Tattoo Pflege: Tipps für ein frisch gestochenes Tattoo

Tattoo Pflege: 15 Tipps für ein frisch gestochenes Tattoo und tätowierte Haut

Wer sich frisch hat tätowieren lassen, muss einiges zur Tattoopflege beachten. Wir haben die besten Tipps, damit der Heilungsprozess auch bestens abläuft.

Du hast dir ein neues Tattoo stechen lassen, weist aber nicht genau, wie du das Kunstwerk nun optimal pflegst, sodass es nicht nur möglichst lange schön und ansehnlich bleibt, sondern auch perfekt abheilt? Wie viele Stunden oder Tage muss ich warten, bis ich das Folienband abnehmen kann? Ist es normal, dass ich unter der Folie Blut sehen kann? Wie lang beträgt die Abheilungszeit und wann muss ich zur Nachkontrolle? Diese Fragen und weitere wichtige Fakten rund um das Thema Tattoo, findet ihr im Folgenden. 

Das passiert beim Tätowieren

Beim Prozess des Tätowierens werden mit einer spitzen Nadel Farbpigmente durch die Epidermis gestochen und in die Lederhaut gebracht. Dabei vibriert die Tätowiermaschine bis zu 3000 Mal in der Minute. Um die eingestochene Farbe für immer auf der Haut sichtbar zu machen, kapselt der Körper die Farbpigmente ein. Die natürliche und oberflächliche Erneuerung der Haut kann so dem Tattoo nichts anhaben. Dafür ist die tiefe der Einstiche durchaus wichtig. Wird das Tattoo zu oberflächlich gestochen, verschwindet das Tattoo im Zuge der Zellerneuerung der Epidermis. Auch zu tief darf das Tattoo nicht gestochen werden, da es sonst zu Blutungen kommen kann und die Farbe mit der Lymphflüssigkeit wieder ausgeschwemmt werden kann. 

1. Wie pflege ich mein neues Tattoo?

  • So schön ein frisch gestochenes Tattoo auch sein mag, es ist und bleibt eine Wunde. Je größer, desto vorsichtiger musst du dich während der Wundheilung und der Nachsorge verhalten, um Infektionen und Entzündungen vorzubeugen. Denn die Haut ist oberflächlich verletzt, es kann zu Blutungen kommen, in jedem Fall tritt aus einem frisch gestochenen Tattoo Wundwasser aus. Daher ist eine gute Tattoo-Pflege auch so wichtig. Immerhin kann sich die Wunde im schlimmsten Fall infizieren.
  • Ein guter Tätowierer schickt euch mit einer dünnen Schicht Salbe und einer Folie über dem Tattoo sowie einer Anleitung und Hinweise für die ideale Tattoo Pflege nach Hause. Die Frischhaltefolie solltet ihr laut Tattoo-Expertin Stella Benecke, Gründerin des Online-Shops Beard & Shave, erst nach circa drei Stunden abnehmen. Nicht erschrecken: darunter kann sich Blut und Wundwasser sammeln. Mit deinem neuen Tattoo ist nichts passiert, es ist ganz normal, dass Sekret abgegeben wird.
  • Um das frisch gestochene Kunstwerk zu reinigen, kannst du jetzt klares, lauwarmes Wasser darüber laufen lassen und schließlich mit einer speziellen Tattoo-Seife 🛒 waschen. Parfümierte-Seifen und irritierende Substanzen sind nicht geeignet, da die Haut nach einem Tattoo empfindlicher ist als sonst. Nachdem du das Tattoo vorsichtig abgewaschen hast, kannst du es behutsam trocken tupfen. Hierfür solltest du aber kein herkömmliches Handtuch verwenden, sondern ein Papiertuch, das nicht fusselt oder Rückstände hinterlässt.
  • Eine Folie brauchst du danach nicht mehr aufzulegen. Vielmehr braucht das frisch gestochene Tattoo jetzt Luft, um abzuheilen. Eine Krustenbildung und leichte Hautirritationen sind hier total normal. Auch das gehört zur perfekten Tattoo-Pflege. Folge auf jeden Fall den Pflegehinweisen, die dir mitgeteilt wurden, damit dein neuer Körperschmuck gesund abheilen kann.

