Reiterstellung: So wird die Sexstellung noch heißer

Reiterstellung: Mit diesen Tipps wird die Sexstellung noch heißer

Wir sprechen Klartext und verraten dir die allerbesten Tipps, wie du die Reiterstellung perfektionierst – und so ein für alle mal zum absoluten (Reit-)Profi wirst!

Die Reitstellung oder auch Cowgirl-Stellung gehört zu den beliebtesten Sexpositionen der Deutschen. Doch was auf den ersten Blick immer so einfach aussieht, kann schnell zu einer ziemlich gefährlichen Angelegenheit für den Mann oder zu einem unbefriedigenden Erlebnis werden. Aus diesem Grund haben wir hilfreiche Tipps recherchiert, mit denen du in der Sexstellung garantiert dem Höhepunkt Lust entgegenreiten kannst.

Was ist die Reiterstellung genau?

Bei der Reiterstellung hat die Frau (sprichwörtlich) die Zügel in der Hand. Sie zählt neben der Missionalsstellung und dem Doggy Style zu den wohl beliebtesten Klassikern der Sexstellungen. Bei der Stellung liegt er auf dem Rücken und sie sitzt auf ihm. Oben übernimmt sie die Führung, gibt das Tempo und den Rhythmus vor und kann so genau bestimmen, wo es lang geht.

Die Beine sind seitlich neben seinem Oberkörper angewinkelt. Die Frau kann gerade und aufrecht sitzen, oder sich nach vorne beugen. Dann kann der Penis auch besonders gut den G-Punkt stimulieren. Ob sie ihr Becken auf und ab bewegt, nach vorne und hinten kippen lässt oder verführerisch kreisen lässt, ist ganz ihr überlassen.

Die Vorteile der Reiterstellung

  • Sie gibt das Tempo und die Bewegungen vor und übernimmt die dominantere Rolle
  • Sie entscheidet, in welchem Winkel und wie tief der Penis eindringt (das ist auch beim Sex mit großem Penis sehr von Vorteil)
  • Sie kann sich gleichzeitig mit einer Hand selbst befriedigen
  • Er hat einen tollen Ausblick und kann ihr beim Ritt zusehen
  • Er kann sich zwischendurch auch mal ausruhen und überlässt ihr die "Arbeit"
  • Er kann gleichzeitig ihre Brüste massieren oder ihre Klitoris stimulieren
  • Beide können sich tief in die Augen schauen oder auch heiße Sätze ins Ohr flüstern
  • Sie Stellung ist perfekt für Schwangere, da der Babybauch nicht im Weg ist
  • Es gibt mehrere Varianten, mit denen die Reiterstellung noch heißer wird

5 Tipps, mit denen die Reiterstellung noch heißer wird

1. Der Winkel ist entscheidend

Bei der Reiterstellung muss man nicht gezwungenermaßen im Winkel von 90 Grad auf dem Partner sitzen. Viel besser bei der beliebten Sexposition – und darüber hinaus auch entspannter – ist eine leichte Neigung nach vorne, sprich eine Position ungefähr im Winkel von 50 bis 45 Grad, die das Eindringen erleichtert und für euch beide auch angenehmer macht. Außerdem ist es für euch in dieser Position viel wahrscheinlicher, zum Orgasmus zu kommen.

2. Finde den richtigen Rhythmus

Zu viel Schwung oder zu viele Vor- und Rückwärtsbewegungen bei der Reiterstellungen sollten dringend vermieden werden – sonst droht im allerschlimmsten Fall ein Sexunfall samt Penisbruch (kein Scherz!). Flachere, schnelle Stöße sind jedoch perfekt und – noch viel wichtiger – nicht gefährlich für sein bestes Stück. Und um auch wirklich kein Rausrutschen zu riskieren, kannst du deine Knie ein Stück weiter weg von dem Körper des Partners platzieren, sodass du stabiler auf ihm sitzst. Wahlweise kannst du deine Beine zusätzlich unter deinen Partner klemmen – so sitzt du noch einmal fester und verhinderst außerdem, dass deine Oberschenkel schnell ermüden.

Manchen Männern kann es auch schwer fallen, die Kontrolle abzugeben. Sie bewegen ihre Hüften und wollen den Rhythmus vorgeben. Hier kann es jedoch sein, dass ihr ein unterschiedliches Tempo habt und sich das Ganze zu einem komischen Rumgewackel entwickelt. Lege dann einfach eine Hand auf seine Hüfte und drücke sie sanft runter. Das sollte ihm zeigen, dass du jetzt das Sagen hast, die Bewegungen vorgibst und er es einfach genießen soll.

3. Lege deine Hände an die richtigen Stellen

Für deine Hände gibt es bei der Reiterstellung zahlreiche Positionen – experimentieren ist also dringend erwünscht! Entweder du legst deine Hände in die Hüften, damit die Bewegungen intensiver werden, streichelst deine Brüste oder legst sie flach auf der Brust deines Partners ab. Auch Handschellen können hier zum Einsatz kommen – so wird die Cowgirl-Session doppelt so heiß, denn er gibt die Kontrolle komplett an dich ab. Jetzt hast du die Zügel in der Hand!

