Bridgerton auf Netflix: Weniger Sex in der 2. Staffel - aus DIESEM Grund

Bridgerton auf Netflix: Weniger Sex in der 2. Staffel - aus DIESEM Grund

Während es in Staffel 1 heiß herging, gibt es in Staffel 2 von "Bridgerton" mehr Spannung als Sex. Aber wieso eigentlich?

Wir erinnern uns: Im Dezember 2020 wurde die erste Staffel der Erfolgsserie "Bridgerton" veröffentlicht. Die bunte, inklusive aber auch sehr heiße Liebesgeschichte zwischen Daphne und Duke Simon war das wildeste, was uns im Lockdown seit dem Hamstern von Toilettenpapier passiert ist und kaum hatte man alle Folgen (mehrmals) durchgesuchtet, konnte man die zweite Staffel kaum abwarten. Diese ist nun ebenfalls auf Netflix zu sehen – diesmal dreht sich alles um die (Hass-)Liebe zwischen Anthony Bridgerton und Kate Sharma. Doch während wir bei Staffel 1 schon in der ersten Folge den Viscount in Action und in flagranti sehen konnten, bleiben die heißen, schön inszenierten Sexszenen in Staffel 2 weitgehend aus. Doch wieso ist das so? Wir verraten es dir!

Bridgerton: Fans verwundert über sexlose Handlung

Da Anthony Bridgerton in Staffel 1 der erste Lord war, den wir beim Sex erwischt haben, waren die Ansprüche der Fans an die zweite Staffel hoch. Doch statt den Sexszenen, die manchmal sehr ausladend, aber nie langweilig waren, setzten die Macher der Show nun auf eine andere Strategie: Statt wilden Küssen gibt es sehnsüchtige Blicke, statt nackter Haut verstohlene Berührungen am Arm und statt Sex hauptsächlich Streit zwischen den beiden Hauptfiguren.

Damit unterscheidet sich die Handlung deutlich von den Büchern, in denen Anthonys und Kates Liebesgeschichte sogar noch expliziter ist, also die von Simon und Daphne. Dennoch: Weniger spannend ist die zweite Staffel nicht. Denn auch sehnsüchtige Blicke und Beinah-Momente können einem ganz schön einheizen...

Wieso gibt es weniger Sex in Staffel 2?

Nun bleibt aber die Frage: Wieso das Ganze? Das haben nun die Macher der Show selbst verraten. Intimität-Koordinatorin Lizzy Talbot erklärt in einem Interview mit GLAMOUR US, dass die zweite Staffel einfach anders sein sollte als die erste. Während die erste Staffel darauf fokussiert ist, wie Daphne mit Simon ihre eigene Sexualität und ihr Verlangen entdeckt, handelt die zweite eher vom Prinzip “Wollen-aber-nicht-Können”. Kate und Anthony wissen bereits genau, wonach sie verlangen, doch sie verweigern sich ihre Bedürfnisse, da ihr Ego im Weg steht.

Showrunner Chris Van Dusen verriet in einem Interview mit “The Hollywood Reporter” außerdem, dass die erotische Spannung zwischen den beiden Hauptfiguren so intensiv ist, dass Zuschauer:innen davon fast noch mehr in den Bann gezogen werden. Deshalb müsse man die beiden Charaktere gar nicht mehr zeigen, wie sie tatsächlich Sex haben. Hinter jeder Sexszene der Serie steht nämlich eine Geschichte und der Sex wird nicht nur um des Aktes Willen gezeigt. Umso besonderer ist die Sexszene zwischen Anthony und Kate, die wir in Folge sieben endlich sehen können – alle ihre Gefühle, Ängste und Wünsch finden sich in den Gesten, in jeder Berührung und in jedem Kuss wieder.

Bleibt nur abzuwarten, welchen Ansatz die Serienmacher für die nächste Staffel der Serie wählen. In dieser werden wir – höchst wahrscheinlich – Benedict Bridgerton dabei zusehen, wie er seine Liebe findet... 🐝

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Verwendete Quellen: netflix.de

Sarah Shahi
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