Badekugeln selber machen: Schnelles DIY-Rezept

Badekugeln selber machen: Mit diesem Rezept stellst du deine eigenen Badebomben her

Badekugeln sehen nicht nur hübsch aus, sondern lassen sich auch ganz einfach selber machen. Wir zeigen dir ein einfaches Rezept.

Nach einem anstrengenden Tag gibt es doch nichts Schöneres, als sich in die Badewanne zu legen und ein wohltuendes Bad zu genießen. Noch schöner wird es, wenn du eine sprudelnde Badekugel ins Wasser gibst. Badekugeln enthalten bestimmte Fette und Öle, die die Haut beim Baden zusätzlich pflegen. Allerdings sind diese im Handel nicht gerade preiswert. Wie gut, dass man Badebomben auch selber herstellen kann! So kannst du ganz individuelle Badekugeln nach deinen Vorlieben kreieren, die sich übrigens auch wunderbar als DIY-Geschenk für Geburtstage oder Weihnachten eignen. Wir zeigen dir ein einfaches Rezept inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Badekugeln selber machen: Rezept

Für das Grundrezept der Badekugeln brauchst du nur wenige Zutaten:

  • 250 g Natron
  • 125 g Zitronensäure
  • 60 g Speisestärke
  • 60 g Kokosöl oder ein anderes Fett (z.B. Mandelöl, Olivenöl oder Kakaobutter)

Wenn du Natron und Zitronensäure vermischst und anschließend ins Badewasser gibst, reagieren sie miteinander und das austretende Kohlenstoffdioxid sorgt für den sprudelnden Effekt. Die Speisestärke gibt den Badekugeln zusätzlichen Halt und das Öl spendet der Haut Feuchtigkeit. Für die Badepralinen kannst du jedes Öl benutzen, das sich zur Hautpflege eignet.

Das Grundrezept der Badebomben kannst du mit folgenden Zutaten nach deinen Vorlieben ergänzen:

  • 5 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Vanille, Lavendel oder Minze)
  • Lebensmittelfarbe (z.B. in den Farben Blau, Rot oder Grün)
  • Evtl. getrocknete Blütenblätter, losen Tee, Glitzerpigmente oder andere Dekoration

Badekugeln selber machen: Anleitung

  1. Trockene Zutaten: Vermische Natron, Stärke und Zitronensäure in einer Schüssel miteinander. Wenn du Lebensmittelfarbe in Pulverform benutzt, kannst du diese ebenfalls hinzufügen.
  2. Flüssige Zutaten: Schmelze das Kokosöl oder das Fett deiner Wahl und verrühre es in einer weiteren Schüssel mit ein paar Tropfen vom ätherischen Öl. Wenn du flüssige Lebensmittelfarbe hast, dann gibst du diese jetzt zur Masse hinzu.
  3. Alles miteinander vermischen: Nun vermischst du die flüssigen Zutaten langsam mit trockenen. Vorsicht: Vermengst du sie zu schnell miteinander, kann es passieren, dass das Gemisch bereits anfängt zu sprudeln. Benutze deshalb einen Teelöffel und gehe behutsam vor. Die Konsistenz sollte nach dem Mischen noch ein wenig pulverig sein, sodass du die Masse im nächsten Schritt gut zu Kugeln formen kannst. Ist die Masse zu trocken, gibst du einfach noch einige Tropfen Öl hinzu. Sollte sie zu nass sein, dann ergänze die Mischung mit ein wenig Speisestärke. Nun kannst du zusätzliche Dekoration in Form von getrockneten Blüten, Glitzerpigmenten oder losem Tee zu deinen Badekugeln hinzugeben.
  4. Badekugeln formen: Zum Formen der Badekugeln gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst spezielle Badekugelförmchen 🛒 benutzen oder sie einfach per Hand formen. Alternativ eignen sich auch Pralinenförmchen, Eiswürfelformen oder Silikonformen 🛒. Du solltest lediglich darauf achten, dass du die Masse fest in die jeweilige Form drückst, damit die Badebombe stabil ist.
  5. Aushärten lassen: Gib die Badekugeln nun für einige Stunden in den Kühlschrank und löse sie vorsichtig aus der Form. Jetzt musst du die Badebomben noch einige Tage lang an der Luft trocknen lassen, ehe du sie als Badezusatz benutzen kannst.

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Badekugeln ohne Natron und Zitronensäure selber machen

Wenn du sehr empfindliche Haut hast, ist die in den Badebomben enthaltene Zitronensäure eventuell nicht für dich geeignet, denn sie kann die Haut reizen. Auch für Kinder ist Zitronensäure kein geeigneter Inhaltsstoff. Du kannst die Zitronensäure im Rezept deshalb durch etwa 40 Milliliter Honig ersetzen. Dieser pflegt die Haut zusätzlich. Der einzige Nachteil: Durch die fehlende Zitronensäure sprudelt die Badebombe nicht, wenn du sie im Badewasser auflöst. Übrigens: Solltest du kein Natron zu Hause haben, kannst du das Natron im Rezept auch durch Backpulver ersetzen.

Inspiration für deine Badekugeln

Bei der Gestaltung der Badekugeln sind dir keine Grenzen gesetzt. Form, Farbe und Dekoration können ganz individuell gestaltet werden, weshalb sich die Badepralinen deshalb wunderbar als Geschenk eignen. Hier haben wir ein wenig Inspiration für deine DIY-Badekugeln zusammengestellt:

1. Badekugeln in Herz-Form

2. Badekugeln mit Regenbogen-Topping

3. Badekugeln mit Rosenblüten

4. Badekugeln in Blumen-Form

Badekugeln richtig aufbewahren

Nach der Herstellung sollten Badekugeln trocken und vor Sauerstoff geschützt gelagert werden. Kommen sie mit viel Sauerstoff in Kontakt, verlieren sie schnell an Farbe und Duft. Sind sie zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt, kann es passieren, dass sie sprudeln. Für die Lagerung der DIY-Badebomben eignet sich daher am besten ein Glas mit verschließbarem Deckel. Möchtest du die Kugeln als Geschenk verpacken, dann kannst du das Glas noch hübsch verzieren.

Wie lange ist eine selbstgemachte Badekugel haltbar?

Gekaufte Badekugeln haben immer ein Mindesthaltbarkeitsdatum – aber wie sieht es bei selbstgemachten Badebomben aus? Die Haltbarkeit richtet sich danach, ob du sie ausreichend trocknen lässt und ob du sie richtig lagerst. Ist beides gegeben, dann sind die DIY-Badebomben für mehrere Monate bis einige Jahre lang haltbar.

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Verwendete Quellen: smatricular.net, utopia.de, youtube.de

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