Magischer Blickkontakt: So verliebst du dich mit den Augen

Magischer Blickkontakt: So verliebst du dich mit den Augen

Wenn sich zwei Menschen lange in die Augen schauen, kann es zu einem magischen Blickkontakt kommen. Was das laut Forschung bedeutet und wie sich so ein Moment anfühlt, erfährst du hier.

Die Augen sagen mehr als tausend Worte. Sicher kennst du das aus romantischen Filmen: Die Blicke von zwei Menschen treffen sich, sie schauen gar nicht mehr weg, es kommt zu einem magischen Moment – und schon sind sie verliebt. Doch bedeutet ein langer Augenkontakt immer, dass du dich zu der Person hingezogen fühlst und ihr miteinander flirtet? Und wie hält man den Blickkontakt am besten? Hier verraten wir dir, was eine Studie zu dem Thema ergeben hat und du bekommst hilfreiche Tipps, wie du so einen magischen Moment selbst erleben kannst.

Was ist ein magischer Blickkontakt?

Ein Blickkontakt entsteht, wenn zwei Menschen sich in die Augen schauen. Magisch wird er laut einer Studie dann, wenn dieser Blickkontakt deine zeitliche Wahrnehmung beeinflusst. Ein Genfer Forschungsteam fand nämlich heraus, dass die Dauer von direkten Blickkontakten systematisch unterschätzt wird, während abgewandte Blicke die Zeitwahrnehmung nicht verzerren. Das bedeutet, dass wir bei einem tiefen Blickkontakt unser Zeitgefühl verlieren. Die Zeit scheint einen Moment lang stillzustehen. Blickkontakt mit einer anderen Person zu halten, beeinflusst tatsächlich unser Aufmerksamkeitssystem. Die Wissenschaft belegt also das Phänomen des magischen Blickkontakts – es ist nicht bloß eine kitschige Erfindung der Filmindustrie.

So fühlt sich ein magischer Blickkontakt an

Augenkontakt zu halten, besonders dann, wenn die Person fremd ist, kann ganz schön nervenaufreibend sein. Schließlich können wir viel mit unseren Augen aussagen: Wir drücken unsere Stimmung, unsere Wünsche oder unsere Zuneigung mit ihnen aus. Ein Großteil unserer Kommunikation findet über die Augen statt. Manchmal haben wir während eines Blickkontakts dann das Gefühl, wie ein Magnet an den Augen des Gegenübers zu hängen. Wird der tiefe Augenkontakt erwidert, kommt es zu einer Wechselwirkung – niemand will zuerst wegschauen.

Besonders in öffentlichen Räumen, also zum Beispiel im Bus oder in der Bibliothek, fühlt sich der magische Blickkontakt aufregend, fast schon verboten an. Innerhalb weniger Sekunden scheint es, als hätte sich eine emotionale Verbindung aufgebaut – obwohl man sich zuvor noch nie gesehen hat. Darin liegt auch der Unterschied zu einem alltäglichen, kurzen Augenkontakt: Bei dem magischen Blickkontakt schaffen die Augen eine direkte Vertrautheit. Kommt daher vielleicht der Spruch "die Augen sind das Tor zur Seele"?

Tipps für einen magischen Blickkontakt

Wenn du gerne selbst einen solchen magischen Moment erleben möchtest, aber nicht weißt, wie du dich in der Situation verhalten sollst, keine Sorge: Den Augenkontakt mit einem fremden Menschen zu halten, ist zunächst ungewohnt. Damit du beim nächsten Mal nicht verlegen zur Seite schaust, sondern es vielleicht sogar schaffst, den Mann oder die Frau anzulächeln, haben wir hier vier hilfreiche Tipps für dich:

1. Konzentriere dich auf ein Auge

Wenn wir nervös sind, neigt unser Blick dazu, hektisch herumzuspringen. Das vermittelt Unsicherheit. Damit der magische Augenkontakt entstehen kann, solltest du nur in ein Auge deines Gegenübers schauen. Schenke also lieber einem Auge lange Aufmerksamkeit, als beiden Augen nur ein bisschen. Falls dir das doch noch zu unangenehm ist, bleibe mit deinem Blick erstmal beim oberen Nasenrücken und taste dich dann langsam ans Auge heran.

