3 Gründe, warum du dich SOFORT von Tinder & Co. abmelden solltest

- Swipe links, Swipe rechts: Während dein Daumen über das Display deines Smartphones wischt, denkst du dir, wie praktisch es doch ist, so viele Männer und/oder Frauen in nur einer App mit dir herumzutragen. Und da du in Bars & Co. eh niemanden mehr kennenlernst, scheinen Online-Dating-Plattformen wie Tinder die perfekte Alternative zu sein. Doch merkst du neuerdings auch, dass dich das akribische Nutzen der Apps eher unglücklich macht, als dass es die Entstehung von Beziehungen fördert? Wir sind uns sicher: Du wirst dich garantiert in einem der 3 Gründe wiederfinden, warum Tinder & Co. dich frustrieren – und warum du dich von den Plattformen lieber sofort abmelden solltest.

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Du hast Lust auf eine Beziehung aber merkst, dass du auf Tinder & Co. an deine Grenzen kommst? Dann geben dir diese 3 Gründe dich abzumelden vielleicht den letzten Schubs, den du gebraucht hast.

3 Gründe, warum Online-Dating-Plattformen neuerdings frustrierend sind und dich unglücklich machen

In real life hätte sich vielleicht nie die Möglichkeit ergeben, diesen super süßen Typen kennenzulernen. Doch plötzlich erscheint er grinsend auf deinem Handy – und mit nur einem Like hast du die Möglichkeit eröffnet, mit ihm in Kontakt treten zu können. Das Problem: Er schreibt nicht. Und du auch nicht. Noch schlimmer: Vielleicht hast du dir sogar eine lustige Nachricht überlegt, aber es kommt einfach keine Antwort. Unglücklich lässt er dich am anderen Ende der Leitung hängen – und du fragst dich, was du falsch gemacht hast. Wir sagen dir mit gutem Gewissen: gar nichts. Und kommen auch schon zu unserem ersten Grund, warum solche Situationen entstehen und dich nur ermutigen sollten, dich sofort abzumelden.

1. Die Leute nutzen Online-Dating-Plattformen nur zur Selbstwertbestätigung

Eine Studie, die auf der Plattform LendEDU veröffentlicht wurde, zeigt ganz klar die erschütternde Motivation hinter der Nutzung von Online-Dating-Plattformen: Als 9.761 Millennials gefragt wurden, warum sie auf Tinder angemeldet sind, antwortete der zweithöchste Prozentsatz von 44,4: Für den Selbstwert-Boost. Nur unter 5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine feste Beziehung suchen. Uff. Seltsam, denn eigentlich wurden diverse Dating-Plattformen doch genau dafür erschaffen. Um im digitalen Zeitalter das Kennenlernen und eine darauf folgende Beziehungsentstehung zu erleichtern. Dass Nutzer die Apps zur Selbstwertbestätigung nun regelrecht zweckentfremden, ist eigentlich nur eine logische Konsequenz aus den Folgen der unsicheren Millennials-Generation. Und sind wir mal ehrlich: Irgendwie liefern Tinder & Co. ja auch die perfekte Basis dafür. In nur wenigen Stunden können wir unzählige Matches sammeln und uns damit immer und immer wieder bestätigen, wie begehrt wir sind – und dass wir jeden haben könnten. Kaum ist der Selbstwert-Boost erfolgt, flacht allerdings auch sofort das Interesse an dem eigentlichen Match ab – und somit wird auch kein Chat oder sogar ein Kennenlernen in Angriff genommen. Das Resultat: irritierte und enttäuschte Nutzer, die wirklich Lust auf ein Date mit ihrem Match hätten, und aufgrund der vermeintlichen Ablehnung beginnen, an sich zu zweifeln.

2. Männer und Frauen bekommen vor dem Treffen kalte Füße und "ghosten" 

Ist es dann doch mit Ach und Krach zu einem vernünftigen Chat gekommen, liegen wir sicher und unbeobachtet am Abend in unserem Bett und können uns ins Ruhe und taktisch klug jede Nachricht überlegen. Noch angenehmer: Wir haben nichts zu verlieren, schließlich sind wir komplett anonym. Weder den Pickel auf der Stirn kann das Match sehen, noch die Tatsache, dass unser Profilbild am Strand eigentlich vor fünf Jahren aufgenommen wurde – und wir seitdem ein paar Ferrero Küsschen zu viel gefuttert haben. So anonym fühlen wir uns irgendwie sicher, und können deswegen auch charmant und selbstbewusst flirten. Wird dann eine Verabredung ausgemacht, bekommen wir plötzlich kalte Füße. Was, wenn ich nicht seinen Erwartungen entspreche? Was, wenn ER oder SIE nicht meine Vorstellungen erfüllt? Was, wenn er enttäuscht von meiner Optik ist? Was, wenn ich ihn plötzlich total abturnend finde? Das emotionale Gefühlskarussell zerfrisst uns so sehr, dass wir uns dazu entschließen, auf all den Aufwand getrost zu verzichten und das Date lieber abzusagen. Aber da selbst dafür die meisten Nutzer keinen Mumm haben, wird einfach "geghostet". Ist ja auch so schön praktisch. Einfach nicht mehr schreiben. Oder sogar das Match auflösen. Herrlich, so ist man fein raus. Doch auf Dauer werden wir so auch nicht glücklich. Vor allen Dingen nicht, wenn du diejenige bist, die sich auf das Treffen freute – und dann mit erschrecken feststellen musst, dass das Gegenüber sich in Luft aufgelöst hat. 

3. Du machst dich emotional abhängig von Menschen, die du gar nicht kennst

All diese schlimmen Erfahrungen prägen uns und bei jedem neuen Match fühlen wir uns unsicher, labil und ängstlich. Schließlich wollen wir diese schmerzhaften Erfahrungen nicht noch einmal erleben. Jedes kleine Anzeichen dafür, dass das neue Match wieder ein "Ghoster" oder ähnliches sein könnte, macht uns total kirre. Plötzlich erscheint der Name des Matches in unserer Google-Suche, wir öffnen minütlich den Chat und halten in der Innenstadt Ausschau, ob wir die Person irgendwo erkennen könnten. Und schon ist es geschehen: Wir sind emotional abhängig von jemandem, den wir gar nicht kennen. Oder wir sind verletzt von einem "Ghoster", den wir ebenfalls noch nie gesehen haben. Vielleicht würden wir ihn selber in real life gar nicht attraktiv finden – sondern waren einfach nur fasziniert von seinen inszenierten Bildern. Vielleicht würden wir nach einer kurzen Runde Smalltalk direkt feststellen, dass er uns geistig überhaupt nicht gewachsen ist – und würden schnellstmöglich das Weite suchen. Fakt ist: All der Kummer für eine Person, die wir noch nie getroffen haben, ist schlichtweg verschwendete Zeit, aber ebenfalls wiederum ein logisches Resultat aus all der emotionalen Politik, die auf Online-Dating-Plattformen herrscht. 

Unser Tipp: Mach Schluss mit all dem Stress und erspare dir die Sorgen, indem du dein Profil einfach mal offline stellst. Wir wissen: Auch im realen Leben gibt es "Ghoster" und Bindungsängstler. Genau so, wie es auf Online-Dating-Plattformen ebenfalls Nutzer gibt, die verbindlich eine Beziehung eingehen wollen und diese auf Tinder & Co. auch finden. Doch bist von den obig aufgezählten Konflikten betroffen, dann empfehlen wir dir aus Selbstschutz eine Auszeit und den Versuch, im Alltag nach einem passenden Partner Ausschau zu halten.

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