Food-Baby: Was ist es und welche Lebensmittel verursachen es?

Food Baby: Was ist es und welche Lebensmittel verursachen es?

Ja, das Food Baby kennen wir alle. Man hat zu dem falschen oder zu viel Essen gegriffen und Schwupps, das Food Baby - ein Blähbauch - kommt zum Vorschein. Aber was genau ist das Food Baby eigentlich und welche Lebensmittel verursachen ein Food Baby? 

Food Baby Was ist das und welche Lebensmittel verursachen ein Food Baby
© iStock
Mal wieder zu viel gegessen? Das hilft gegen das Food Baby!

Plötzlich schwanger von einer Sekunde auf die andere? Das Food Baby macht's möglich! Nach dem Essen sucht es uns heim und beschert uns einen runden Bauch, der uns in eine werdende Mutter verwandelt und einem echten Schwangerschaftsbauch Konkurrenz macht. 

Food Baby Ursachen - Welche Lebensmittel führen zu einem "Food-Baby"?

Bei vielen tritt das Food Baby nach einer ausgiebigen Schlemmerei auf, das ist aber nicht immer der Fall. Gase und Luft im Bauch führen dazu, dass sich euer Bauch nach vorne wölbt. Aber wie kommt es zur Gasbildung im Bauch? Wie wir alle aus den allerersten Biologiestunden noch wissen, ist der Magen-Darm-Trakt verantwortlich für die Verdauung von Nahrung. Hierbei bildet sich im Darm Gas, auch beim Atmen kann Luft "geschluckt" werden. Kann die Luft nicht entweichen und es bildet sich zu viel Gas, bläht sich euer Bauch auf. Ihr fühlt euch unwohl und es entsteht ein unangenehmes Druckgefühl.

Lebensmittel wie Kohl, Zwiebeln, kohlensäurehaltige Getränke und Milchprodukte können die Gasproduktion anregen. Um einem Food-Baby vorzubeugen solltet ihr diese Nahrungsmittel lieber nicht in großen Maßen zu euch nehmen. Außerdem solltet ihr darauf achten langsam zu essen, gründliches Kauen ist empfehlenswert. So vermeidet ihr lästige Blähungen!

 

tiffany
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Food-Baby - was hilft?

Wer mit einem Food-Baby schwanger ist, sollte fettiges Essen unbedingt vermeiden, die bessere Alternative sind leicht verdauliche Speisen wie beispielsweise Suppen. Kräutertees wie Fenchel- oder Anistee können ebenfalls bei einem Blähbauch helfen. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sind außerdem leichter bekömmlich als wenige große. Wichtig ist auch genügend Bewegung, um eure Verdauung in Gang zu bringen. Leidet ihr regelmäßig unter einem Food Baby solltet ihr euren Arzt aufsuchen, ein Kugelbauch könnte auch auf einen Reizdarm oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hinweisen. Hier könnt ihr euch genauer über Blähungen, ihre Ursachen und Gegenmittel informieren!

Das Food-Baby kann ernste Folgen haben

Wer mehr als 1,5 Liter Nahrung pro Mahlzeit zu sich nimmt, der isst ohnehin etwas mehr, als der Magen es verkraftet. Denn genau so entsteht ein Food-Baby. Allerdings kann bei einem regelmäßigen Verzehr von übergroßen Mengen sich der Magen so weit ausdehnen, dass er sich dann an diese große Menge gewöhnt. Das Problematische dabei ist, dass wir dann unkontrolliert mehr essen. Der Magen dehnt sich aus und die Magenmuskulatur weitet sich. Wenn sich der Magen an diese Menge gewohnt, braucht der Körper weiterhin diese große Mengen, um sich gesättigt zu fühlen. So entsteht schnell ein Übergewicht. Langsameres Essen kann dabei helfen, das eigene Essverhalten zu steuern. So bekommt der Körper genug Zeit, um eine Sättigung zu spüren. 

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