Fußcreme: Die 5 besten Cremes für weiche Füße im Test

Fußcreme: Die 5 besten Cremes für weiche Füße im Test

Eine gute Fußcreme sollte fest zur täglichen Pflegeroutine gehören. Die fünf besten Cremes für die Füße im Test stellen wir dir hier vor.

Wie der Rest des Körpers möchten auch die Füße stets gepflegt sein. Die Haut ist an den Füßen besonders starker Belastung ausgesetzt, schließlich tragen uns unsere Füße Tag täglich von A nach B. Um der Haut an den Füßen die Extraportion Pflege zu verleihen und ihr Feuchtigkeit zu spenden, sollte eine gute Fußcreme jeden Tag angewendet werden. Welches die besten Fußcremes im Test sind, was du bei der Anwendung zu beachten hast und welche Fußpflegetipps wir noch für dich haben, erfährst du hier.

Warum überhaupt eine Fußcreme verwenden?

Einige Stellen an unserem Körper neigen besonders schnell zu trockener Haut. Dazu zählen vor allem die Hände, denn diese sind 24/7 im Einsatz und werden ständig gewaschen. Und auch die Füße werden schnell trocken, denn sie sind täglich Belastungen, Druck und Reibung ausgesetzt. Damit die Haut nicht trocken und rissig wird, solltest du besonders viel Wert auf die Pflege von Händen und Füßen legen. Neben der passenden Handcreme darf deshalb auch eine Fußcreme in deiner Pflege-Routine nicht fehlen.

Eine Fußcreme spendet der Haut an den Füßen Feuchtigkeit, hält sie gepflegt und geschmeidig und beugt so auch der Entstehung von Hornhaut und Schrunden (Rissen in den Fersen) vor. Die Creme für die Füße stärkt die Hautbarriere und mindert so das Risiko für Verletzungen. Dabei ist eine Fußcreme meist etwas anders formuliert als Gesichtscreme oder Bodylotion. Sie ist in der Regel mit Inhaltsstoffen wie Urea und Bepanthol sehr rückfettend und zieht besonders schnell ein. So muss man nicht lange warten, bis die Creme eingezogen ist, sie hält die Haut an den Füßen im besten Fall auch den ganzen Tag zart und geschmeidig.

Die 5 besten Fußcremes im Test

Öko-Test hat im August 2022 insgesamt 24 Fußcremes von günstig bis hochpreisig getestet. Acht davon zählen zur Naturkosmetik. Das Ergebnis: Ganze 17 Produkte haben mit der Note "sehr gut“ abgeschnitten und sind rundum empfehlenswert. Fünf Cremes fielen jedoch durch den Test durch. Kritik gibt es vor allem für die Verwendung von bedenklichen Inhaltsstoffen. Vor allem der Einsatz von potenziell krebserregenden Mineralölkohlenwassestoffen (MOAH) sind Grund für den Punktabzug. Doch auch wenn die Verpackung nicht genug recyceltes Plastik enthält und wenn potenziell allergieauslösende Duftstoffe enthalten sind, hat Öko-Test ein schlechteres Urteil gefällt. In den Produkten, die mit "mangelhaft“ oder "ungenügend“ bewertet wurden, wurden erdölbasierte Paraffine und Silikone gefunden. Laut Öko-Test pflegen diese synthetischen Inhaltsstoffe nicht so gut wie natürliche Fette wie Sheabutter oder Avocadoöl. Zudem können sie ein gesundheitliches Risiko bürgen.

Auch wenn einige Fußcremes durch den Test durchgefallen sind, gibt es jede Menge Cremes, die im Test auf ganzer Linie überzeugen konnten. Fünf von ihnen stellen wir dir hier vor:

Die richtige Anwendung einer Fußcreme

Deine Fußcreme solltest du wie deine Gesichtscreme auch täglich anwenden. Nur so können deine Füße auf Dauer eine starke Hautbarriere bekommen und sind langfristig weich und zart. Unser Tipp: Trage die Fußcreme vor dem Schlafengehen auf. So kann sie über Nacht optimal wirken. So gehst du bei der Anwendung vor:

