Haare kämmen: Diese Fehler macht fast jeder

Haare kämmen: Diese Fehler macht fast jeder

Was muss man beim Haare kämmen beachten? Wir haben Tipps und Tricks und verraten dir, welche Fehler fast jeder macht – zum Nachteil der Haargesundheit.

Haare kämmen: Frau sitzt auf einem Bett und bürstet die Haare
© iStock
Wenn wir unsere Haare kämmen, machen wir unterbewusst den einen oder anderen Fehler.

Beim Haarekämmen können wir mehr falsch machen, als wir denken – und damit sogar unserem Haar schaden. So gibt es einige Fehler, die nahezu jede*r macht. Welche das sind und was du sonst noch beim Haarekämmen oder Bürsten beachten solltest, erfährst du hier.

Diese Fehler macht fast jede*r beim Haarekämmen

Beim Haarekämmen und Bürsten kann man Fehler machen? Oh ja. Vor allem wenn du zu Haarbruch und Spliss neigst, ist die richtige Technik beim Haarekämmen unerlässlich. Welche Fehler du ab sofort vermeiden solltest? Das erfährst du im Folgenden. 

1. Haare kämmen: Nass oder trocken?

In welchem Zustand sollte man Haare kämmen? Ganz klar: im trockenen Zustand. Die meisten werden sich nun ertappt fühlen. Haare im nassen Zustand zu kämmen ist ein weitverbreiteter Fehler. Warum darf man nasse Haare nicht kämmen? Hier ist etwas mehr Wissen gefragt. Wenn Haare nass sind, öffnet sich die Schuppenschicht und macht das Haar anfälliger für Haarbruch. Sind deine Haare nach dem Waschen dann noch verknotet und du löst verfilzte Haare mit dem Kamm oder der Bürste, sorgt das nicht nur für Ziepen. Es entsteht auch Spliss und Haarbruch.

2. Haare falsch kämmen

Wie kämmst du deine Haare? Etwa vom Haaransatz in die Spitzen? Hier liegt nämlich der weitverbreitete Fehler. Diese Technik führt zu Haarbruch und Spliss, – besonders wenn sich Knötchen in den Spitzen befinden. Du reißt den Kamm oder die Bürsten regelrecht durch die Haare und die Knoten auseinander – nicht sehr förderlich für die Gesundheit der Spitzen. Mehr zur richtigen Technik beim Haarekämmen erfährst du unten im Artikel.

3. Fehlende Hygiene

Genauso, wie du deine Make-up-Pinsel reinigst, solltest du auch deine Kämme und Bürsten regelmäßig reinigen. Mindestens alle zwei Wochen lohnt es sich, die Haarbürste einer Reinigung zu unterziehen. Du kannst den Kamm oder die Bürste einfach in warmem Wasser mit Shampoo oder Waschmittel einweichen und danach abspülen. Talg, Pflege- und Produktreste sowie Hautschüppchen lassen sich so entfernen und legen sich nicht mehr auf dein Haar.

4. Haare zu selten bürsten

Wenn du deine Haare regelmäßig bürstest, verknoten sie weniger. Deine Haarstruktur ist automatisch geglättet und deine Mähne sieht gepflegter aus. Zudem verteilst du die Talg-Ablagerungen der Kopfhaut in den Längen und Spitzen, – das sorgt für einen gesunden Glanz. Wie oft sollte man die Haare kämmen? Auch diese Frage beantworten wir dir unten im Artikel.

5. Die falsche Haarbürste

Bei der Auswahl deiner Haarbürste bzw. deines Kamms hast du dir bisher keine großen Gedanken gemacht? Solltest du aber. Zum Wohl der Haargesundheit sollte die Bürste immer optimal auf den Haartyp abgestimmt sein. Haarbürsten und Kämme unterscheiden sich nämlich in ihren Funktionsweisen. Für lockige Haarstrukturen erweist sich ein grobzinkiger Kamm als ratsam. Wer lange, glatte Haare hat, kann zur Paddle Brush greifen. Und falls du dir mehr Volumen wünscht, empfehlen wir dir eine Rundbürste. Plus: Verzichte auf den Toupierkamm. Der feine Kamm raut die Haarstruktur auf und macht sie kaputt. 

