Cupping: So sorgt die Faszienmassage für straffe Haut

Cupping: So sorgt der Beauty-Trend Faszienmassage für straffe Haut in Sekundenschnelle

Hast du schon einmal von "Cupping" gehört? Dieser Beauty-Trend ist in den USA total beliebt! Kein Wunder: Er schenkt straffe, faltenfreie Haut in Sekunden!

Kennst du schon das sogenannte Cupping? Nein? Vielleicht sagt dir aber Schröpfen etwas. Die Technik des Schröpfens wird schon seit Jahrhunderten im Gesicht und am Körper angewendet. Sie kann Schmerzen lindern, Verspannungen lösen und die Haut straff und prall machen. Wir verraten dir alles, was du wissen musst.

Was ist Cupping?

Cupping ist eine moderne Methode des Schröpfens, bei der die Haut im Gesicht oder am Körper mithilfe von kleinen Sauggläsern mit einem Unterdruck massiert wird. Dies soll helfen, den Lymphfluss anzuregen und die Faszien zu massieren, wodurch die Durchblutung angeregt und Schwellungen verringert werden. Außerdem sollen die Muskeln gestärkt werden und mehr Sauerstoff in die Haut gelangen. Das Schröpfen kann Verspannungen lösen und Schmerzen lindern.

Das traditionelle Schröpfen wird mit erhitzten Glasglocken gemacht. Diese werden auf die Haut gesetzt und erzeugen einen Unterdruck, sobald sie abkühlen. Die Haut wird angesaugt und das unterliegende Gewebe und die Faszien werden gestreckt. Schröpfen ist eine uralte Methode und ist fest in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verankert. 

Die modere Variante des Schröpfens, das sogenannte Cupping, ist eine Kombination aus dem traditionellen Verfahren und einer neuartigen Massagetechnik zum Faszientraining. Besonders Sportler und Sportlerinnen wenden das Cupping gerne nach dem Training an, um verklebte Faszien zu lockern und Verspannungen und Muskelkater vorzubeugen. Übrigens: Anders als das traditionelle Schröpfen kann das Cupping selber zu Hause angewendet werden.

Die Anwendung des Cuppings im Gesicht liegt gerade total im Trend. Das sogenannte Facial Cupping zeigt direkte Resultate! Falten werden sofort gemindert, die Haut wirkt praller und die Gesichtskontur gestrafft. Kein Wunder also, dass das Cupping zu einem DER Beauty-Trends in Hollywood zählt. Viele benutzen die kleinen Schröpfgläser auch am Hals und Dekolleté. Ebenfalls spannend: Einige Studien haben sogar gezeigt, dass Facial Cupping bei Akne helfen kann.

Die Vorteile im Überblick

  • Cupping eignet sich für die selbstständige Anwendung zu Hause
  • Du kannst es überall dort anwenden, wo du willst – es eignet sich sowohl für das Gesicht als auch für den Körper
  • Du alleine bestimmst die Intensität und Dauer der Behandlung
  • Du kannst Verspannungen lösen und Schmerzen lindern
  • Es hilft, die Durchblutung anzuregen und mehr Sauerstoff in die Haut zu transportieren
  • Verbessert die Elastizität des Bindegewebes
  • Es kann Falten mindern und die Haut straffer und praller wirken lassen

Das brauchst du für das Cupping

So funktioniert Cupping: Schritt für Schritt Anleitung

Am besten wirkt Cupping, wenn du die Anwendung zwei bis drei Mal die Woche für circa fünf bis zehn Minuten durchführst. Höre aber auch hier auf deinen Körper und schau, was dir guttut.

Anwendung im Gesicht

  1. Reinige dein Gesicht mit einer milden Reinigung und befreie sie bei Bedarf mit einem sanften Peeling von abgestorbenen Hautschüppchen.
  2. Wichtig ist, dass du zum Facial Cupping ein Gesichtsöl oder reichhaltige Creme verwendest, damit die Silikon-Cups gut über die Haut gleiten können. Erwärme diese zwischen deinen Händen und trage sie dann behutsam auf.
  3. Beginne mit den größeren Tassen. Setze sie auf die Haut auf und drücke sie dabei leicht zusammen. Sobald sie auf der Haut sitzt, kannst du den Druck etwas verringern – so entsteht ein Unterdruck auf der Haut. Bewege sie dann vom Kinn ausgehend nach oben zu den Schläfen und hoch zur Stirn.
  4. Nimm dann die kleinen Schröpftassen und bearbeite damit die empfindlichen Bereiche rund um Augen, Lippen und Augenbrauen.

Anwendung am Körper

  1. Wähle eine passende Körperstelle, an der du das Schröpfen durchführen willst. Willst du das Cupping am Rücken machen, dann frag einen Freund oder eine Freundin, ob er oder sie dir helfen kann.
  2. Auch die Schultern, die Brust oder die Beine eignen sich zum Schröpfen.
  3. Drücke mit den Fingern den Silikon-Cup zusammen und setze ihn auf die Haut. So entsteht ein Unterdruck und der Cup bleibt an der Stelle haften.
  4. Nun kannst du noch weitere Cups an den gewünschten Stellen platzieren und diese punktuell wirken lassen. Oder du massierst deine Faszien mit einem Cup, indem du diesen über die Haut bewegst.

Dann ist Cupping nicht für dich geeignet

Wenn du sehr sensible, gerötete Haut hast, die zu gebrochenen Kapillaren neigt, solltest du Facial Cupping lieber nicht machen. Bei Krampfadern und Diabetes solltest du Abstand vom Schöpfen nehmen. Auch Schwangere sollten das Cupping lieber meiden.

Ist Cupping schmerzaft?

Bei der Anwendung wird ein Unterdruck erzeugt, der die Haut ansaugt. Das kann unter Umständen etwas unangenehm sein, wirklich wehtun sollte es aber nicht. Die Massage der Faszien mit den Cups aus Silikon sind nicht so intensiv wie das traditionelle Schröpfen. Nach der Behandlung kann es in einigen Fällen zu blauen Flecken auf der Haut kommen. Hast du eine Blutgerinnungsstörung oder nimmst blutverdünnende Medikamente ein, solltest du deshalb lieber kein Cupping durchführen.

Faszien massieren: Alternative zum Cupping

Faszien sind Bindegewebsstrukturen, die den ganzen Körper durchziehen. Verkleben die Faszien, verliert das Gewebe an Elastizität und es verhärtet. Bestimmte Bewegungen können dann schmerzen. Deshalb ist es wichtig, die Faszien regelmäßig zu massieren, um Verklebungen zu lösen. Dafür eignet sich das Cupping sehr gut, du kannst aber auch eine Faszienrolle, auch Blackroll genannt, verwenden. Die Muskulatur kann mithilfe einer Faszienrolle (hier bei Amazon 🛒) gelockert werden und die verklebten Faszien lösen sich. Das nimmt Schmerzen und Verspannungen.

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Quellen: utopia.de, fitforfun.de

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