Depressive Vagina: Was steckt dahinter?

- Depressionen sind in Deutschland weit verbreitet. Doch nicht nur die Psyche kann daran erkranken, auch die Vagina kann depressiv sein. Ja, richtig gehört: Vagina-Depression, das gibt es wirklich. Was du dazu wissen musst und wie du selbst herausfindest, ob auch deine Vagina depressiv ist, das verraten wir dir hier.

Vagina-Depression

Wie merke ich eine depressive Vagina?

Unvergessen ist die "Sex and the City"-Storyline, die das Phänomen Vagina-Depression weltweit bekannt machte. Charlotte York litt darunter, was ihr sogar von einem Arzt attestiert wurde. Doch gibt es das wirklich oder handelt es sich dabei um einen Mythos? Was ist eine depressive Vagina und woran erkenne ich, dass mein Geschlechtsorgan daran erkrankt ist?

Habe ich eine Vagina-Depression?

Es brennt, es juckt und sticht im Intimbereich. In den meisten Fällen ist die Ursache dafür ein Pilz oder eine andere Infektion eine Entzündung, es kann sich aber auch um eine Vagina-Depression handeln. Dein Arzt ist in jedem Fall der richtige Ansprechpartner, wenn du unter derlei Symptomen leidest. Diagnostiziert er (oder sie) eine vaginale Atrophie hast du tatsächlich mit einer depressiven Vagina zu kämpfen. Das ist nämlich der Fachausdruck für die Geschlechtskrankheit, mit der sich auch "Sex and the City"-Charlotte herumschlagen musste. Tabletten und / oder Salben können helfen, aber es gibt eine noch viel effektivere Methode, die Vagina-Depression zu heilen. Dazu später... Von einer vaginalen Atrophie betroffen sein können alle Frauen, ab den Wechseljahren steigt das Risiko aber durch die Hormonveränderungen.

Wie wird eine Vagina depressiv?

Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit, Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit – eine Depression hat viele Formen. Bei einer Vagina-Depression ist es ähnlich. Dazu kommen kann es, wenn man über einen längeren Zeitraum keinen Sex hat und sich auch nicht regelmäßig selbst befriedigt. Das schlägt nicht nur auf die Psyche, auch die Vagina kann darauf reagieren. Sie verändert sich. Dadurch dass sie weniger stimuliert wird, wird sie auch weniger durchblutet. Es kommt zu einem Sauerstoffmangel, wodurch sich die Kollagenfasern der Scheideninnenwand sukzessive zurückbilden können. Die Elastizität des Bindegewebes nimmt ab. Zudem produziert der Körper weniger Östrogen, was die Scheide zusätzlich austrocknet. Die Lust auf Sex nimmt ab – ein Teufelskreis.

Vagina-Depression behandeln

Hast du – wie Charlotte York – eine deprimierte Vagina, hilft eigentlich nur eins: Sex! Ob mit oder ohne Partner. Selbstbefriedigung ist nämlich mindestens genauso effektiv, um eine deprimierte Vagina wieder in Stimmung zu bringen. Etwas Gleitgel kann den Sex am Anfang angenehmer machen, denn die Vagina wird bei einer vaginalen Atrophie von sich aus weniger feucht. Damit es nicht schmerzhaft wird, greif doch einfach zu dem kleinen Hilfsmittelchen, das ihr HIER direkt shoppen könnt!

Und noch ein Tipp, um einer vaginalen Depression vorzubeugen: Habt Sex und/oder befriedigt euch regelmäßig selbst. Das freut nicht nur die Psyche, sondern auch die Vagina!

Und so kommt deine Vagina wieder auf Touren:

Die sexuellen Vorlieben der Sternzeichen: Darauf steht ER im Bett

Oralsex: Experten-Tipps für Sex auf "Französisch"

Kamasutra: 25 Kamasutra-Stellungen für Anfänger