Wann sollte man die Haare kämmen?

Wie in Punkt eins erwähnt, sollten wir die Haare immer im trockenen Zustand kämmen. Wenn du aber gar nicht darauf verzichten kannst, deine Haare nach dem Waschen im nassen Zustand zu kämmen, dann benutzte unbedingt eine Haarkur oder einen Conditioner. Das macht deine Haare geschmeidiger. Nutze außerdem gerne einen grobzinkigen Kamm. Dieser beschädigt empfindliche Haare am wenigsten. 

Wie oft sollte man Haare kämmen?

Das tägliche Haarebürsten ist ein Muss für gesundes, glänzendes Haar. Doch nicht nur die Gesundheit deiner Haare profitiert davon, dass du deine Haare täglich bürstest. Deshalb ist tägliches Haarebürsten so gut:

  • Du massierst deine Kopfhaut und regst gleichzeitig die Durchblutung an. So werden die Haarwurzeln mit Nährstoffen versorgt und das Haarwachstum beschleunigt.
  • Beim Bürsten verteilst du den Talg und das Kopfhaut-Fett über deine gesamte Mähne, sodass sie mehr glänzt und von einer natürlichen Schutzschicht überzogen wird.
  • Kämme deine Haare nicht zu lange, – das führt zu einer erhöhten Talg-Produktion. Ergo: Deine Haare fetten schneller. Zehn bis 20 Bürstenstriche pro Tag reichen allemal. Oft lautet es 100 Bürstenstriche pro Tag, – hierbei handelt es sich aber um einen Mythos.
  • Trockenes Haar kann bei zu häufigem Bürsten abbrechen – sei diesbezüglich also vor allem, was die Haarspitzen betrifft, vorsichtig.

Haare kämmen: Die richtige Technik

Die Art und Weise, wie du deine Haare kämmst, trägt ebenfalls zur Pflege deiner Haare bei. Dass du nicht direkt vom Haaransatz bis zu den Spitzen kämmen solltest, weißt du bereits. Doch wie macht man es richtig? Kämme zuerst behutsam die Haarspitzen, um verknotete und verfilzte Stellen zu entwirren. Arbeite dich dann Schritt für Schritt nach oben zum Ansatz. Wenn alles entwirrt ist, kannst du noch ein paar Mal von oben nach unten durchkämmen. 

Locken Kämmen: Was gibt es zu beachten?

Das Locken Kämmen erfordert etwas mehr Behutsamkeit. Locken solltest du niemals im trockenen Zustand kämmen, sondern nur, wenn sie nass sind. Um deine Haarstruktur nicht zu schädigen, kannst du deine Locken kämmen, wenn der Conditioner einwirkt. Danach auswaschen, an der Luft trocknen lassen und mit der bloßen Hand und einer Lockenpflege an Ort und Stelle frisieren. 

Haare kämmen: Die richtigen Bürsten

Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich Bürsten nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihren Wirkungsweisen. Eine Haarbürste sollte immer auf den Haartyp abgestimmt sein. Folgende Tipps solltest du bei der Wahl deiner Haarbürste berücksichtigen:

  • 🛒Haarbürsten mit Naturborsten sind schonender als Bürsten mit Plastikborsten. Besonders geeignet sind Haarbürsten mit Naturborsten zum Entwirren von feinem Haar.
  • Bürsten mit Naturborsten können besser den Talg der Kopfhaut aufnehmen und in den Längen und Spitzen verteilen. Das sorgt für eine natürliche Pflege der Haare.
  • Menschen mit Naturlocken sollten komplett auf Bürsten verzichten und zum 🛒 grobzinkigen Kamm greifen. Das verhindert Ziepen und löst gleichzeitig Knötchen. 
  • Mit einer 🛒 Paddle Brush aus Naturborsten (verzichtet am besten generell auf Plastikborsten) kannst du nichts falsch machen. Die Bürste eignet sich für nahezu jeden Haartyp. 
  • Zum Föhnen und vor allem wenn du dir mehr Volumen beim Frisieren wünscht, kannst du mit einer 🛒 Rundbürste arbeiten. 

Verwendete Quellen: zentraldrogerie.de, lange-haare-pflegen.de

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