Spanking: So funktioniert der Sextrend

Spanking: Was ist das und wie funktioniert der Sextrend?

Sich lustvoll den Hintern versohlen – darum geht es beim Spanking. Wir verraten dir, wie der Sextrend funktioniert und wie du ihn sicher praktizierst.

Es gibt unzählige Sextrends auf der Welt. Manche sind etwas sanfter und romantischer, andere dagegen intensiv und aufregend. Der Sextrend Spanking gehört eher zur zweiten Kategorie. Der Begriff "Spanking" bedeutet wortwörtlich übersetzt: "Den Hintern versohlen". Hier wird also ein intensives Empfinden und eine Erregung erzeugt, in dem das Gesäß einer Person, beispielsweise mit einem Rohrstock, versohlt wird. Spanking kann auch in Form einer spielerischen Bestrafung als neuer Reiz in das Liebesleben eingebaut und an unterschiedlichen Körperteilen ausgeführt werden. Vielleicht klingt das jetzt erst mal nicht unbedingt wie etwas, das man im Bett erleben möchte – doch mit der richtigen Technik und ein paar Spielregeln kann diese Form der lustvollen Züchtigung und Bestrafung echt heiß werden! Wir erklären dir, wie der Sextrend funktioniert.

Weitere Positionen mit Orgasmusgarantie findest du hier: Sexstellungen

Spanking: Wie funktioniert es?

Der Begriff Spanking kommt ursprünglich aus der Welt des BDSM, doch auch wenn du und dein Partner oder deine Partnerin mit sexueller Züchtigung und Bestrafung á la "50 Shades of Grey" gar nichts am Hut haben, könnte es sich lohnen, diese körperliche Sexualpraktik einmal auszuprobieren und euer Sexleben und eure Erregung damit anzureichern.

Grundsätzlich ist das Ziel des Spankings, mit der Hand oder einem Züchtigungsinstrument einen lustvollen Schmerz zu verursachen und gleichzeitig ein erotisches Machtgefälle bzw. eine Bestrafung zwischen zwei Personen zu kreieren. Der gespankte Part ist dabei der passive bzw. devote Part, während der Spanker die dominante Position einnimmt. Beide Positionen haben dabei ihren Reiz und können dabei helfen, sich gegenseitig während des Vorspiels auf Touren und zur Errung zu bringen. Die Sexualpraktik wird auch oft bei Rollenspielen oder bei Praktiken aus der Bondage als Form der sexuellen Bestrafung verwendet.

Tatsächlich lässt sich durch Spanking sogar die Intensität des Orgasmus steigern, da besonders die Schläge auf den Po (Gesäß) die Durchblutung anregen und die Züchtigung dadurch die Erregung und Lust steigert. Bevor du und dein Partner oder deine Partnerin von diesem Sextrend bei eurem Liebesspiel und Sexleben Gebrauch macht, solltet ihr einige Spielregeln für die körperliche Bestrafung beachten.

Spanking: Spielregeln (für Anfänger)

Besonders, wenn beide noch Anfänger in Sachen BDSM, Bondage und Spanking sind, sollten vorab ein paar Regeln etabliert werden. Denn wenn einer von euch unangekündigt mit dem Spanken beginnt, könnte das nicht nur sehr wehtun, sondern auch das ganze Liebesspiel (oder sogar das weitere Sexleben) ruinieren.

Hier kommen unsere Tipps für Safe Spanking:

