Engagement für die Umwelt mit Save the Planet Reisen

Engagement für die Umwelt mit Save the Planet Reisen

Für all jene, deren Herz für die Tierwelt und eine nachhaltige Lebensweise schlägt, sind „Save the Planet“-Reisen genau das richtige. Diese Erlebnistrips bieten die Möglichkeit, die Welt zu erkunden und sich gleichzeitig für den Umweltschutz einzusetzen. Wir stellen die unterschiedlichen Möglichkeiten vor und erklären, welche Vorteile Save the Planet Reisen bieten.

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Warum Natur- und Umweltschutz so wichtig ist

Viele Menschen denken beim Klimawandel vordergründig daran, unsere Natur- und Artenvielfalt zu erhalten. Doch beim Klimaschutz geht es nicht um weniger als um den Erhalt der menschlichen Zivilisation. Denn die Erderwärmung ist ein reales Problem, das in absehbarer Zeit Millionen von Menschenleben bedroht. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation gehen jährlich von bis zu 250.000 Toten aus, wenn weiterhin große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden. Schon jetzt hat sich die Temperatur – verglichen mit der vorindustriellen Zeit – um etwa ein° Celsius erhöht. Dies sei, wie der MDR berichtet, mit dramatischen Folgen verbunden: Unter anderem mit hitzebedingten Todesfällen, die sich seit den 1990er Jahren zu einem Drittel auf den menschengemachten Klimawandel zurückführen lassen. Um diese gravierenden Folgen zu verringern, ist es entscheidend, dass jeder einen Teil zum Klimaschutz beiträgt. „Save the planet Reisen“ können eine solche Möglichkeit sein, um sich individuell für den Klimaschutz einzusetzen.

Save the Planet Reisen rund um die Welt

Das persönliche Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Schutz des Planeten kann quer um die Welt führen. In einigen Ländern werden Freiwillige besonders gebraucht. Etwa im artenreichen, begrünten Costa Rica. Das Land gilt beim Thema „nachhaltiger Tourismus“ bereits als Paradebeispiel. Denn es trägt das „Certificación de Turismos Sostenible“, kurz CST. Hierbei handelt es sich um ein Siegel, das man an nachhaltige Tourismusbetriebe vergibt. In Costa Rica lässt sich die exotische Tierwelt hautnah erleben und gleichzeitig eine Menge für den Umweltschutz tun. Mögliche Aufgabenfelder können darin bestehen, den nachhaltigen Gartenbau zu unterstützen oder bei der Strandsäuberung zu helfen.

Auch in Ländern wie Ghana kann es sinnvoll sein, sich im Umwelt- und Artenschutz zu engagieren. Auch hier stellt die Plastikentsorgung ein großes Problem dar. Denn ein großer Teil des Plastiks landet unter anderem aufgrund mangelhafter Aufklärung im Meer oder auf den Straßen. Naturschutz- und Recyclingprojekte, die im Rahmen von abwechslungsreichen Save the Planet-Reiseangeboten, wie die von wayers.com, entstehen, setzen genau dort an: So lassen sich vor Ort gezielt beispielsweise EU-zertifizierte Plastik-Recycling-Maschinen nutzen, die es ermöglichen, „Müll“ sinnvoll weiterzuverarbeiten. Auf der Reise geht es nicht zuletzt auch darum, die einheimische Bevölkerung zu dem Thema zu sensibilisieren. Dies gelingt etwa mit intensiven Aufklärungsworkshops, die in Kindergärten oder Schulen abgehalten werden. Dort werden die Kinder und Jugendlichen von Anfang an über die Auswirkungen von Plastik auf die Umwelt informiert.

Save the Planet Reisen innerhalb Europas

Auch in europäischen Ländern lassen sich vielfältige Save the Planet Reisen erleben. Etwa auf unterschiedlichen griechischen Inseln, die mit versteckten Buchten und traumhaften Aussichten aufwarten. Hier geht es darum, die Artenvielfalt der Meerespflanzen und -tiere zu erhalten. Als besonders gefährdet gelten Meeresschildkröten. Vor allem bei den Riesenschildkröten sind mehrere Arten vom Aussterben bedroht. Bei einer Save the Planet Reise kann es also darum gehen, den vom Aussterben bedrohten Tierarten zu helfen. So gibt es spezielle Auffangstationen, die etwa kranke oder verletzte Tiere aufnehmen und medizinisch versorgen. Die Schildkröten werden so lange betreut, bis sich ihr Zustand bessert und sie wieder in die freie Wildbahn entlassen werden dürfen.

