Corona Bußgelder: So teuer wäre ein "normaler" Tag heute

Corona Bußgelder: So teuer wäre ein "normaler" Tag heute

Wir wünschen uns alle das „normale“ Leben vor Corona zurück keine Frage. Was würde uns ein normaler Tag heutzutage kosten?

Coronavirus Bußgelder
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Was würde dich heute ein Tag vor der Coronazeit mit den aktuellen Bußgeldern kosten?

Zur Zeit beherrschen sehr viele Coronaregeln und Beschlüsse der Regierung unseren Alltag. Neue Bußgelder wurden wegen des gefährlichen Coronavirus festgesetzt, um uns vor der Covid-19-Infektion zu schützen. Wir halten uns selbstverständlich an alle Regeln und wollen mit diesem Artikel nichts kritisieren.

Wir haben uns die Frage gestellt: Wie würde ein „normaler“ Tag heutzutage aussehen, den wir vor der Corona-Pandemie tagtäglich durchlebten?

Neue Bußgelder-Verordnung wegen Corona

Bußgelder werden an Menschen verteilt, die sich nicht an die Verordnungen halten. Das ist total richtig und völlig einsichtig. Die Ordnungshüter*innen nehmen natürlich auch die neuen Verordnungen sehr ernst und haben schon viele Corona-Bußgelder eingenommen. Es wurden inzwischen über 13.000 Strafen ausgestellt an Menschen, die sich nicht an die Corona-Regeln gehalten haben.

Wir beziehen uns jetzt auf den Bußgeldkatalog Hamburgs. Der Bußgeldkatalog kann von Bundesland zu Bundesland etwas abweichen. Daher ist es für viele von uns manchmal verwirrend, ob das Richtige gerade getan wird oder ob man unwissentlich gerade gegen eine der Corona-Regel verstößt. Hinzu kommt noch, dass die Corona-Regelungen ohnehin schon fast täglich erneuert werden.

Hier findest du eine Übersichtung aller Bußgeldkataloge. 

Was würde mich ein „normaler“ Tag heute kosten?

Das, was wir hier jetzt alles auflisten, dient nur zu einer kleinen Vorstellung, wie es wäre, wenn… Wir möchten hiermit niemanden dazu animieren, diese Corona-Regeln zu missachten!

Die Fahrt zur Arbeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Wer den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhält, muss laut Vorschrift §3 Absatz 2 Satz 1 mit 150 Euro Bußgeld rechnen.

Vor Corona hätten wir keine Nasen- Mundschutzmaske in der Öffentlichkeit benötigt. Wenn wir diese Regel heute missachten würden, müsste man mit 150 Euro Bußgeldstrafe rechnen.

Mittagspause! Auch die sieht heutzutage anders aus. Würden wir mit unseren Arbeitskolleg*innen heute in ein Restaurant gehen und dort das Essen vor Ort verspeisen, müssten die Betriebsinhaber*innen mit einem Bußgeld von 5.000 Euro rechnen! So heißt es laut Vorschrift § 15 Absatz 1 „Der Betrieb von Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes ist untersagt. Das gilt auch für Speiselokale und Betriebe, in denen Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben werden. Für uns als Gäste würde der Ausflug 150 Euro kosten, da die erworbenen Speisen und Getränke nicht am Ort des Erwerbs verzehrt werden dürfen.

Und wie sieht es aus, wenn wir mal wieder am Wochenende ausgehen möchten? Auch da gibt es verschiedene Bußgelder wegen Nichteinhaltung der Corona-Maßnahmen. Die Club-Besitzer*innen müssten 5.000 Euro dafür zahlen, wenn sie ihren Club oder ihre Disco öffnen würde.

Ein kühles Bierchen an der Bar würde heutzutage die Ladenbesitzer*innen bis zu 1.000 Euro kosten. Der Ausschank von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens am Folgetag ist während der Pandemie strengstens untersagt.

Und wie kommen wir schnell nach Hause? Mit dem Nachtbus oder Taxi halt! So war es früher zumindest. Aktuell befinden wir uns im Lockdown mit einer Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens am Folgetag. Hier darf sich nur eine Person aktuell außerhalb einer Wohnung befinden. Wer diese Regel missachtet, muss laut Vorschrift § 3a Absatz 1 Satz 1 mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen.

Unser Fazit

All das zeigt uns, wie wichtig es ist, sich an die Corona-Regeln zu halten. Denn nur so können wir die schwere Zeit gut überstehen und am Ende hoffentlich wieder ein coronafreies Leben führen. Wenn wir wirklich alle zu Hause bleiben, schützen wir nicht nur uns, sondern auch unsere Mitmenschen. Die Corona-Ausbreitung muss eingedämmt werden, auch wenn wir unsere Freiheiten sehr vermissen. Es werden bessere Zeiten kommen – bleibt gesund!

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf maedchen.de

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