Forscher sagt: Bis 2030 haben wir keinen Sex mehr!

- Es klingt doch wirklich krass, was ein britischer Forscher prophezeit: Bis 2030 haben wir keinen Sex mehr! Schuld sollen Netflix, Smartphones und Co. sein. 

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Lieber Netflix suchten statt heiße Nächte verbringen: Das ist mittlerweile Realität.

Wenn wir mal in uns gehen und überlegen, was wir nach dem Feierabend so machen, sagen bestimmt viele das Gleiche: Ab vor den Schirm und Netflix suchten! Oder Nachrichten auf dem Smartphone checken, Insta Stories machen oder sich vorm TV die neuste Folge der Bachelorette reinziehen. "Netflix & Chill" nehmen wir also wirklich wörtlich. Nichts mit romantischen Stunden mit dem Partner oder heißen Nächten. Zumindest wird das tatsächlich immer weniger. Weil Smartphones, Netflix und Co. immer mehr Zeit in Anspruch nehmen. Das haben auch Forscher bestätigt.

Studie besagt: Menschen mit Fernseher haben weniger Sex!

Forscher der Universitäten Portland und Delaware haben für eine kürzlich veröffentlichte Studie etwa vier Millionen Menschen weltweit gefragt: Wie oft habt ihr eigentlich Sex? Die Antworten wurden dann mit den Anteilen der Haushalte, die einen Fernseher besitzen verglichen. Sie offenbarten damit: Menschen, die fernsehen, haben weniger Sex.

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Aber es geht noch über diese Erkenntnis hinaus. Denn bereits vor zwei Jahren stellte David Spiegelhalter, Professor an der Cambridge Universität, fest, dass sich die Sexrate in den letzten 30 Jahren rapide zurückentwickelt habe. Während Paare 1990 noch im Schnitt fünf Mal im Monat Sex hatten, seien es heute nur noch drei Mal im Monat. 40 Prozent weniger also! Daraus schlussfolgert der Professor: Bis 2030 wird die komplette Sexflaute herrschen!

Schuld sei unter anderem Netflix

Schuld daran ist nicht nur der TV-Konsum, wie in der oberen Studie genannt. Sondern eben auch iPads, Smartphones und Laptops. Auf denen man Netflix bis zum Umfallen schaut und konsumiert, konsumiert, konsumiert. Selbst im Bett (oder gerade dort) können viele das Gerät nicht mal weglegen, um im realen Leben intime Momente mit dem Partner zu genießen. Mit fatalen Folgen für unser Sexleben. 

Ob es wirklich zum Stillstand im Bett kommt, ist natürlich unwahrscheinlich. Aber klar ist: Wir haben weniger Sex als früher. Und widmen uns lieber unseren Lieblingssendungen. Die neuste schönste Nebensache der Welt scheint also das Serien-Gucken geworden zu sein. Dem Trend sollten wir doch wirklich entgegenwirken und uns mal wieder bewusst Zeit für die Liebe nehmen – anstatt sie uns nur auf dem Schirm anzusehen!

Um gegen die Sexflaute anzugehen, solltet ihr euch übrigens mal hier rein klicken!

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