2. Vergiss deine Mimik nicht

Ein Blickkontakt kann sich intimer als eine Berührung anfühlen. Trotzdem solltest du nicht nur an deine Augen denken, sondern die gesamte Mimik in deinem Gesicht darf in den magischen Moment einbezogen werden. Wenn du mit deinem Mund lächelst, fangen auch deine Augen an, richtig schön zu funkeln. Ein angedeutetes Lächeln macht deine Ausstrahlung gleich viel positiver!

3. Vermeide eine Musterung

Wenn wir mit jemandem flirten, passiert es manchmal, dass wir den Mann oder die Frau von oben bis unten betrachten und von Kopf bis Fuß mustern. Konzentriere dich stattdessen auf das Gesicht. Für einen magischen Blickkontakt ist der Rest des Körpers erstmal uninteressant und wirkt nur ablenkend.

4. Übe in deinem Alltag

Im Alltag bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, den magischen Blickkontakt zu üben. Ob beim Brötchen holen, bei der Bahnfahrt oder beim Bestellen an der Bar. Du wirst merken, dass du immer mutiger wirst und bald keine Hemmungen mehr hast, einen langen Augenkontakt einzugehen. Vor allem aber wirst du ein Gefühl dafür bekommen, wann ein langer Blickkontakt angemessen ist, und wann die Situation eher keine Magie zulässt. Für eine "Trockenübung" kannst du auch vor einem Spiegel üben.

Kann man sich durch magischen Blickkontakt verlieben?

Besonders hoffnungslose Romantikerinnen und Romantiker werden sich darüber freuen: Eine Anziehung auf den ersten Blick kann durch lange Blickkontakte intensiviert werden. Ob von Liebe auf den ersten Blick gesprochen werden kann, muss jeder und jede für sich selbst entscheiden. Die Blicke spielen in der Liebe definitiv eine tragende Rolle. Manchmal braucht es auch ein bisschen mehr Zeit: Hier erfährst du zum Beispiel alles über Liebe auf den zweiten Blick.

Je länger ein Blickkontakt besteht, als desto magischer wird er empfunden. Beim Flirten und beim Verlieben ist das vorteilhaft: Bevor du mit deinem Date ein verbales Gespräch beginnst, kommunizieren eure Augen schon längst miteinander. Ein tiefer Blick sendet das Signal, dass Interesse besteht. Du merkst sofort, ob eure Chemie stimmt und kannst daraufhin entscheiden, ob du die Person näher kennenlernen möchtest. Mindestens aber gibst du deinem Gegenüber das Gefühl, gesehen zu werden. Eine gute Grundlage für eine potenzielle Beziehung! Ein magischer Blickkontakt kann also durchaus dazu führen, dass du dich verliebst.

So deutest du den magischen Blickkontakt

Ein langer, magischer Blickkontakt kann zunächst als Wunsch nach Aufmerksamkeit verstanden werden. Die Zeichen aber genau zu deuten, ist gar nicht so einfach und erfordert etwas Erfahrung. Wenn dein Gegenüber immer wieder den Augenkontakt mit dir sucht, und du ihn gerne erwiderst, ist das ein ganz klares Zeichen der gegenseitigen Anziehung. Achte darauf, ob die restliche Körpersprache der Person auch einladend und dir zugewandt ist und ob die Mundwinkel lächeln. Wenn es zu einem Gespräch kommt, achte auf die Größe der Pupillen: Sind sie geweitet, kann das auf Freude und sexuelles Interesse hinweisen.

Eher kein Interesse besteht dann, wenn deinem Blick oft ausgewichen wird, er ins Leere geht oder die Person sogar die Augen verdreht. Verwechsle diese abgeneigte Haltung aber nicht mit Schüchternheit! Hier solltest du auf dein Bauchgefühl hören.

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Verwendete Quellen: parship.de, elitepartner.de, fitforfun.de

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