Dünne Haut: Ursachen und wie man sie stärken kann

Dünne Haut: Ursachen und wie man sie stärken kann

Du hast eine dünne Haut oder möchtest wissen, wie sie sich zeigt? Wir eklären dir alles rund um das Thema dünne Haut und geben dir wertvolle Pflege-Tipps.

Dünne Haut
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Dünne Haut: Daran erkennst du sie.

Woran erkenne ich eine dünne Haut?

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du unter dem Hautproblem einer dünnen Haut leidest, kannst du einen ganz einfachen Test an einem Handrücken machen. Kneife deine Haut und schaue, ob dabei eine Falte auf der Hautschicht entsteht, die erst nach kurzer Zeit zurückgeht. Auch sichtbare Äderchen und Blutgefäße in der Epidermis sind ein Anzeichen von einer dünnen Haut.

Ursachen: Wie entsteht eine dünne Haut?

Die Entstehung und somit auch die Ursache einer dünnen Haut, auch Pergamenthaut genannt, liegt am natürlichen Alterungsprozess. Feuchtigkeit, Elastizität, Hyaluronsäure, Elastin und Kollagen gehen mit der Zeit verloren und können vom Körper und der Altershaut nicht nachproduziert werden. Der Auslöser einer Hautverdünnung  kann auch eine hormonelle Veränderung sein, die im Körper der Frau stattfindet. Auch der Stoffwechsel verlangsamt sich im Alter. 

Der natürliche Alterungsprozess der Haut als Ursache

Die Hautalterung setzt irgendwann bei jedem Menschen ein. Bei manchen macht sich der Elastizitätsverlust schon mit 40 bemerkbar, andere erkennen eine Altershaut erst in den 60ern.

  • Ab 30: Erste kleine Fältchen durch Feuchtigkeitsverlust werden ab einem Alter von 30 sichtbar, meist an der Augenpartie und der Stirn
  • Ab 40: Die Haut verliert zunehmend an Spannkraft und Volumen, die Regeneration dauert deutlich länger.
  • Ab 50: Der Hautalterungsprozess zeigt sich ab einem Alter von 50 mit einer dünner werdenden Haut, Pigmentflecken, Papillen und Hautläsionen erscheinen im Gesicht, an den Händen und am Handrücken.
  • Ab 60: Falten vertiefen sich, die Haut verliert an Elastizität. Kleine Äderchen zeichnen sich unter der Haut ab und Hautrötungen kommen häufiger durch die Hautalterung vor als früher.
  • Ab 70: Die Hautalterung setzt extrem ein, Wunden verheilen ab einem Alter von 70 langsamer, die Haut wird zunehmend trockener und erscheint schlaff.

Dünne Haut in der Blüte des Lebens: Was ist die Ursache?

Doch nicht nur reife Haut wird mit der Zeit immer dünner, eine dünne Haut kann auch bei jungen Frauen und Männern beobachtet werden. Personen, die sich viel und ungeschützt im Sonnenlicht aufhalten, viel Tabak, Zucker und Alkohol konsumieren und viel Stress haben, leiden häufig ebenfalls unter einer dünnen Haut. 

Dünne Haut durch Erkrankungen und Krankheiten

Leber-Erkrankungen und Diabetes können sich ebenfalls auf die Haut auswirken, sowie Medikamente wie Kortison oder eine Strahlen- oder Chemotherapie während einer Krebs-Erkrankung können die Ursache einer plötzlichen Pergamenthaut sein.

Was hilft gegen dünne Haut?

