Was ist Sexting: So funktioniert es

Was ist Sexting: So funktioniert die Erotik via Text

Der Trend "Sexting" beschreibt heiße Nachrichten und Texts, die man untereinander verschickt, um sich anzuturnen. Wir verraten dir hier, was dahinter steckt.

Sexting – zusammengesetzt aus den Wörtern "Sex" und "Texting" – bezeichnet das Versenden und Empfangen von erotischen Nachrichten, Fotos oder sogar Videos. Durch Sexting möchte man den Empfänger oder die Empfängerin der Nachricht heiß machen, deren Fantasie anregen oder ihn oder sie auf eine spätere intime Begegnung oder ein späteres Treffen einstimmen. Doch wie genau sehen die heißen Nachrichten aus und was muss man beim Sexting beachten? Die Dos and Don'ts von Sexting verraten wir dir hier.

Mehr intime Themen für dich: Scissoring, Flotten Dreier, Spiele zu zweit und Guter Sex

Sexting: Wann, mit wem und warum?

Heiße Nachrichten verschicken und der Fantasie freien Lauf lassen – das hört sich doch gar nicht so schlecht an, oder? Ist es auch nicht! Sexting kann eine sehr aufregende, leidenschaftliche und spannende Angelegenheit zwischen zwei Menschen sein. Dennoch gibt es – wie bei vielen Sexpraktika – auch hier ein paar Dinge zu beachten.

Warum Sexting?

Zunächst stellt sich dir vielleicht die Frage, warum man überhaupt sexten sollte. Ob du Sexting betreiben möchtest oder nicht, ist natürlich ganz deine Sache. Du solltest niemals etwas schreiben oder verschicken, mit dem du dich nicht wohlfühlst. Diese Gründe könnten dafür sprechen, Sexting einmal auszuprobieren:

  • Fernbeziehung oder Sehnsucht nach dem Partner oder der Partnerin: Wenn ihr euch lange nicht sehen könnt oder gerade räumlich getrennt sein, könnten erotische Texte oder Fotos diese Zeit der Sehnsucht überbrücken und die Vorfreude auf das Wiedersehen umso größer machen.
  • Einstimmung auf ein Treffen: Am Abend steht ein heißes (Sex-)Date an und du bist schon in Stimmung? Wenn du dein Gegenüber daran teilhaben willst, kannst du ihn oder sie durch ein paar erotische Zeilen schon vorab heiß machen.
  • Einfach so: Natürlich braucht es keinen bestimmten Anlass, um jemandem ein paar heiße Zeilen zu schreiben. Wenn du Lust auf Sex(ting) hast und deinem Date das mitteilen möchtest – go for it!

Mit wem wird gesextet?

Natürlich braucht es für erfolgreiches Sexting auch einen Empfänger oder eine Empfängerin. Wenn du mit jemandem intime Nachrichten über Sex austauschen möchtest, solltest du die Person auf jeden Fall persönlich kennen. Je nachdem, ob du auch Fotos oder Videos verschicken willst, solltest du dieser Person auch vertrauen können – denn im schlimmsten Fall hat diese Person sonst explizite Bilder auf ihrem Handy und kann diese gegen dich verwenden oder gar weiterverbreiten. Achte also darauf, dass du deine Fantasien und sexuellen Nachrichten nur an jemanden verschickst, dem du auch nahestehst.

Und Vorsicht: Auch auf Plattformen wie Snapchat, auf denen Bilder nach dem Anschauen wieder verschwinden, gibt es Möglichkeiten, die Inhalte abzuspeichern. Sei dir also wirklich ganz sicher, bevor du Nacktfotos oder ähnliches verschickst. Wenn du dich nur auf das geschriebene Wort beschränkst, bist du immer auf der sicheren Seite.

Außerdem solltest du nur mit jemandem sexten, mit dem du auch bereits "in echt" Sex hattest. So vermeidest du, dass ihr euch beide in Wunschvorstellungen verliert und Performance Druck für die erste Begegnung aufbaut.

Wann ist ein guter Zeitpunkt für Sexting?

Egal ob morgens, mittags oder abends: Der richtige Zeitpunkt für Sexting ist dann, wenn du und dein Gegenüber beide Lust darauf haben. Die Betonung liegt hier auf beide: Du solltest niemals jemanden mit sexuellen und anzüglichen Nachrichten überhäufen, wenn er oder sie das nicht möchte. Außerdem solltest du einmal vorfühlen, wie dein Date gerade drauf ist und ob er oder sie überhaupt gerade Zeit für Sexting hat.

Beispiel: Sitzt dein Date gerade in einem wichtigen Meeting und auf seinem Handy taucht die intime Nachricht "Ich will dich jetzt hart und schnell" auf, könnte das für sehr unangenehme Momente sorgen. Fühle deshalb erst mal vor, ob derjenige oder diejenige gerade in Stimmung ist und Zeit für einen heißen Nachrichtenwechsel hat – und wenn ja, kann es losgehen.

Was ist Sexting: Dos & Don'ts

Was ist beim Sexting cool, was ein absolutes No Go? Wir verraten es dir!