  • Am einfachsten ist es, wenn du deine Fußcreme direkt nach dem Duschen anwendest. Alternativ kannst du deine Füße vor der Verwendung der Fußcreme auch einfach kurz abwaschen. Wichtig ist, dass sie sauber sind, wenn du die Fußcreme aufträgst. Dann die Haut vorher mit einem Handtuch trocken tupfen (nicht reiben!).
  • Nimm etwa eine haselnussgroße Menge der Fußcreme, verreibe sie zwischen den Händen und trage sie dann auf den kompletten Fuß auf.
  • Massiere die Fußcreme gut in die Haut an den Füßen ein. Dabei auch die Fußunterseite, die Fersen, die Zehen und die Zehenzwischenräume nicht vergessen. Fokussiere dich besonders auf verhornte Stellen, damit hier die Verhornungen nicht schlimmer werden.
  • Wenn du willst, kannst du deine Füße beim Einarbeiten der Fußcreme auch leicht massieren. Wie du die Fußmassage richtig durchführst, verraten wir dir in diesem Artikel.
  • Warte ab, bis die Fußcreme komplett eingezogen ist, ehe du durch das Badezimmer gehst, damit du nicht ausrutscht. Auch deine Socken solltest du erst anziehen, wenn die Creme eingezogen ist.

5 Fußpflege-Tipps gegen trockene Füße

Etwa einmal im Monat kannst du deinen Füßen ein komplettes Wohlfühlprogramm gönnen. Mit diesen Tipps bekommst du langfristig gesunde und gepflegte Füße, die dich Tag für Tag bestmöglich durch die Welt tragen können.

Tipp 1: Fußbad

Die DIY Fußpflege beginnt immer mit einem Fußbad. Das reinigt nicht nur die Füße, es weicht auch die Haut ein, sodass sich Hornhaut und Schrunden im Anschluss besser entfernen lassen. Lass dir hierfür eine Schüssel mit warmem Wasser ein, in die deine Füße komplett reinpassen, sodass sie vollständig mit Wasser bedeckt sind. Gib ein pflegendes Fußbad ins Wasser. Unsere Empfehlung sind die Fußbadkristalle mit Calendula und Orangenöl von Kneipp (hier bei Amazon 🛒). Lass die Füße etwa 10 Minuten lang im Wasser einweichen. Bei Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Krampfadern oder Diabetes solltest du deine Füße nur in lauwarmem Wasser einweichen und sie nicht zu lange im Wasser lassen.

Tipp 2: Hornhaut und Schrunden entfernen

Hornhaut ist ganz normal und zu einem gewissen Grad sogar gesund. Denn sie schützt uns vor Verletzungen. Doch aufgrund von starker Reibung kann sich die Haut an den Füßen auch besonders intensiv verhornen, was wiederum das Risiko für Risse in den Fersen (Schrunden) erhöht. Hast du also Hornhaut, kannst du diese mithilfe von Hilfsmitteln wie einem Bimsstein oder einer Hornhautfeile leicht entfernen. Bei starken Verhornungen solltest du allerdings lieber zur professionellen Fußpflege gehen. Besonders, wenn du Diabetes hast, ist die DIY Pediküre nichts für dich. Hier liest du auch, was noch gegen rissige Fersen und Hornhaut hilft.

Tipp 3: Nagelpflege

Nicht nur die Fingernägel, sondern auch die Fußnägel wollen gepflegt werden. Deshalb solltest du auch die Zehennägel regelmäßig kürzen und säubern. Mit einem Nagelknipser kannst du die Länge der Nägel kürzen, du solltest die Nagelkanten dann aber noch mit einer Nagelfeile versiegeln. Schiebe die Nagelhaut zurück und entferne ggf. mit einem Knipser abstehende Nagelhaut. Dann kannst du die Fußnägel auch lackieren. Vergiss nicht, zuerst einen transparenten Basecoat aufzutragen, damit sich die Nägel nicht verfärben.

Tipp 4: Fußmaske

Eine Fußmaske gibt dir die Extraportion Pflege. Du kannst sie immer dann anwenden, wenn du deinen Füßen ein umfangreiches Pflegeprogramm gönnst. Es gibt Fußmasken, die wie eine Creme aufgetragen werden, es gibt aber auch spezielle Socken, die in ein pflegendes Serum getaucht sind und einfach über die Füße gestreift werden. Setze auch hier auf feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Urea, Sheabutter oder Bepanthol und meide künstliche Duftstoffe. Welche Fußmasken die besten sind und was du bei der Anwendung beachten solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Tipp 5: Fußcreme

Deine DIY Fußpflege schließt ab mit der richtigen Fußcreme. Sie hält die Füße mit Inhaltsstoffen wie Urea oder Bepanthol geschmeidig und weich. Am besten, du führst die Fußwellness am Abend durch. Dann kannst du mit den zarten, weichen Füßchen einfach ins Bett hüpfen und sie können sich über Nacht ordentlich regenerieren.

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Verwendete Quellen: oekotest.de, amazon.de, utopia.de

Frau mit Fußmaske
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