Versöhnungssex: Warum tut er unserer Beziehung so gut?

Oral, anal, Blümchen oder Kamasutra – sie alle können nicht mit DIESER Sexpraktik mithalten. Warum stehen wir so sehr auf Versöhnungssex? Was ist daran so antörnend? Wir klären auf!

Versöhnungssex

Emotionen pur – deshalb stehen viele so auf Versöhnungssex

Ein Wort ergibt das andere, die Emotionen kochen hoch, schnell eskaliert der Streit, eine Lösung des Problems scheint schwer zu finden. Doch anstatt ewig weiter zu diskutieren, landen viele Paare nach einem Streit miteinander im Bett. Versöhnungssex ist immerhin der beste Sex, das weiß auch der Volksmund. Aber warum ist das eigentlich so? Und kann Versöhnungssex Probleme wirklich lösen?

Heiß, heißer, Versöhnungssex

Sex ist nichts anderes als Emotion. Und Streit sind Emotionen pur. Zwar empfinden wir in Streitsituationen zumeist negative Emotionen, aber sie sind eben da und wollen raus. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Paare Versöhnungssex als den intensivsten und leidenschaftlichsten beschreiben. Hormone spielen hierbei natürlich auch eine Rolle. Bei heftigen Auseinandersetzungen wird vermehrt das sogenannte "Liebeshormon" Testosteron ausgeschüttet. Es ist im Körper verantwortlich für die Libido und die Leidenschaft, daher liegen Streit und Sex näher beieinander als wir im ersten Moment vielleicht denken würden. Klar, Worte fungieren als Problemlöser, Sex kann einen Streit aber genauso gut beenden. Immerhin ist Sex nichts anderes als eine intensive Form der non-verbalen Kommunikation, weiß Sex-Experte Christian Thiel aus Berlin. Viele Paare schwören daher auf guten Versöhnungssex, bestätigt er gegenüber t-online.de.

Versöhnungssex hat also durchaus seine Daseinsberechtigung, denn er könne indirekt dabei helfen, Probleme zu lösen. Danach fühle man sich wieder verbundener, der Knoten sei wie geplatzt und die Partner gingen wieder liebevoller miteinander um. Worte allein hätten diese Kraft wohl nicht, bestätigt Thiel.

Versöhnungssex kann nicht ALLES

Kurzfristige Streits, kleine Auseinandersetzungen über Nichtigkeiten – all das kann Versöhnungssex kitten. Nicht aber sollte er als Allzweckwaffe eingesetzt werden. Eine gute Streitkultur ist für eine gute Beziehung genau so wichtig – wenn nicht gar wichtiger. Denn tiefergehende Probleme können natürlich nicht allein mit Versöhnungssex gelöst werden. So sollte Grundlegendes besprochen werden, um aus der Welt geschafft werden zu können. Immer wiederkehrende Probleme belasten eine Beziehung nämlich grundlegend. Aber das Sprechen kann ruhig auch nach dem Sex erfolgen. Erst die Kür, dann die Pflicht – oder wie heißt es so schön?

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