Aktien kaufen per App: So geht's

Aktien kaufen per App: So geht's

Möchte man sein Geld gewinnbringend veranlagen, so muss man sich heutzutage gegen das Sparbuch und für den Aktienmarkt entscheiden. Denn konnte man vor ein paar Jahren noch sein Erspartes am Sparbuch aufbewahren und sich über eine sichere - wenn auch etwas langsamere - Vermehrung freuen.

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So kommt es aufgrund der von der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) verfolgten Nullzinspolitik nun zum Kaufkraftverlust. Werden 1.000 Euro am Sparbuch geparkt, so hat diese Summe nach einem Jahr wohl nur noch einen Wert von rund 980 Euro. Da die aktuellen Guthabenzinsen derart niedrig sind, sich oftmals sogar im Bereich der 0,0125 Prozent bewegen, frisst die Inflation das Ersparte auf.

Wichtig ist, dass man das Geld in mehrere Aktiengesellschaften investiert

Somit mag es nachvollziehbar sein, sich heute mit Alternativen zu befassen. Hier ist der Aktienmarkt in den Vordergrund gerückt. Natürlich kann man sein Geld auch über Bitcoin Trader in den Kryptomarkt pumpen, doch das Risiko, das man hier eingeht, ist nicht zu unterschätzen. Natürlich kann man hohe Gewinne verbuchen, jedoch ist der Kryptomarkt derart volatil, sodass auch hohe Verluste möglich sind, wenn sich der Markt nicht in die gewünschte Richtung bewegt.

Bevor man sein Geld in den Aktienmarkt investiert, sollte man sich mit der sogenannten Diversifikation befassen. Dabei geht es um die Risikostreuung. Das bedeutet, man investiert nicht sein ganzes Erspartes in eine einzige Aktiengesellschaft, sondern teilt sein Geld auf mehrere Gesellschaften auf, die sich in unterschiedlichen Ländern befinden und in verschiedenen Branchen aktiv sind. Warum eine breite Streuung ratsam ist? Ein Minus in der Automobilbranche kann so etwa durch ein gleichzeitiges Plus im Immobiliensektor wieder ausgeglichen werden.

Jedoch darf man an dieser Stelle nicht glauben, dass man bei Beachtung einer breiten Streuung keine Verluste einfahren kann. Da die Aktienkurse immer wieder nach oben wie nach unten gehen können, sind natürlich auch hier Verluste möglich. Es geht nämlich am Ende nur um die Reduzierung des Risikos - nicht um den gänzlichen Wegfall der Gefahr.

Neben der Diversifikation geht es auch um die Frage, über welchen Weg man Aktien kaufen möchte. Schlussendlich kann man mit der passenden App heute sogar schon mit dem Smartphone Wertpapiere erwerben.

Worauf bei der App zu achten ist

Das mobile Werkzeug für den erfolgreichen Trader ist natürlich die App. Hier werden relevante Kursdaten präsentiert sowie auch unterschiedliche Tools bereitgestellt, die allesamt eine Hilfe für den mobilen Aktienhandel darstellen. Entscheidet man sich für den mobilen Handel, so kann jederzeit Einsicht in das Handelsdepot genommen werden - ganz egal, wo man sich gerade befindet. Wer also die Märkte in Echtzeit verfolgt und feststellt, dass es hier mitunter zu Bewegungen gekommen ist, die man für sich nutzen kann, besteht die Möglichkeit, sofort in das Geschehen einzusteigen.

Bevor man sich für eine App entscheidet, sollte man jedoch für sich die Frage beantworten, was einem persönlich wichtig ist. Möchte man auf Chartanalysen zugreifen können, wünscht man einen Nachrichten-Ticker, um immer auf den neuesten Stand zu bleiben oder sind es bestimmte Order-Tools, die nicht fehlen dürfen? Hat man für sich selbst klären können, welche Features die App haben muss, sollte man einen Vergleich durchführen - nur dann, wenn man die unterschiedlichen Apps gegenüberstellt und sich dabei auf die angebotenen Leistungen konzentriert, kann man die für sich beste App finden.

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Daytrader sollten unbedingt mit einer App arbeiten

Fakt ist: Wer immer am neuesten Stand bleiben will und auch sofort in das Geschehen einsteigen möchte, der braucht unbedingt eine App, mit der Aktien gekauft wie aber auch verkauft werden können. Besonders Daytrader, die viel unterwegs sind, also nicht ständig die Möglichkeit haben, über den Computer einen Blick auf das Handelsdepot werfen zu können, sind gut beraten, wenn sie eine App nutzen.

Aber auch dann, wenn ein langfristiger Anlagehorizont verfolgt wird, kann man eine entsprechende App nutzen. Schlussendlich müssen die Aktiengeschäfte ja nicht immer über den PC erfolgen - man kann den Aktienhandel schlussendlich auch komplett auf das Smartphone verlagern.

 

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