Basenbad: Anwendung und Wirkung für den Körper

Basenbad: Anwendung und Wirkung für den Körper

Basenbäder sind nicht nur entspannend, sondern helfen auch gegen die weit verbreitete Übersäuerung des Körpers. Wir erklären dir alles, was du wissen musst!

Baden ist für die meisten Menschen sowieso schon entspannend. Aber wusstest du, dass du durch ein Basenbad sogar etwas für deine Gesundheit tun kannst? Straffe und weiche Haut inklusive! Hier erfährst du alles über das Basenbad.

Was ist ein Basenbad?

Basenbäder haben eine lange Tradition. Schon seit Jahrtausenden wird auf seine heilsame Wirkung gesetzt. Aber was ist ein Basenbad überhaupt?

Früher wurde ein Basenbad in einer heißen Quelle, Salzseen oder Mineralbädern genommen. Heute ist es etwas einfacher, ein Basenbad zu nehmen: Denn alles, was du dafür brauchst, ist Wasser und ein basischer Badezusatz. 

Welche basischen Badezusätze gibt es?

Ein Basenbad besteht aus basischen Badezusätzen. Diese können unterschiedlich zusammengesetzt sein:

  • Basenbad mit der Sango Meeres-Koralle: Besteht aus Calcium- und Magnesiumverbindungen.

  • Basenbad aus Magnesium oder Natron: Magnesium kann im Basenbad in Form von Magnesiumcarbonat oder Magnesiumsulfat enthalten sein, Natron in Form von Natriumhydrogencarbonat.

  • Basenbad aus natürlichem Salz: Bestehend aus Kristallsalz oder Meersalz.

Basenbad: Was bringt es?

Basenbäder sind vor allem bekannt dafür, Säuren aus dem Körper zu schwemmen, sie helfen also gegen die Übersäuerung des Körpers. Dafür ist der osmotische Effekt verantwortlich. Und sie können sich sogar positiv auf deine Haut auswirken: Sanfte Massagen während des Basenbads beleben das Bindegewebe und fördern die Durchblutung. Deswegen fühlt sich die Haut straffer und weich an – wie Babyhaut.

Was ist die Übersäuerung des Körpers?

Ungesunde Ernährung, die einen hohen Anteil an Fett, Fleisch, Wurst, Nikotin, Alkohol, Weißmehlprodukten und Zucker hat, sind nicht gut für den Körper. Dazu beitragen auch zu wenig Bewegung und zu viel Stress. Im Blut können durch diese Lebensweise giftige Säuren entstehen, die so schnell wie möglich aus dem Körper wieder ausgeschwemmt werden sollen. Dies passiert durch Mineralien, die einen basischen pH-Wert besitzen. Dadurch können die giftigen Säuren in Salze, sogenannte Schlacken umwandeln, die dann ausgeschieden werden können.

Entstehen im Körper zu viele dieser giftigen Säuren und hat der Organismus gleichzeitig zu wenig Mineralien, um diese umzuwandeln, kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers.

Die entstandenen Schlacken können vom Organismus nicht mehr ausgeschieden werden. Sie werden dort eingelagert, wo sie eigentlich ausgeschieden werden sollen: in der Haut, dem Bindegewebe, den Blutgefäßen und in den Gelenken. Es kann passieren, dass sie dort wichtige Stoffwechselvorgänge blockieren und Beschwerden auslösen.

Woran merke ich, dass mein Körper übersäuert ist?

Die Übersäuerung deines Körpers kann an Beschwerden an den Stellen des Körpers festgestellt werden, an denen sich die Schlacken ablagern:

  • Haut: Trockenheit, Pusteln, Rötungen, Unreinheiten oder Pickel machen darauf aufmerksam, dass der Körper übersäuert ist. Die Haut als unser größtes Organ hat einen leicht sauren pH-Wert, damit sie uns vor Krankheitserregern schützen kann. Sie ist verantwortlich dafür, dass die Giftstoffe aus der Haut geleitet werden. Sind es zu viele Giftstoffe und Schlacken, die sich im Körper befinden, kann die Haut diese nicht mehr ausscheiden und reagiert auf diese Übersäuerung mit Beschwerden.
  • Bindegewebe: Auch das Bindegewebe reagiert auf diese Übersäuerung. Die Folge können Cellulite und Krampfadern sein. Ist der Organismus dauerhaft übersäuert, können Symptome wie Müdigkeit, Haarausfall, Migräne, Gewichtszunahme, Hitzewallungen und sogar Krankheiten wie Rheuma, Gicht und Arthrose die Folge daraus sein.