2. Tattoo Pflege-Creme - Braucht man das?

  • Ihr braucht definitiv eine Creme für den Heilungsprozess. Wir würden uns sogar so weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass das Eincremen einer der wichtigsten Schritte für die perfekte Heilung eures Tattoos ist. Eine Salbe ist also Pflicht, sobald ihr das Tattoostudio verlasst. Hier solltet ihr nicht zu irgendeiner Creme greifen, sondern zu Wund- und Heilsalben, die ihr dreimal täglich vorsichtig und mit sauberen Händen auf das neue Tattoo auftragt.
  • Tipp der Expertin: Die Salbe in dünnen Schichten auftragen, um die Haut nicht aufzuweichen, was zu Pustelbildung und Farbverlust des neuen Tattoos führen kann. Die beste Tattoo-Creme ist die "After Tattoo" Pflege von Tattoo Med 🛒. Mit mehr als 3200 Bewertungen und fast 5 Sternen ist sie die beste Pflege für dein frisch gestochenes Tattoo.
  • Eine tolle vegane Alternative ist die Hustle Butter Deluxe 🛒. Die kann auf ein frisches, sowie auf ein abgeheiltes Tattoo aufgetragen werden und pflegt es wunderbar. Sie ist aus Mango, Kokos, Papaya und weiteren hochwertigen Sheabuttern hergestellt. Wer sein Tattoo auch noch lange nach der Heilung erstrahlen lassen will, der kann es täglich mit dieser Daily Tattoo Care eincremen. Der Lichtschutzfaktor der Creme schützt die Haut vor UV-Strahlung und bietet einen Basisschutz. Trotzdem solltest du mit einem frisch gestochenen Tattoo nicht in die Sonne gehen.
  • Wer keine Tattoo Creme mit Lichtschutzfaktor verwendet, sollte unbedingt auf einen sehr hohen UV-Schutz setzen. Auch abgeheilte Tattoos sollten immer mit LSF 50 eingecremt werden.

3. Woraus besteht Tattoo-Creme?

  • Ihr habt sicher schon gehört, dass die Tattoo-Pflege mit Vaseline vollkommen ausreichend ist. Das stimmt so auch, bietet sich allerdings nicht bei jedem Tattoo an. Bei einem Bamboo-Tattoo, das sehr fein gestochen wird, ist die verletzte Hautpartie kleiner und kann schneller abheilen. Da genügt die Pflege mit Vaseline vollkommen. Bei einem Tattoo, welches mit der Maschine gestochen wurde, empfehlen wir die Pflege mit einer Profi-Tattoo-Creme. Aus dem einfachen Grund, das Vaseline auf Erdöl basiert und die Haut bei großen Tattoos "ersticken" könnte. 
  • Pantheon-Cremes machen die Haut geschmeidig und binden die Feuchtigkeit, welches sie vor dem Austrocknen und der Narbenbildung schützt. Die Zellbildung wird angekurbelt und dein Tattoo kann schneller abheilen. Tragt sie nicht zu dick auf, da es schnell zu einer Überpflegung kommen kann. Viel hilft in diesem Fall nicht viel!
  • Trotzdem solltet ihr auch nach dem Heilungsprozess darauf achten, dass euer Tattoo regelmäßig eingecremt wird. Eine weitere Nachsorge, die ihr beachten solltet, damit ihr längere Zeit Spaß an eurem Tattoo habt: Das Meiden von direkter Sonneneinstrahlung. Der Besuch im Solarium, als auch exzessives Sonnenbaden tut euren Tattoos nicht gut und lässt die Farbe schneller verblassen.

4. Tattoocreme: Welche Creme ist am besten für Tattoos?

Natürlich ist jede Haut unterschiedlich – und so ist es natürlich nicht verwunderlich, dass jede Haut auch auf unterschiedliche Weise auf Pflegecremes reagiert. Bei Tattoo-Cremes sollte man deshalb vor der Anwendung unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten, um Ausschlag oder andere Hautreaktionen vermeiden zu können. Wer auf Duftstoffe und zahlreiche Pflanzenextrakte verzichtet, verringert das allergene Potenzial. Ebenfalls ist es ratsam, eine Creme mit wenig Fett zu verwenden, egal, ob tierisch oder pflanzlich. 

