Pornos für Frauen: Vorschläge und Anregung

Das Image von Pornos könnte besser sein. Sie heißen "Willige Luder 3" und "Sperminator" und sind mitunter ganz schön sexistisch, gelten als frauenfeindlich und stumpfsinnig. Dabei haben auch Frauen Interesse an Pornos - zunehmend sogar auf dem Smartphone, also Pornos für unterwegs. Tatsächlich gibt es mittlerweile eine ziemliche Bandbreite von Pornos, die extra für Frauen geschaffen wurden. So zum Beispiel der preisgekrönte Porno "Silver Shoes". Wir haben einen kleinen Überblick für euch, damit ihr euch in der Welt des "Heartcore" zurecht findet!

Sexy Frau

Heartcore statt Hardcore: Wir haben uns auf die Suche nach guten Pornos für Frauen gemacht!

Gibt es gute Pornos für Frauen?

Inhaltlich wollen Männer und Frauen vom Porno das gleiche - beide Geschlechter brauchen keinen sinnigen Plot oder zumindest keine komplexe Handlung, schließlich soll das Körperliche im Vordergrund stehen. Doch bei der Darstellung scheiden sich die Geister. Der Unterschied zwischen den meisten Frauen und Männern liegt beim Porno-Schauen darin, dass Frauen es gerne authentisch wollen, während Männer wolllüstige Frauenblicke und Geschlechtsorgane aus allen möglichen Winkeln bevorzugen.

Pornos auf dem Smartphone

Was ihr euch mit dem Smartphone gut ansehen könnt, haben wir hier mal für euch zusammengesammelt: Auf der Seite I feel myself können Frauen selbstständig Videos hochladen, auf denen sie sich selbst befriedigen, die Qualität variiert natürlich stark. Schaut ihr lieber Männern bei der Selbstbefriedigung zu? Dann ist vielleicht Stroke that Dick einen Blick wert! Wer gerne Pornos schauen würde, dabei aber ständig die Arbeitsbedingungen der Darstellerinnen im Kopf hat, findet bei Pink Label Pornofilme, die unter fairer Bezahlungssituation und mit Verhütung und Zustimmung produziert wurden. Beautiful Agony ist eine Sammlung erregter Gesichter, also keine richtigen Pornos.

Seid ihr in eurer Beziehung bereit für Pornos oder scheint eure Liebe gerade auf dem Prüfstand zu sein. Macht unseren Partnertest und findet heraus, woran ihr seid:

Was ist Heartcore?

Frauen wollen keine Nahaufnahmen, weil sie das albern finden. Sie wollen mehr Erotik statt billiger Massenware und harter Arbeit vor der Kamera und verzichten gerne auf Detailaufnahmen bei denen man die Mandeln der Darstellerin erkennen kann. Das hat die Pornobranche erkannt: Heartcore heißt das neue Genre der Pornofilme für Frauen, in denen auch endlich die männlichen Darsteller hübsch anzuschauen sind. Die Qualität der Filme ist besser und die Darstellungen leidenschaftlicher und weniger schmuddelig.

Heartcore-Pornos werden oft von Frauen für Frauen gedreht. Das heißt aber nicht, dass Pornos für Frauen plötzlich kitschig und voller Romantik sind. Wie in anderen Pornos geht es auch hier um Sex, nur ohne unechtes Gestöhne und sinnfreie Dialoge sowie Szenen, die von vielen Frauen als degradierend empfunden werden (beispielsweise übertriebener Analsex oder Ejakulation ins Gesicht der Frau).

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Art-Core statt Hardcore - Neue Pornos für Frauen

Die Filmemacherinnen Erika Lust und Petra Joy sind international bekannte Pioniere feministischer Pornographie. Ihre premierten Filme zeigen die Ästhetik der Pornographie kunstvoll, intelligent und erotisch in klarer Abgrenzung zu den amateurhaften Sex-Videos, die sich sonst so im Word Wide Web tummeln.

Erika Lust ist 1977 in Schweden geboren und führt ein sehr erfolgreiches Neben-Filmprojekt: XConfessions ist ein Blog, auf dem ihr die User (die einen Monatsbeitrag zahlen, um freien Zugang zu den Videos zu haben) ihre persönlichen Fantasien schildern können. Am Ende jedes Monats dreht sie aus diesen Einsendungen zwei Kurzfilme.

Petra Joy ist eine deutsche Regisseurin, 1964 geboren, und gehört zu den Pionieren der sexpositiven Frauenbewegung. Sie zeigt pornographische Filme aus der Sicht der Frauen, intim, sinnlich, mit kreativen erotischen Spielen. Ein international bekanntes und gefeiertes Beispiel ist der Film "Sexual Sushi".

Pornos für unterwegs

Über 50 Prozent aller Videos, Bilder, Webcam-Sessions laufen auf Smartphones und Tablets ab, zählte mydirtyhobby.com. Wird das die Wende? Werden erotische Inhalte nicht mehr nur heimlich zuhause hinter verschlossener Tür geschaut, sondern auch öffentlich? Wird dadurch das ganze Thema gesellschaftstaglicher? Naja, wir zweifeln daran noch. Wahrscheinlicher ist eher, dass viele Heimgucker nicht mehr nur auf dem PC, sondern auch auf dem Handy oder dem Tablet schauen (auch wenn wir uns fragen, ob das nicht viel umständlicher ist). Einen positiven Nebeneeffekt könnte das aber tatsächlich für das generelle Verständnis von Sex haben. Würde dem Thema nicht schaden. Allerdings wünschen wir uns dabei mehr von der Art Petra Joys oder Erika Lusts.