Finanzen 2022: 5 Tipps, um nebenbei Geld zu verdienen

Finanzen 2022: 5 Tipps, um nebenbei Geld zu verdienen

Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig? Wenn du deine Ausgaben nicht weiter einschränken kannst, wird es Zeit, nebenbei Geld zu verdienen.

Ob du in den Urlaub fahren willst, dir etwas ganz Bestimmtes kaufen möchtest oder einfach nur einen kleinen Finanz-Puffer aufbauen willst – wenn du nicht genug Geld in deinem Job verdienst, um dir etwas auf die Seite legen zu können, solltest du Möglichkeiten finden, Geld nebenbei zu verdienen. Hier kommen 5 Tipps!

Finanzen 2022: 5 Tipps, um nebenbei Geld zu verdienen

1. Gebrauchte Dinge im Internet verkaufen

Wenn du dein Portemonnaie etwas füllen möchtest, schau dich am besten in deiner Wohnung um und überlege dir, was du verkaufen könntest. Egal, was du verkaufen möchtest, es gibt für alles im Internet den richtigen Platz, um damit Geld zu verdienen:

  • Vinted oder momox Fashion: Dein Kleiderschrank ist voll, doch du ziehst die meisten Teile gar nicht an? Zeit, sie zu verkaufen. Und das funktioniert am besten bei Vinted. Du machst Fotos der Teile, beschreibst sie und lädst sie hoch. Dann wartest du, bis jemand dich kontaktiert und das Teil kaufen möchte. Die Bezahlung wickelst du entweder direkt über Vinted ab oder du nutzt einen externen Zahlungsdienstleister wie Paypal. Vorsicht: Bei Warenverkäufen ist nur die Option "Waren und Dienstleistungen" erlaubt, Geld über die "Freunde"-Option darf nicht emfpangen werden. Dann ab zur Post damit und fertig! Bei momox Fashion geht das noch etwas einfacher: In der App kannst du auswählen, welches Kleidungsstück du von welcher Marke verkaufen möchtest, dann wird dir ein Festpreis angeboten. Sollte dieser deinen Vorstellungen entsprechen, schickst du ein Paket auf Kosten von momox Fashion zu deren Firmensitz. Nun wird das Teil kontrolliert und das Geld wird auf dein Konto überwiesen. Nachteil: Oft werden Teile abgelehnt, die du entweder kostenfrei recyclen oder gegen eine Gebühr zu dir zurücksenden lassen kannst. 

    Im Video siehst du Tipps, wie du deine Kleidung besser verkaufen kannst:
  • momox: Du möchtest Bücher, CD's oder andere Medien loswerden? Dann versuch es mal mit momox. Das Prinzip der App haben wir dir schon bei momox Fashion erklärt. Oft hat ein Buch nur einen Ankaufspreis von 0,15€. Du kannst allerdings auch Glück haben und deutlich mehr für dein Teil bekommen!
  • eBay Kleinanzeigen: Diese Plattform eignet sich vom Kerzenständer bis zur Kommode – bei eBay Kleinanzeigen kannst du so gut wie alles verkaufen. 
  • eBay: Du hast noch keine genaue Preisvorstellung? Dann kannst du deinen Artikel auch bei eBay mit einem Anfangsgebot von einem Euro einstellen. Wer es haben möchte, kann nun bieten – so bekommst du den bestmöglichen Preis.

2. Flohmarkt

Wenn du Dinge aus deinem Zuhause verkaufen möchtest, ohne dir die Mühe zu machen, sie auf einem Online-Portal einzustellen, kannst du dir auch einen Flohmarkt in deiner Nähe suchen. So hast du die Möglichkeit viele Dinge auf einmal loszuwerden, musst die Dinge nicht verschicken und hast weniger Arbeit. Allerdings musst du eine Standgebühr bezahlen und bekommst tendenziell etwas weniger Geld pro Teil als im Internet.

3. Nebenjob

Du möchtest regelmäßig etwas Geld dazu verdienen? Dann wird für dich nur ein Nebenjob in Frage kommen. Hier musst du jedoch darauf achten, was du darfst und was nicht. Hast du einen Vollzeitjob, wird wohl nur ein 450€-Job für dich möglich sein, der sich mit deinem Hauptjob vereinbaren lässt. Das kann sowohl eine Nebentätigkeit im Supermarkt sein als auch etwas, das nah an deinem Vollzeitjob orientiert ist. Bist du Student*in oder Schüler*in, gibt es Regelungen, wie viel du in der Woche arbeiten darfst. Nebenjobs findest du sowohl auf Jobvermittlungsseiten als auch auf Portalen wie eBay Kleinanzeigen.

4. Werde Tester*in oder Microjobber*in

Ebenfalls im Internet findest du Nebenjobs, bei denen du Dinge testest oder kleine Aufgaben erfüllst:

  • Websiten testen: Stehen Internetseiten noch ganz am Anfang, gibt es einige Dinge, die kontrolliert werden müssen. Texte müssen gegen gelesen werden, Buttons probiert werden. Und da kommst du ins Spiel: Als externe*r Tester*in überprüfst du diese Dinge und gibst deine Erfahrungen mit der Website weiter. An Aufträge kommst du über Anbieter wie "rapidusertest" oder "Testbirds".
  • Produkte testen: Auch Produkte müssen überprüft und optimiert werden, bevor sie in den Verkauf kommen. Das können sowohl Technik-Produkte als auch Beauty-Produkte sein – und das Produkt gibt es meist gratis dazu!
  • Microjob: Bei einem Microjob übernimmst du kleine Aufgaben für Firmen oder Anbieter. Du recherchierst Adressen, kategorisierst Bilder oder schreibst kleine Texte. Du wirst dabei pro Datensatz bezahlt, der Betrag liegt dabei zwar nur im Cent-Bereich, doch davon kannst du einige erledigen.

5. Hobby zum Beruf machen

Du kannst gut fotografieren, bist tierlieb oder hast viele kleine Geschwister, auf die du regelmäßig aufgepasst hast? Dann kannst du deine Fähigkeiten oder deine Hobbys auch nutzen, um Geld zu verdienen. Dafür kannst du einfach schauen, ob gerade ein*e Hobbyfotograf*in, ein*e Babysitter*in oder ein*e Hundesitter*in gesucht wird und dich mit den Inseraten in Kontakt setzten. Oder du schaltest selbst eine Anzeige und wartest, bis Leute auf dich zukommen.

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Verwendete Quelle: glomex.de

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