Corona-Langzeitfolgen bei Kindern und Jugendlichen wurden unterschätzt

Corona-Langzeitfolgen bei Kindern und Jugendlichen wurden unterschätzt

Das Coronavirus hat uns weiterhin alle fest im Griff. Nun treten immer mehr Spätfolgen bei Kindern und Jugendlichen nach der Infektion auf.

Kleines Kind mit Maske
© Unsplash
Immer mehr Kinder kämpfen mit den Spätfolgen ihrer Coronavirus-Infektion.

Lange hieß es, dass Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie weniger gefährdet seien. Doch nun treten immer mehr gegenteilige Beweise in den Vordergrund: Die Zahl der Kinder, die Langzeitfolgen von ihrer Coronavirus-Infektion tragen, nimmt weiter zu.

Nicht alle Krankheitsverläufe sind gleich 

Zu den typischen Langzeitfolgen des Coronavirus gehören: Geschmacksverlust, Erschöpfung und Probleme beim Atmen. Nun zeigen sich genau diese Folgen auch zunehmend bei Jugendlichen und Kindern. Die Long-Covid-Folgen nehmen immer mehr zu. Nicht nur Erwachsene werden in ihrem Alltag durch die Langzeitfolgen beeinträchtigt. Kinder und Teenager stellen fest, dass sie schneller aus der Puste sind und viel schneller erschöpft sind, als sie es vor ihrer Corona-Erkrankung gewesen sind.

Immer mehr Kinder kämpfen mit Spätfolgen

Die Ärzte haben eine genaue Zahl bekannt gegeben: Es sind etwa zehn bis 15 Prozent der Kinder, die mit den Spätfolgen der Corona-Infektion zu kämpfen haben. Dieses Risiko dürfe man nicht unterschätzen. Schließlich ist noch nicht genau bewiesen, wie lange diese Langzeitfolgen wirklich anhalten werden. Der Krankheitsverlauf ist bei Kindern und Jugendlichen eher mild – so hieß es zumindest anfangs. Die Corona-Erkrankung bei Kindern habe unterschiedliche Verläufe. Einige sind schwer davon betroffen, andere wiederum bezeichnen die Infektion wie einen Grippe-Verlauf.

So warte nun der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach davor, dass die Krankheit bei Kindern nicht verharmlost werden soll.

Auch bei Kindern kann es eine Multi-Organ-Erkrankung geben.

Karl Lauterbauch

Umso wichtiger ist es also, dass wir alle uns an die AHA-Regeln halten und so weit es geht, die Kontakte wirklich einschränken, um hoffentlich bald ein coronafreies Leben wieder führen zu können.

Verwendete Quelle: glomex.de

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf maedchen.de

Benjamin Baarz Nina Bott
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