Die Top 3 der Tattoo-Cremes, haben wir euch hier verlinkt:

  1. Tägliche Tattoo-Pflege von Tattoomed für tätowierte Haut, ca. 13 Euro 🛒
  2. Tattoo-Pflege von Tattoomed für frische Tätowierungen, ca. 11 Euro 🛒
  3. Vegane Tattoo-Pflege von Tattoomed für den täglichen Gebrauch bei frischen und abgeheilten Tattoos, ca. 10 Euro 🛒 – hier haben wir sie bereits für euch getestet!
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© unsplash | Hersteller | Amazon

5. Kann ich mein Tattoo auch mit Bepanthen oder Kokosöl pflegen?

  • Tätowierer raten von der Pflege mit Panthenol Salben (Bepanthen) oder anderen herkömmlichen Heilsalben und Wundcremes ab, da sie das Tattoo zu sehr aufschwemmen und dies das Ausschwemmen der frischen Farbe mit sich ziehen könnte. Und das möchte man nun wirklich nicht. Doch wer Panthenol-Salbe nur sehr dünn aufträgt, braucht keine Bedenken haben. Die "Mazeration", also das Aufschwemmen der Haut, in diesem Bereich dann nicht mehr zu befürchten. Weniger ist in diesem Falle mehr.
  • Bei der Pflege eines frisch gestochenen Tattoos eignet sich übrigens auch Kokosöl. Um die Wunde gut zu befeuchten, eignet sich das antibakterielle Kokosöl bestens.
  • Der Heilungsprozess wird beschleunigt und Infektionen und Entzündungen verhindert. Hört sich erst einmal gut an. Doch Kokosöl ist kein klinisch erprobtes Mittel, um ein Tattoo zu pflegen – vor allem kein frisch gestochenes. Bei der Pflege eines frischen Tattoos solltet ihr IMMER auf eine der oben genannten Cremes setzen. Ist das Tattoo verheilt, kann definitiv auf Kokosöl gesetzt werden.

6. Was tun, wenn das Tattoo juckt?

Es ist ganz normal, dass ein frisch gestochenes Tattoo jucken kann. Vor allem, wenn sich langsam eine Kurste bildet. Es ist immerhin eine Wunde, die langsam zu heilen beginnt. Und das juckt eben. Auch Expertin Stella Benecke rät dazu, den Juckreiz zu ertragen, denn tatsächlich gehört er zum Heilungsprozess. Versucht nicht zu kratzen und bloß nicht die Kruste abzufummeln, denn das würde die Narbenbildung fördern. Sollte das Tattoo extrem jucken, dann konsultiert einen Arzt oder eine Ärztin.

7. Wann ist der beste Zeitpunkt, um sich ein Tattoo stechen zu lassen?

  • Natürlich geht es hierbei nicht um die richtige Tageszeit, sondern um die Jahreszeit – denn die draußen herrschende Temperatur kann sich durchaus auf eure neue Tätowierung auswirken. Profis halten den Frühling und Herbst für die beste Zeit, um sich ein Tattoo stechen zu lassen. Wieso? Die Gründe sind einfach: Beide Jahreszeiten haben beständiges Wetter, es ist nicht zu warm und nicht zu kalt, es wird nicht geschwitzt. So kann das Tattoo problemlos abheilen.
  • Im Sommer und Winter könnten dagegen einige Probleme auftreten. Durch die leichte Bekleidung in der Sommerzeit können wir unser frisches Tattoo nur schwer vor der Sonneneinstrahlung schützen oder uns während der Wundheilung im kalten Nass abkühlen. Im Winter könnte dicke Kleidung, die am neuen Tattoo und dem Wundschorf Reibung verursachen kann, Schmerzen fördern und die Heilung verzögern. 

8. Neues Tattoo: Sport?

  • Ein neues Tattoo braucht Pflege und Ruhe, um zu heilen, keine Anstrengung und Sport. Deshalb versucht die tätowierte Stelle circa zwei Wochen lang nach eurem Tattoo-Termin nicht zu überanstrengen, sonst droht das Tattoo zu schuppen und schlecht zu verheilen. Du solltest alles für eine gute Wundheilung tun. 
  • Auch Schweiß und Schwitzen ist Gift für dein Tattoo! Schwimmen solltet ihr eurem frisch gestochenen Tattoo zuliebe besser nicht, da sich die wunde Haut laut Beard & Shave-Gründerin Stella entzünden kann und es schnell zu Infektionen und Entzündungen kommen kann. Außerdem könnt  ihr durch Chlor und Co. auch mit Farbverlust rechnen. Dasselbe gilt bei übermäßig langem Duschen und Baden. Für die perfekte Tattoo Pflege gilt: Nicht zu heiß, nicht zu viel Duschgel, Cremes und Co., denn das kann den Heilungsprozess ebenfalls verzögern.

