Psychologie: Dieses Verhalten macht dich unbewusst zu einer toxischen Person

Psychologie: Dieses Verhalten macht dich unbewusst zu einer toxischen Person

Eigentlich hältst du dich von toxischen Menschen fern. Was aber, wenn du selbst toxische Züge verkörperst, die du unbewusst ausstrahlst? Wir klären auf.

Toxische Menschen, toxische Beziehungen oder toxisches Verhalten – immer wieder hören wir den Begriff "toxisch" und wissen dabei eins: Wir wollen von solchen Menschen und Beziehungen fernbleiben. Sie tun uns und unserer mentalen Gesundheit nicht gut. Denn eine toxische Person würde nie ihre eigenen Fehler zugeben oder einsehen, sondern diese immer auf die andere Person schieben. Es kann so weit gehen, dass die andere Partei irgendwann wirklich Fehler bei sich selbst sucht und sich unterdrücken lässt. Doch meist steigert sich so ein Verhalten und fängt mit eher unauffälligen Sätzen und Angewohnheiten an, die man eventuell selbst noch gar nicht merkt. Falls du herausfinden willst, ob du unbewusst Dinge oder Verhaltensmuster verkörperst, die in Richtung Toxizität gehen, dann lies weiter.

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24/7 Kontrolle

Verliebtsein und sich auszutauschen ist natürlich ein wunderschönes Gefühl. Doch auch dafür gibt es eine Grenze. Wenn du jemand bist, der oder die immer an seinem Partner oder seiner Partnerin klebt, alles gemeinsam machen möchte und immer wissen will, was er oder sie macht, könnte das ganz schnell ausarten und toxische Züge annehmen. Vor allem, wenn du merkst, dass dein Gegenüber nicht die Person ist, die in deine Privatsphäre eindringt, sondern die Fragen immer von deiner Seite aus kommen. Die Gefahr besteht, dass dein Partner oder deine Partnerin sich zu sehr kontrolliert und eingeengt fühlt. Pass also auf, dass es nicht zu viel wird und vergiss nicht, dass Kommunikation das A und O in jeder gesunden Beziehung ist und viele Probleme lösen kann.

Du hast die Erwartung, dass dein Gegenüber dich glücklich machen muss

Ein weiteres unbewusstes Verhalten ist die Erwartungshaltung, dass jemand anderes dich glücklich machen muss, wenn es dir nicht gut geht. Ein Beispiel wäre, dass du deiner Freundin oder deinem Freund davon erzählst, wie blöd dein Tag lief. Im Anschluss hast du innerlich die Erwartung, dass dein Gegenüber dir nun etwas Gutes tun muss. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich dein Liebster oder deine Liebste sowieso in den Arm nehmen oder dir ein Bad einlassen, doch dies bereits vorher gedanklich zu erwarten und dann eingeschnappt sein, wenn es doch nicht passiert, ist ein sehr ungesunder Gedankengang. Letztendlich bist du selbst für dich verantwortlich. Zu erwarten, dass dir jemand direkt zu Füßen liegt und für dein Glück sorgt, wenn es dir nicht gut geht, ist leider eine toxische Eigenschaft, die sich verschlimmern könnte.

Du bist nicht kompromissbereit

Natürlich hat jeder von uns bestimmte Vorstellungen und Wünsche. Doch in jeder Beziehung, egal ob in einer Liebesbeziehung, Freundschaft oder in Verbindung mit der Familie, muss man auch mal einstecken können. Einen Kompromiss einzugehen gehört einfach dazu, wenn zwei unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen. Gerade Menschen, die besonders stur sind, fällt es schwer, so eine Lösung zu akzeptieren. Wenn du dich nun dabei erwischt, dass du bis jetzt all deine Wünsche umgesetzt hast, obwohl es dein Umfeld eigentlich nicht wollte, solltest du dir Gedanken darüber machen, ob du nicht unbewusst toxisch handelst.

Verwendete Quellen: betterup.com

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