsame Nachtruhe erheblichen Einfluss auf unseren Körper sowie auf unser mentales Wohlbefinden. Beispielsweise stoßen während des Schlafens die Nieren auf natürliche Weise eine gesunde Entgiftung des Körpers an. Sie sind für die Regulierung des Salz- und Wasserhaushalts zuständig. Studien ergaben, dass schlechter oder zu wenig Schlaf die Funktion der Nieren einschränken kann und in diesem Zuge das Risiko für Erkrankungen steigt.

3. Entspannung und Vermeidung von Stress

"Entspann dich doch mal!" – Was sich in der Theorie so leicht anhört, entpuppt sich im Alltag häufig als ganz schön schwierig. Doch mit Atemübungen, Mediation und bewusstem Innehalten kannst du stressige Situationen mit Bravour meistern. Durch zu viel Stress steigt der Gehalt des Hormons Cortisol, welches die Produktion des antidiuretischen Hormons (ADH) ankurbelt. Letzteres ist wiederum verantwortlich für die Balance des Wasserhaushalts im Körper. Umso wichtiger ist es also, dass du dein Stresslevel so gering wie möglich hältst.

4. Die richtige Ernährung

Deine Essgewohnheiten und deine Ernährung spielen eine zentrale Rolle bei der Entwässerung des Körpers. Einige Lebensmittel, wie beispielsweise Spargel, haben eine entwässernde Wirkung und können Wasseransammlungen im Körper verringern. Damit dir das Entwässern leichter von der Hand geht, haben wir einige Tipps in Bezug auf die Ernährung und dir hier die richtigen Lebensmittel zusammengefasst:

  • Trinken, trinken, trinken! Nimm ausreichend Flüssigkeit zu dir und trinke mindestens 2 Liter Wasser pro Tag.
  • Ungesüßte Kräutertees sind ebenfalls effektiv: Besonders Brennnessel, Birkenblätter und Löwenzahn eignen sich hierfür. Brühe die Blätter mit heißem Wasser auf.
  • Reduziere die Zufuhr an Salz.
  • Nimm folgende entwässernde Lebensmittel zu dir: Spargel, Wassermelone, Gurken , Ananas, Erdbeeren, Avocados
  • Auch Kalium kann zur Entwässerung des Körpers beitragen und reguliert den Flüssigkeitshaushalt. Enthalten ist Kalium vorwiegend in Obst und Gemüse.
  • Verringere die Aufnahme von Kohlenhydraten.
  • Vermeide übermäßigen Konsum von Alkohol.

5. Massage und Wechselduschen

Wenn du mit Durchblutungsstörungen, Schwellungen und Wassereinlagerungen – insbesondere an den Beinen – zu kämpfen hast, sind Massagen ein erprobtes Mittel, um sie zu reduzieren. Um den Lymphfluss anzuregen und das Lymphsystem wieder auf Vordermann zu bringen, eignen sich auch Lymphdrainagen. Diese regen den Körper an, Giftstoffe abzutransportieren und sorgen für eine natürliche Entgiftung und Entwässerung. Außerdem wirken sie sich positiv auf deinen Stoffwechsel aus. Auch Wechselduschen, bei denen du dich mit kaltem und lauwarmem Wasser abbraust, eignen sich.

Wie lange dauert die Entwässerung des Körpers?

Die ideale Dauer der Entwässerung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wichtig ist, dass du die Entwässerung mit deinem Arzt oder deiner Ärztin absprichst. Er oder sie wird deinen aktuellen Gesundheitszustand berücksichtigen und dir den optimalen Zeitraum nennen. In der Regel dauert das Entwässern des Körpers zwischen fünf und sieben Tagen. Andere Personen bevorzugen jedoch, ihre Wassereinlagerungen und die überschüssige Flüssigkeit durch das regelmäßige Entwässern an einem Tag pro Woche loszuwerden.

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Verwendete Quellen: eatsmarter.de, feelgood-shop.de, utopia.de

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