9. Tattoo Pflege: Wie lange?

  • Wie lange musst du dein neues Tattoo pflegen? Der Heilungsprozess und die Krustenbildung eines neuen Tattoos dauert zwischen zwei Wochen und einem Monat. Aber Damit endet die Tattoopflege nicht. Damit dein Tattoo so lange wie möglich gut aussieht, bedarf es andauernde Pflege. Die besten Freunde deines Tattoos heißen dabei Sonnen- und Feuchtigkeitscreme.
  • Regelmäßige Feuchtigkeitspflege schützt vor dem Verbleichen der Tätowierung, vor allem an Stellen wie den Händen, Füßen und Ellbogen. Und wenn du dich in die begibst, ist Sonnencreme absolute Pflicht – am besten LSF 45 oder mehr! Vor allem auf den tätowierten Hautpartien. Denn auch das gehört zu einer intensiven Tattoo-Pflege. Folge zudem den Pflegehinweisen, die dir dein Tätowierer aufgetragen hat, damit du lange etwas von deinem Körperschmuck hast.

10. Tattoo Pflege im Sommer

  • Ein frisch gestochenes Tattoo wird im Sommer genau so gepflegt, wie im Winter. Solltest du dir im Urlaub ein Tattoo stechen lassen, solltest du es in den ersten drei Monaten nicht der direkten Sonne aussetzen. Ein Pflaster oder lange Kleidung können es schützen. Auch übermäßiges Schwitzen sollte neben der Sonne nach dem Stechen vermieden werden, soweit es an der Stelle möglich ist. Nach den drei Monaten solltest du dein Tattoo auch Jahre später mit einer speziellen Sonnencreme vor UV-Strahlung und der Sonne schützen, denn sie bleiben auch Jahre später anfällig für Sonnenbrand.
  • Außerdem kann das UV-Licht Tattoo schneller verblassen lassen, denn UV-Strahlen können die eintätowierten Farbpigmente zerstören. Deshalb solltest du auf deine Tattoo immer einen speziellen Tattoo-Sonnenschutz auftragen, um Verblassungen und ein verwaschenes Aussehen deiner Tattoos zu verhindern. Diese spezielle Sonnencreme können wir dir sehr empfehlen.

11. Darf ich mit meinem Tattoo in die Sauna?

  • Wir können euch schonmal beruhigen. Der Schweiß wird eurer Farbe nichts antun, wenn euer Tattoo schon einige Wochen verheilt ist. Die Farbe sitzt tief in der Hautschicht und kann nicht „abgewaschen“ werden. Die feuchte Luft in der Sauna kann auch euer Tattoo weder ausbleichen noch zerstören.
  • Genauso geht es auch mit Chlorwasser. Wenn euer Tattoo schon etwas älter ist, könnt ihr ohne bedenken länger in der Badewanne liegen bleiben. Denkt nur dran, dass ihr eine reichhaltige Bodylotion immer in greifbarer Nähe habt. Das viele Wasser und auch die feuchte Luft lässt eure Haut im Nachhinein etwas austrocknen und das wiederum könnte bei eurem Tattoo Schaden anrichten. 

12. Kann ich mit einem frisch gestochenen Tattoo eine Sauna oder Schwimmbad besuchen?

  • Nein, bei einem frisch gestochenen Tattoo ist Vorsicht geboten, sowohl bei Sauna-Gängen als auch beim Schwimmbad-Besuch! Ihr müsst euch euer frisch gestochenes Tattoo wie eine offene Hautverletzung vorstellen. Sie ist in der ersten Zeit sehr empfindlich und viel anfälliger für Infektionen und Entzündungen. Der Schweiß würde die offene Wunde eher reizen, daher sollte man auch auf sportliche Aktivitäten verzichten.
  • Erst wenn das Tattoo richtig abgeheilt ist und aufhört zu pellen, gibt euch eure Haut von alleine das grüne Licht für Sauna, Schwimmbad und Sport. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob das Tattoo inzwischen richtig abgeheilt ist, empfehlen wir euch zum Tätowierer eures Vertrauens zu gehen und ihn darüber zu schauen. Er kann es am besten abschätzen.

