Nachhaltig reisen: 5 Tipps für einen umweltbewussten Urlaub

Nachhaltig reisen: 5 Tipps für einen umweltbewussten Urlaub

Nachhaltigkeit im Urlaub? Das geht! Wir haben fünf Tipps, mit denen deine nächste Reise umweltfreundlicher wird.

Immer mehr Menschen achten in ihrem Alltag auf Nachhaltigkeit: Wir ersetzen unsere wegwerfbaren Abschminkpads durch waschbare Alternativen, trinken unseren Coffee-to-go aus einem nachfüllbaren Becher und der Jutebeutel ist unser treuer Begleiter beim Einkaufen. Aber im Urlaub werfen wir die guten Vorsätze schnell über Board – schließlich steht die Erholung im Vordergrund. Aber Nachhaltigkeit und Verreisen müssen sich nicht gegenseitig ausschließen. Es gibt viele Tricks, mit denen du Müll und Triebhausgase auch auf Reisen reduzieren kannst.

So wird dein Urlaub nachhaltiger

1. Probiere Urlaubsziele in der Nähe aus

Urlaub muss nicht immer weit weg sein – auch in den Nachbarländern gibt es schöne Reiseziele. Flugreisen sind aufgrund ihres hohen CO2-Verbrauchs nämlich Gift für die Umwelt. Laut dem Umweltbundesamt verbraucht eine vierköpfige Familie beim Hin- und Rückfug auf die Kanarischen Inseln insgesamt rund 7,2 Tonnen CO2-Emissionen. Dafür könnte ein vollbesetzter Mittelklassewagen rund 45.000 Kilometer weit fahren. Frage dich also, ob du dein Reiseziel nicht auch mit dem Auto oder mit der Bahn erriechen kannst. Möchtest du dennoch weit weg fliegen, gilt: Je weiter weg das Reiseziel, desto länger solltest du auch bleiben.

2. Nimm eine wiederbefüllbare Wasserflasche mit

Ein einfacher Trick, um vor Ort viel Plastikmüll zu sparen: eine Wasserflasche aus Glas oder Edelstahl. In Ländern mit guter Trinkwasserqualität kannst du das Wasser dann direkt aus dem Wasserhahn in die Flasche füllen (was außerdem Geld spart). Wenn das nicht möglich ist, kaufst du Wasser am besten in großen Behältern und füllst es einfach in deine eigene Trinkflasche um.

3. Packe nur das ein, was du wirklich brauchst

Wer kennt es nicht: Für einen einwöchigen Urlaub landen mindestens zehn Slips, drei Paar Schuhe, vier Hosen und viel zu viele Oberteile im Reisegepäck. Tatsächlich getragen wird aber meist nur die Hälfte. Tipp: Plane deine Outfits bereits im Vorfeld, sodass du weniger Gepäck benötigst. Denn je leichter das Gepäck, desto weniger Emissionen werden beim Transport im Flugzeug, im Auto oder in der Bahn ausgestoßen. Außerdem musst du dann weniger schleppen. 😉 

4. Buche lokale Gasthäuser und Ferienwohnungen

Große Hotelketten verbrauchen viel Wasser – Handtücher und Bettwäsche müssen gewaschen werden, häufig befindet sich ein Pool auf dem Gelände und der Rasen der Hotelanlage muss regelmäßig bewässert werden. Durch Einwegprodukte wie Duschgels und Rasierer, die den Gästen zur Verfügung gestellt werden, wird außerdem viel Müll produziert. Wenn du stattdessen lokale Gasthäuser und Ferienwohnungen buchst, unterstützt du nicht nur die lokale Gemeinschaft und erlebst die Zeit intensiver, sondern verbrauchst weniger Müll, Strom und Wasser. Spezielle Buchungsportale wie bookdifferent, GoodTravel oder fairweg.de kannst du nachhaltige Unterkünfte buchen.

5. Esse lokal

Probiere das Essen vor Ort, gehe auf Wochenmärkte und in familiengeführte Restaurants. Kaufe, was aus der Region kommt – eben das, was die Einheimischen auch kaufen. Das ist meist günstiger als der Besuch von Lokalen und Supermärkten in Touristenhochburgen.

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Verwendete Quellen: umweltbundesamt.de, planet-wissen.de

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