Dos beim Sexting

  • Emojis verwenden: Wir alle wissen, was 🍆 oder 🍑 symbolisieren – um deine Sexting-Nachrichten aufzulockern, können ruhig ein paar Emojis zum Einsatz kommen. Übertreiben solltest du es dabei aber nicht, sonst könnte die eigentliche Message verloren gehen.
  • Witze machen: Sexting ist kein serious business – genauso wie beim realen Akt sollt ihr dabei Spaß haben! Erlaube dir also ruhig mal einen Joke zwischen den heißen Fantasien.
  • Fantasien ansprechen: Du hast einen Wunsch im Bett, hast dich aber noch nicht getraut, ihn auszusprechen? Vielleicht ist dann Sexting der richtige Weg, um deine Vorstellungen und Wünsche in den Raum zu werfen. Taste dich vorsichtig an das Thema heran und finde so heraus, wie dein Gegenüber dazu steht. 
  • Auf gemeinsame Erfahrungen anspielen: Zwischen euch gab es eine besonders leidenschaftliche Nacht oder eine Stellung macht euch besonders viel Spaß? Diese heiße Erinnerung kannst du auch beim Sexten nochmal aufleben lassen. Beispiel: "Ich will, dass du mich nochmal so anfasst, wie du es letzte Nacht getan hast..." 
  • Masturbieren: Wenn du dich durch das Sexting richtig in Fahrt gebracht hast, ist es natürlich auch eine gute Gelegenheit für Selbstbefriedigung – eventuell ja sogar an beiden Enden der Leitung.

Don'ts beim Sexting

  • Einfach loslegen: Wie bereits erwähnt, solltest du erst mal vorfühlen, ob dein Empfänger oder deine Empfängerin Lust auf heiße Nachrichten hat, bevor du loslegst.
  • Übertreiben: Du solltest in deinen heißen Kurznachrichten keine Dinge ausformulieren oder Sexpraktika beschreiben, mit denen du dich eigentlich gar nicht wohlfühlst. Sonst läufst du Gefahr, dass sich dein Gegenüber genau das auch beim nächsten realen Treffen erhofft – und das könnte unangenehm werden. Du solltest deinem Date auf jeden Fall nach dem Sexten noch in die Augen schauen können.
  • Sprache ändern: Egal ob Kosenamen oder Dirty Talk: Bleibe auch via Kurznachricht bei den Wörtern und Audrücken, die du sonst auch verwendest und laut aussprechen würdest. Wenn du dein Gegenüber normalerweise "Mausi" nennst, wird er oder sie eher negativ überrascht sein, wenn er oder sie plötzlich als "du wilde Drecksau" bezeichnet wird. 
  • Sexten ohne Sex: Der erste sexuelle Austausch zwischen euch sollte immer persönlich und nicht via WhatsApp und Co. stattfinden. Sexte also nur mit jemandem, mit dem du bereits sexuelle Erfahrungen gesammelt hast. Dann wisst ihr auch beide bereits besser, worauf der oder die andere steht und könnt dieses Wissen in eure Erotik via Nachricht einbauen.
  • Öffentlich sexten: Eigentlich selbstverständlich, aber wir wollen es doch nochmal erwähnen: Nutze niemals einen Arbeits-PC oder ein Arbeitstelefon zum Sexten. Verwende außerdem eine sichere Plattform, auf der deine Nachrichten (oder Fotos) sicher sind und nicht multipliziert und versendet werden können.

Sexting: Wann wird es gefährlich?

Leider verbirgt sich hinter Sexting auch die Gefahr der unfreiwilligen Verbreitung von Nacktaufnahmen, Nacktbildern oder Nachrichten. Vor allem Jugendliche und Minderjährige – aber auch Erwachsene – laufen Gefahr, online und mit dem Smartphone Bilder oder Aufnahmen zu verschicken, die dann gegen sie verwendet werden. In extremen Fällen kann es sogar zur Erpressung kommen. Egal ob es der Freund oder die Freundin ist, mit dem/der man schon seit Jahren zusammen ist oder ein neuer Bekannter: Man weiß nie, was diese Person mit den Nachrichten, Nacktbildern, Aufnahmen (Nacktaufnahmen) oder Bildern anstellen wird.

Bei Jugendlichen kann die Verbreitung von Nacktaufnahmen über das Smartphone für Stress mit den Eltern oder Mobbing sorgen. Doch auch, wer Nacktaufnahmen von Minderjährigen (Jugendlichen) auf dem Smartphone hat und selbst volljährig ist, macht sich strafbar. Deshalb ist es die sicherste Variante, von dem Versenden von Bildern, Aufnahmen (Nacktaufnahmen) komplett abzusehen – und sich lieber auf heiße Worte zu verlassen.

Was ist Sexting: Fazit

Sich heiße und erotische Nachrichten via Handy zu schicken, macht Spaß und kann jede Beziehung (egal ob Freundschaft Plus oder seit Jahren zusammen) spannender und aufregender machen. Achte darauf, dass du dich mit allem, was du versendest und empfängst, wohlfühlst und dich nicht schämst. Am besten tastet du und dein Freund oder deine Freundin euch langsam an das Thema heran und findet gemeinsam heraus, was Sexting für euch bedeutet und wie es in eure Dynamik passt. Viel Spaß dabei 🍆🍑💦❤️

Mehr heiße Themen findest du hier: Paarvibrator, Tinder Bio, Kondome überziehen, Erotische Spiele

Oktoberfest Herzen
Die Wiesn rücken näher und Singles machen sich bereit fürs Flirten. Doch was suchen Männer eigentlich auf dem Oktoberfest? Wir wissen mehr. Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...