  1. Konsens: Guter Sex ist einvernehmlicher Sex! Wie bei jeder Form von sexueller oder intimer Interaktion zwischen zwei Menschen solltet ihr vorab darüber sprechen, ob ihr beide einverstanden seid, Spanking im Schlafzimmer einzuführen. Da diese Sexpraktik mit – wenn auch lustvollem – Schmerz verbunden ist, ist es besonders wichtig, dass sich beide Parteien damit wohlfühlen. Sprecht auch ab, an welchen Körperteilen die Bondage-Praktik eingesetzt werden soll.
  2. Codewort: Auch wenn es sich "nur" um ein paar Klapse auf den Hintern handelt, solltet ihr vorab ein Codewort vereinbaren, das signalisiert, dass es einem von euch zu viel wird. Denn beim Sex können die Gefühle und die Lust überkochen und da kann es schon mal passieren, dass man etwas "ausschweift". Daher gilt: Safety First! Ein vereinbartes Wort sorgt dafür, dass sich beide Seiten auch während dem Spanking wohlfühlen. Sobald das Wort fällt, wird das Liebesspiel unterbrochen.
  3. Schmerzgrenze: Bevor es im Bett zur Sache geht, sollten du und dein Partner oder deine Partnerin einmal über eure Schmerzgrenze sprechen, um Verletzungen zu vermeiden. Schmerzempfindlichkeit ist bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt und auch wenn der Schmerz während dem Sex bzw. dem Vorspiel anders und im Optimalfall besser empfunden wird, sollte vorher klar sein, ob man es grundsätzlich härter oder sanfter mag. Ein Fehlgriff bzw. -Schlag könnte während dem Sex fatal enden.
  4. Einsatzgebiete: Wo soll gespankt werden, wo lieber nicht? Auch das sollte vorab besprochen werden. Der Hintern bietet sich natürlich an und wird deshalb auch meistens gespankt. Das hat seinen Grund: Der Po hat nicht nur genügend Polsterung, um die Schläge abzukönnen, sondern verfügt auch über viele Nervenenden, was ihn besonders sensibel macht. Vor allem bei Frauen ist die Pofalte oft eine besonders erogene Zone. Auch das Verletzungsrisiko ist am Gesäß vergleichsweise gering – so muss nur noch besprochen werden, ob frontal, seitlich oder von unten bzw. oben gespankt werden soll. Aber natürlich können auch andere Körperteile mit der Hand, einem Rohrstock oder ähnlichem gespankt werden – sofern es vorher abgesprochen wurde.

Spanking: Welche Hilfsmittel gibt es?

Ein sehr geeignetes Werkzeug für den Sextrend Spanking haben wir stets griffbereit: Natürlich bietet es sich an, das Spanking mit der Hand durchzuführen. Die Handarbeit hat zusätzlich den Vorteil, dass der dominante Part ebenfalls die Schläge zu spüren bekommt.

Wer fortgeschritten oder neugierig ist, kann es auch mit Sexspielzeug oder Züchtigungsinstrumenten versuchen:

  • Peitsche🛒 via eis.de, rund 18 Euro (gibt es in verschiedensten Varianten: mehrsträngig, einsträngig, Flogger, Bull Whip, Striemer, aus Leder, Gummi...)
  • Paddle 🛒 von Funejoy über Amazon, rund 12 Euro
  • Rohrstock🛒 von EDD LOVE-TOYS über Amazon, rund 11 Euro
  • Rute
  • Gürtel
  • Kochlöffel
  • Tawse🛒 von BuyAndFeelGood über Amazon, rund 40 Euro

Vorsicht: Je härter der verwendete Gegenstand ist, desto krasser wird auch das Spanking-Erlebnis. Wenn ihr von Rute, Rohrstock oder Kochlöffel Gebrauch macht, sollten du und dein Partner oder deine Partnerin vorab nochmals die Schmerzgrenzen absprechen. Verletzungen haben beim Liebesspiel nichts verloren! Außerdem sollte die Hand so oder so zum Einsatz kommen – spätestens nach dem Spanking, um die geschlagene Stelle liebevoll zu liebkosen und zu streicheln...

Spanking: Welche Stellungen eignen sich?

Allen voran eignet sich die beliebte Doggy-Stellung wegen der Positionierung der beiden Parteien sehr gut, um Coitus und Spanking zu kombinieren. Doch der eigentliche Geschlechtsverkehr und das lustvolle Versohlen des Partners oder der Partnerin muss keineswegs zeitgleich passieren – es kann auch sehr aufregend sein, das Spanking ins Vorspiel einzubauen und erst danach zur Lieblingsstellung (oder thematisch passend: Reiterstellung) umzusteigen.

Wenn im Vorspiel gespankt wird, empfehlen sich verschiedene Positionen für den/die passiven Partner/Partnerin:

  • übers Knie gelegt werden
  • vorn über gebeugt stehen
  • auf allen Vieren knien
  • knien und den Oberkörper beispielsweise aufs Bett legen
  • Achtung, Akrobatik: in der Kerze liegen

Natürlich kann der gespankte Part auch einfach auf dem Bett liegen, doch diese Stellung ist vergleichsweise unbequem für diese Sexpraktik.

Das Wichtigste beim Spanking ist, dass sich beide Partner:innen wohlfühlen und sich durch das Machtgefälle keine Missverständnisse oder Probleme in Sachen Wertschätzung in eure (Sex-)Beziehung einschleichen. Hier, wie auch bei allen anderen Liebesthemen gilt: Communication is key 😉

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Verwendete Quellen: pinterest.de, Instagram.de, amazon.com

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