13. Welche Kleidung darf ich nach dem Tätowieren tragen? 

  • Bei einem frisch gestochenen Tattoo sollte auch darauf geachtet werden, die richtige Kleidung zu tragen. Also das richtige Textil besser gesagt. Am besten wären fusselfreie Oberteile. Die hinterlassen keine Rückstände auf dem sensiblen frisch tätowierten Haut. Grundsätzlich soll das Tattoo immer schon eingecremt werden. Sobald die Creme eingezogen ist, kann auch direkt die Kleidung angezogen werden.
  • Je nachdem welche Körperstelle tätowiert ist. Wir empfehlen atmungsaktive Kleidung. Falls euer Shirt oder eure Hose am Tattoo kleben bleibt, solltet ihr unbedingt darauf achten, dass es sofort von der offenen Wunde losgelöst wird. Im schlimmsten Fall bleiben die Fasern in der Wunde und führen somit zu einer Entzündung. Und das wäre sehr schade.

14. Entzündetes Tattoo: Wie merke und behandle ich es?

  • Ein leichter Schmerz und ein Pochen nach dem Tätowieren ist normal. Auch ein schnell einsetzender Juckreiz und eine leichte Schwellung zeugt nicht sofort von einem entzündeten Tattoo. Doch sollte der Juckreiz länger anhalten und sich die Hauttemperatur rund um das Tattoo von der des restlichen Körpers stark unterscheiden, könnte eine Entzündung vorliegen. Ist das Tattoo auch länger als einen Tag gerötet, sollte ein antiseptisches Mittel aufgetragen werden. Bei der Wahl des antiseptischen Mittels solltest du unbedingt mit deinem Tätowierer Rücksprache halten.
  • Höchste Vorsicht ist geboten, wenn es zusätzlich zu Fieber und Schüttelfrost kommt. In diesem Falle sollte man umgehend einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Was viele nicht wissen: Durch Tattoos kann es auch zu Wundrose (Erysipel) kommen.

15. Was passiert, wenn ich mein Tattoo nicht pflege?

Das regelmäßige Eincremen eines frisch gestochenen Tattoos verhindert, dass der Schorf einreißt und die Hautpartie blutet – denn dann fließt auch die Farbe heraus und das Tattoo wird fleckig. Ein abgeheiltes Tattoo sollte man mindestens einmal in der Woche eincremen, damit es nicht verblasst. 

Do's und Dont's bei der Tattoopflege im Überblick: 

Do's:

  • Mindestens zwei Mal täglich eincremen
  • Fusselfreie Kleidung tragen
  • Tattoo vor UV-Strahlung schützen
  • Nach der Heilung immer LSF 50 benutzen
  • Schnell duschen

Dont's:

  • Am Tattoo kratzen
  • Den Schorf entfernen
  • Ohne Sonnenschutz sonnen
  • Sport machen
  • Ausgedehnte Bäder
  • Die Haut beanspruchen
  • Übermäßig schwitzen

Welche Creme ist für ein altes Tattoo am besten?

Nur, weil ein Tattoo abgeheilt ist, heißt es nicht, dass es keine Pflege mehr braucht. Die Daily Lotion vonTattooMed für ca. 8 Euro 🛒 pflegt dein Tattoo jeden Tag mit wertvollen Inhaltsstoffen und sorgt dafür, dass es nicht an Strahlkraft und Farbe verliert. Der Lichtschutzfaktor schützt es vor UV-Strahlen. 

Gibt es Körperstellen, an denen Tattoos schneller heilen und welche, an denen sie langsamer heilen?

Diese Frage lässt sich schwer beantworten, da jeder Körper und damit auch die Hautschicht, auf der ihr euer Tattoo habt stechen lassen, anders ist, sodass es schwierig ist, konkrete Angaben zu machen. Auch der Hauttyp spielt eine große Rolle. Trotzdem gilt zunächst: Kleinere Tattoos heilen schneller ab, als großflächig gestochene Tattoos. Die Körperstelle spielt dabei bedingt eine Rolle. Habt ihr ein Tattoo an Hautstellen, die den ganzen Tag von Kleidung bedeckt werden und durch die Stoffe höherer Reibung ausgesetzt sind? Hier könnte der Heilungsprozess deutlich langsamer dauern. 

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Verwendete Quellen: octenisept.de, blackbeards.de

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