Psychologie: Aus diesem Grund können wir nicht immer glücklich sein

Psychologie: Laut Wissenschaft! Aus diesem Grund können wir nicht immer glücklich sein

Für immer und ewig glücklich sein? Laut der Wissenschaft gibt es einen bestimmten Grund, weshalb es nicht klappen kann.

Das Leben ist wie eine Achterbahn. Es gibt gute Tage, an denen einfach alles perfekt scheint und dann gibt es wiederum Tage, wo man super gestresst ist, Panikattacken erlebt und an seinen eigenen Fähigkeiten zweifelt. Dabei wäre ein Leben ohne Höhen und Tiefen doch ziemlich langweilig, oder? Schließlich ist selbst eine negative Erfahrung eine Erfahrung, aus der wir etwas lernen können und die uns zu der Person macht, die wir heute sind. Doch sind es eigentlich die äußeren Einflüsse, wie gewisse Menschen, Situationen, Nachrichten und Co., die dafür sorgen, dass wir uns nicht immer vollkommen glücklich fühlen? Laut der Wissenschaft steckt scheinbar ein anderer Grund dahinter.

Laut Wissenschaft: Äußere Einflüsse spielen nicht immer eine Rolle

Glaubt man dem Psychotherapeuten und Dozenten William Berry, der für "Psychology Today" einen Artikel namens "You Aren't Built to be Happy" (zu Deutsch: Du bist nicht dafür gemacht, glücklich zu sein) geschrieben hat, ist es "allgemein bekannt, dass das menschliche Gehirn eine Tendenz zur Negativität hat." Würden im Alltag beispielsweise drei Dinge hintereinander reibungslos ablaufen und nur eine Sache fehlschlagen, würde uns das Missgeschick länger verfolgen als die drei guten Dinge. Es ist also unser Gehirn, das dafür sorgt, dass wir mit gewissen Dingen unzufrieden sind und gar nicht die Situation selbst. Es kommt nämlich nur darauf an, wie viel Aufmerksamkeit und Zeit wir dieser einen negativen Sache widmen.

Kann Pessimismus gut sein?

Dass wir also nicht immer optimistisch denken und handeln, ist also gar nicht den Umständen geschuldet, sondern unserer Evolution. Und das ist laut Berry auch gar nicht so schlecht, denn vom Schlimmsten auszugehen, sich Sorgen zu machen und Dinge zu überdenken hat die Überlebenschancen unserer Spezies erhöht. Wie genau? Durch die Tendenz zur Negativität konnten unsere Vorfahren sich auf mögliche Gefahren, Risiken und Bedrohungen einstellen.

Was wir nun daraus lernen? Negative Gefühle und Situationen gehören einfach zum Leben dazu. Wenn du dich das nächste Mal in so einer Position wiederfindest, solltest du dich allerdings nicht zu sehr darin verrennen. Versuche dennoch das Positive darin zu sehen und dein Gehirn von dem Gedanken abzulösen, dass alles blöd ist. Das Leben kann so wunderschön sein. Wir müssen es nur mit dem richtigen Mindset angehen.

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Verwendete Quellen: psychologytoday.com (Copyright Berry, 2019)

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