Schildkröte
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Viele Schildkrötenarten sind vom Aussterben bedroht. Daher ist es wichtig, diese Tierarten im Rahmen einer Save the Planet Reise zu schützen.

Bei solch einer Save the Planet Reise lassen sich Umweltschutz und Forschungsprojekte oft miteinander verbinden. So steht oft beispielsweise die Datensammlung für die Unterwasserwelt oder das Recyceln von Kunststoffmüll im Vordergrund. Da bei einer solchen Save the Planet Reise aber auch noch genügend Freizeit bleibt, lässt sich diese beispielsweise am Strand genießen.

Auch der Tierschutz an Land kann bei europäischen Save the Planet Reisen eine wichtige Rolle spielen.  Denn insbesondere in Griechenland, aber auch in anderen südeuropäischen Ländern benötigen viele Straßenhunde und Streunerkatzen menschliche Hilfe. Damit es den Hunden und Katzen (wieder) gut geht, tragen die Reisenden zum tierischen Wohlbefinden bei: Etwa mit der Gabe von Medikamenten oder dem Eingewöhnen in der neuen Heimat. Auch ausgedehnte Spaziergänge mit den Vierbeinern können ein Bestandteil der Reise sein.

Wie nachhaltiges Reisen gelingt

Nicht nur auf „speziellen“ Save the Planet Reisen können nachhaltig interessierte Menschen der Umwelt etwas Gutes tun. Vielmehr lässt sich auch bei einem „ganz gewöhnlichen“ Städte- oder Roadtrip verantwortungsbewusst reisen. Dank der nachfolgenden Tipps kann jede Reise zu einem „kleinen“ Save the Planet-Ausflug werden:

  • Die Dauer der Reise sollte der Entfernung angepasst sein. Bei einer Entfernung von unter 700 Kilometern sollten Flugreisen daher vermieden werden. Stattdessen lässt sich die Reise auch mit dem Auto, mit der Fähre oder öffentlichen Verkehrsmitteln antreten. Bei einer Save the Planet Reise in größerer Entfernung sollte der Aufenthalt mindestens 8 bis 15 Tage betragen.
  • Ebenso wichtig beim nachhaltigen Reisen ist das bewusste Einkaufen und Essen. Anstelle eines „All-you-can-eat“ Buffets sollten regionale und lokale Produkte stehen. Wer auf Reisen ist, kann hierbei auch Einheimische nach Empfehlungen fragen.
  • Auch Plastikmüll sollte auf Reisen reduziert werden. Und das alleine schon der Umwelt zuliebe, da durchschnittlich 13.000 Stücken Plastikmüll in einem Quadratkilometer Ozean liegen. Deshalb ist es wichtig, auch auf Reisen sofort und nachhaltig zu handeln: Um den Planeten zu schützen, sollte man seine eigene Wasserflasche mitbringen. Diese lässt sich immer wieder nachfüllen, sodass Einweg-Plastikflaschen nicht notwendig sind.
  • Selbiges gilt für Shampooflaschen oder Einkaufstaschen. Es spricht nichts dagegen, auf nachhaltigen Reisen die eigenen Shampoos mitzunehmen und bei Bedarf aufzufüllen. Auch Einkaufstaschen lassen sich zum nachhaltigen Reisen mitnehmen. Diese nehmen im Gepäck wenig Platz weg. Es ist dann nicht mehr notwendig, Plastiktüten vor Ort zu kaufen.
  • Mitunter zahlt es sich ebenfalls aus, “langsam” unterwegs zu sein. Slow Travel liegt im Trend und kann als Teil der Save the Planet Reisen angesehen werden. Slow Traveling gelingt beispielsweise mit dem Fahrrad oder beim Camping in der freien Wildnis.
Wald
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Wälder sind aufgrund des Klimawandels ebenfalls bedroht. Daher kann es in der Umweltschutzarbeit auf Reisen beispielsweise auch darum gehen, Bäume oder Nationalparks zu erhalten.
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