4. Stimuliere gleichzeitig die Klitoris

Die Reiterstellung ist die perfekte Stellung für alle, die allein durch eine vaginale Stimulation nur schwer zum Orgasmus kommen. Denn hier kannst du neben der Penetration auch noch die Klitoris von außen stimulieren. Mit deinen Fingern kannst du den Kitzler reiben. Oder dein Partner übernimmt diesen Job – er liegt ja sowieso nur rum. Was ihr aber auch tun könnt, ist Toys mit ins Spiel zu bringen. Ein kleiner Fingervibrator passt hier perfekt, um die Klitoris mit sanften Vibrationen zu verwöhnen, während du auf ihm reitest.

5. Selbstzweifel loswerden

Viele Frauen fühlen sich in der Reiterstellung nicht so wohl weil sie sich beobachtet fühlen. "Kann er mein Doppelkinn sehen?" "Hängen meine Brüste zu sehr?" All diese Unsicherheiten sind bei vielen Frauen während des Sex und besonders in der Reiterstellung sehr präsent. Doch gerade hier gilt es, diesen Zweifeln endlich einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Männer reagieren sehr stark auf visuelle Reize und lieben es, den Körper der Frau auf und ab bewegen und die Brüste hin und her wippen zu sehen. Sei selbstsicher und genieße es, mal diejenige zu sein, die die Kontrolle hat. Schlüpfe mal in die dominante Rolle und gib den Ton an. Das kann dir wirklich viel Selbstbewusstsein beim Sex geben.

Hast du das Gefühl, zu schwer für deinen Partner zu sein, kannst du auch ein Bein aufstellen, um ihn so zu entlasten. So trägt er weniger von deinem Körpergewicht auf seinen Hüften. Aber auch hier kannst du zwischendurch nach Feedback fragen und schauen, wie er sich fühlt. Vielleicht merkst du dann ja, dass deine Zweifel ganz unbegründet waren und er große Lust an deinen Bewegungen verspürt.

4 Varianten der Reiterstellung, die du ausprobieren solltest

1. Hockende Reiterstellung

Statt dich ganz klassisch in der Reiterstellung auf die Knie zu setzen, kannst du die Beine auch anwinkeln und die Füße aufstellen. So hockst du quasi auf ihm und deine Vagina fühlt sich noch enger für ihn an. Verlagere dein Gewicht auf die Fersen und stütze dich mit den Händen auf der Matratze oder auf seinem Oberkörper ab. Dein Partner kann die tolle Aussicht genießen. Bedenke aber, dass diese Position mit der Zeit ordentlich in die Beinmuskulatur geht. Willst du den Leg-Day mit dem Liebesspiel verbinden, ist dies die perfekte Stellung für dich.

2. Reiterstellung im Sitzen

Sex muss nicht immer in der Horizontalen im Bett vonstatten gehen. Auch auf einem gemütlichen Sessel, Esszimmerstuhl oder auf der Couch kann man unglaublich viel Spaß haben. Bei der sogenannten "Amazone" sitzt er mit geschlossenen Beinen auf einem Stuhl und sie sitzt sich mit gespreizten Beinen auf seinen Schoß. Dabei kann sie entweder in seine Richtung direkt in sein Gesicht schauen oder sie dreht sich um und kehrt ihm den Rücken zu. Er kann sie dann von hinten umarmen und mit seiner Hand gleichzeitig die Klitoris stimulieren.

3. Umgedrehte Reiterstellung

Die klassische Reiterstellung geht auch verkehrt herum. Hierbei liegt er auf dem Rücken und sie setzt sich oben auf ihn rauf. Nur, dass sie hier nicht mit dem Gesicht in seine Richtung schaut, sondern in Richtung seiner Füße blickt. Die Stellung wird auch "Reverse Cowgirl" genannt. Hier hat er einen tollen Blick auf ihren Po.

Extratipp: Wenn er die Beine angewinkelt aufstellt und sie mit einem Bein an seine Oberkörperaußenseite und mit dem anderen Bein durch seine beiden Beine hindurch geht, sodass sie quasi seinen einen Oberschenkel zwischen den Beinen hat, kann sie sich zusätzlich beim Reiten daran reiben und die Klitoris von außen stimulieren. So steigert sich die Lust und der Orgasmus ist zum Greifen nahe.

4. Umgedrehte, liegende Reiterstellung

Von der umgedrehten Reiterstellung aus ist es auch möglich, dass sie den Oberkörper senken lässt und sich quasi gerade auf ihn rauf legt. Er kann dabei liegen bleiben oder er setzt sich hin, sodass der Oberkörper aufrecht ist. Hier hat er einen tollen Ausblick und kann genau sehen, wie der Penis in ihre Vagina eindringt. Die Frau kann sich an seinen Beinen festhalten und kann so einfach vor und zurück wippen.

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