Den natürlichen Hautalterungsprozess können wir nur schwer aufhalten, doch wir können durch einen gesunden Lebensstil und eine wertvolle Hautpflege dafür sorgen, dass unser Körper alle Nährstoffe erhält, die er für eine schöne und kräftige Haut benötigt. Das sind:

  • Vitamin A
  • Vitamin B2
  • Vitamin C
  • Biotin
  • Niacin
  • Jod
  • Zink
  • Kupfer
  • Ausreichend Flüssigkeit (mindestens 1,5 Liter pro Tag)
  • Sonnenschutzmittel
  • Ausreichend Schlaf

Dünne Haut richtig pflegen

Wenn du unter einer dünnen Haut leidest, solltest du auf die richtige Pflege und Pflegeprodukte setzen, um deine Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Wir geben dir dazu vier hilfreiche Tipps:

  1. Die Gesichtsreinigung ist wichtig, auch bei einer Pergamenthaut. Allerdings solltest du klärende Produkte und chemische Peelings wie BHA meiden. Stattdessen setze in der Pflege auf eine sanfte Reinigung mit lauwarmem Wasser und dem Reinigungsschaum von Lavera für ca. 7 Euro 🛒. So schonst du deine Haut und trocknest sie nicht noch mehr aus.
  2. Auch beim Duschen und Baden sollte deine Körperhaut nicht gereizt, sondern gepflegt werden. Ein Duschgel wie die zarte Cremedusche von Weleda für ca. 5 Euro 🛒 und die Sensitiv Pflegelotion derselben Naturkosmetikmarke für ca. 10 Euro 🛒 sind das perfekte Duo für deine Körperhaut. Trockne deine Haut nach dem Duschen und Baden vorsichtig ab und vermeide schnelles rubbeln. Kuschle dich lieber in einen weichen Bademantel und trockne so deine Körperhaut auf die sanfteste Art und Weise.
  3. Bei der Gesichtspflege eignen sich bei einer dünnen Haut Anti Aging Cremes und Seren mit Hyaluronsäure, Q10 und Vitamin C als Pflege hervorragend. Die Hyaluronsäure Nachtcreme von Bioniva für ca. 17 Euro 🛒 ist genau richtig bei einer Pergamenthaut. Diese Anti Aging Creme pflegt mit Hyaluronsäure, Aloe Vera und Q10, die idealen Power-Wirkstoffe bei einer dünnen Haut.
  4. Der Einfluss von UV-Strahlung belastet eine dünne Haut sehr. Setze deshalb neben einer wirksamen Pflege immer auf einen Sonnenschutz, um dich vor dem Einfluss der Sonne zu schützen und Sonnenbrände zu vermeiden.

Weitere Tipps bei dünner Haut

Neben der richtigen Körperpflege und Pflegeprodukten spielt ein gesunder und achtsamer Lifestyle ebenfalls eine wichtige Rolle bei dünner Haut. Wir haben ebenfalls vier hilfreiche Tipps für dich zusammengestellt:

  1. Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu einem gesunden Körper und einer schönen Haut. Vor alle, antioxidative Nährstoffe wie Vitamin C sollten auf deinem Speiseplan stehen.
  2. Versuche, jede Nacht mindestens zwischen sieben und acht Stunden zu schlafen, denn während du dies tust, regeneriert sich deine Haut und neue, gesunde Zellen werden gebildet.
  3. Trinke mindestens eineinhalb Liter Wasser, ungesüßten Tee oder auch Saftschorle am Tag. Das löscht nicht nur deinen Durst, sondern sorgt dafür, dass alle Prozesse in deinem Körper ideal ablaufen können. Zudem garantiert eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr die Spannkraft deines Gewebes.
  4. Alkohol und Zigaretten sind ein No-Go bei dünner Haut. Diese beschleunigen den Hautalterungsprozess, und das wollen wir auf keinen Fall.

Mit dem Hautproblem der dünnen Haut lässt es sich gut leben, wenn man es erkennt und richtig pflegt. Wenn der Elastizitätsverlust stärker wird und die Hautverdünnung zunimmt, obwohl du dich an alle Tipps hältst, solltest du eine/n Dermatologen*in aufsuchen. Er/Sie kann sich spezifischer beraten und eventuell verschreibungspflichtige Cremes anordnen.

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Verwendete Quellen: mediset.de, derma.plus

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