Wegen Corona: Millionen Frauen sind ungewollt schwanger

Wegen Corona: Millionen Frauen sind ungewollt schwanger

Der Lockdown und die Corona-Pandemie hat das Leben vieler verändert. Auch das von Millionen von Frauen, die nun ungewollt schwanger sind.

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© Unplash
1,4 Millionen Frauen sind im vergangenen Jahr ungewollt schwanger geworden. Der Grund? Corona!

Seit knapp einem Jahr leben wir im Lockdown aufgrund des Coronavirus. Während wir sehnlichst nach einem Licht am Ende des Tunnels Ausschau halten, wurden unsere Hoffnungen erst einmal wieder gestoppt, denn angeblich steht die dritte Welle vor der Tür. Das Virus hat viele Leben von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Es gibt Änderungen im Job, die mentale Gesundheit leidet und auch Familien scheinen immer mehr überraschende Neuigkeiten, genauer gesagt Neuigkeiten bezüglich einer ungewollten Schwangerschaft zu bekommen. Millionen von Frauen weltweit werden Mütter, obwohl sie es gar nicht geplant haben.

1,4 Millionen Frauen weltweit ungewollt schwanger

Denken wir an das Jahr 2020, läuft vielen bestimmt ein kalter Schauer über den Rücken. Lockdown, Kontaktbeschränkungen und ganz viel Desinfektionsmittel sind dann Dinge, die wir in den letzten Monaten (und immer noch) mit der Pandemie in Verbindung bringen. Besonders hart hat es im vergangenen Jahr auch 12 Millionen Frauen getroffen, die keinen Zugang zu Verhütungsmitteln hatten. Die betroffenen Frauen leben in 115 Ländern und davon sind durch die Lockdown-Maßnahmen 1,4 Millionen ungewollt schwanger geworden. Diese Daten gab ein Bericht des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) preis.

Im Bericht steht ebenfalls, dass diese Frauen im Lockdown keine Möglichkeit hatten, Beratungsdienste zum Thema Familienplanung zu kontaktieren. Die größte Problematik erschien demnach in den Monaten April und Mai.

So reagiert der UN-Bevölkerungsfonds

Natürlich wurde diese Auswertung nicht ignoriert. Die Direktorin des UN-Bevölkerungsfonds, Natalia Kanem hat sich dazu zu Wort gemeldet: "Wir müssen darauf achten, dass Frauen und Mädchen einen ununterbrochenen Zugang zu lebenswichtigen Verhütungsmitteln und zu Medikamenten für Mütter haben." Durch diese Auswirkungen der Pandemie wurde wohl klar, "wie lebenswichtig die durchgehende Sicherstellung von Diensten für die reproduktive Gesundheit ist."

Verwendete Quellen: n-tv.de

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