Um diese Beschwerden zu bekämpfen, muss der Säure-Base-Haushalt wieder hergestellt werden.

Der Ausgleich des Säure-Base-Haushalts

Um den Säure-Base-Haushalt des Körpers wieder herzustellen und für die Entsäuerung werden von Ärzt*innen und Heilpraktiker*innen verschiedene Praktiken empfohlen. Zuerst einmal sollten auf Genussmittel wie Alkohol oder Zigaretten verzichtet werden, ebenso wie auf die ungesunde Ernährungsweise. Viel mehr sollte auf eine gesunde, fettarme und vorwiegend basische Ernährung gesetzt werden, die durch viel Bewegung ergänzt wird. Auch Basen-Fasten-Kuren werden bei starken Beschwerden empfohlen.

Sind die Beschwerden nicht dauerhaft und haben noch keine starken Ausmaße genommen, kann auch schon ein wöchentliches basisches Vollbad zur Entspannung und für die Ausscheidung der Giftstoffe helfen. Das Bad kann schon gegen ein schlechtes Hautbild, Müdigkeit und Antriebslosigkeit helfen. Doch wie funktioniert der Ausgleich des Säure-Base-Haushalts?

Der osmotische Effekt

Durch den Badezusatz erhöht sich der pH-Wert des Wassers stark. Unsere Haut ist nach außen kein geschlossenes System. Sie ist durchlässig, wodurch es zu einem Austausch der Flüssigkeiten kommt. Das nennt sich Osmose. Beim Basenbad werden also alle Schlacken, Giftstoffe und Säuren aus dem Körper geschwemmt. 

Basenbad: So wendest du es richtig an

Die Anwendung des Basenbads ist ziemlich einfach. Und dafür brauchst du nicht einmal eine Badewanne. Du kannst das Basenbad auch einfach als Fußbad nutzen oder durch Wickel.

Unsere Basenbad-Favoriten:

  1. P. Jentschura MeineBase – Basisch-mineralisches Körperpflegesalz, 750g für ca. 18 Euro 🛒.
  2. BÄRBEL DREXEL – Basisches Badesalz zur Entsäuerung, 700g für ca. 15 Euro 🛒.

  3. amaiva – Basenbad Urmeer, 1200g für ca. 19 Euro 🛒.

Basenbad: Anwendung als Vollbad

Möchtest du ein Basenbad als Vollbad in der Badewanne nehmen, brauchst du zunächst einmal einen basischen Badezusatz. Das einzige Problem: Der Begriff ist patentrechtlich nicht gesichert. Somit darf jedes Badesalz auch als basisch bezeichnet werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, ob dein Badewasser auch wirklich basisch geworden ist, kannst du dir pH-Teststreifen besorgen. Nachdem du das Badesalz im heißen Badewasser aufgelöst hast, sollte der pH-Wert bei 8 liegen.

Nun beginnt der gemütliche Teil: Du kannst wöchentlich ein Vollbad zur Entspannung nehmen und bei etwa 20 bis 30 Minuten Badezeit im heißen Badewasser entspannen.

Basenbad: Anwendung als Fußbad

Hast du keine Badewanne, kannst du das Basenbad auch als Fußbad anwenden. Zur Entsäuerung kannst du das Fußbad entweder zwei Wochen lang täglich nehmen oder wahlweise auch über einen längeren Zeitraum mehrmals die Woche. Dafür löst du das Badesalz einfach in der angepassten Dosierung in einer Schüssel mit Badewasser auf. Das Bad sollte mindestens 30 Minuten Badezeit haben.

Basenbad: Anwendung als Wickel

Möchtest du deinen ganzen Körper mit dem basischen Wasser bedecken, um Giftstoffe auszuscheiden, hast aber keine Badewanne, kannst du auch auf Wickel zurückkommen. Dafür gibst du das Badewasser in eine Schüssel oder einen Eimer und tränkst Handtücher in das Wasser. Diese kannst du dann um Arme, Beine und den Oberkörper wickeln. Legst du noch eine Decke oder ein weiteres Handtuch um dich, hältst du deinen Körper warm und ersetzt so die Badedauer.

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Verwendete Quellen: amaiva.de, zentrum-der-gesundheit.de

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