Fußpflege: Schöne Füße im Sommer dank dieser Tipps und Tricks

Fußpflege: Schöne Füße im Sommer dank dieser Tipps und Tricks

Fußpflege ist ein A und O, was viele von uns gern mal vergessen: Wir erklären dir, wie die perfekte Pediküre aussieht und geben dir sieben weitere Tipps für schöne Füße.

Internet-User kommen ja manchmal auf die verrücktesten Ideen. Manche können aber echt hilfreich sein! So wie ein Pinterest-Trend, bei dem wir aufhorchen mussten: Die Listerine-Pediküre. Bitte was? Ganz genau: Fußpflege mithilfe der bekannten Mundspülung. Und so geht's: 

  • 2 Tassen warmes Wasser

  • 1 Tasse Apfelessig oder weißer Essig 5 Prozent

  • 1 Tasse Listerine (oder eine andere Mundspülung)

... vermischen und 15 Minuten die Füße darin baden. Nach dem prickelnden Fußbad einfach die Füße abrubbeln, fertig. Und das Verrückte: Es funktioniert wirklich! Die Mundspülung sorgt dafür, dass abgestorbene Hautzellen aufgeweicht werden und beim Abrubbeln verschwinden. Für einen besonders tollen Effekt creme dir deine Füße danach mit einer Fußcreme ein. Wir lieben die Sekunden-Fußcreme von Kneipp!

Jetzt geht's an den Nagel!

Die schönsten Ergebnisse erzielst du, wenn du deine geschnittenen und gefeilten Fußnägel zunächst mit einem Glanzbuffer (den gibt es hier schon für 6 Euro) poliert. Trage danach zwei Lagen deines Lieblingsnagellacks auf. Für alle mit wackligen Händen: Verteilt etwas Creme entlang des Nagelbetts, damit kleine Ausrutscher nicht auf der Haut fest trocknen. Anschließend versiegelst du deine Pediküre mit einem durchsichtigen Topcoat. Am besten verwendet ihr einen Topcoat, der auch vor UV-Strahlen schützt, wie diesen für ca. 7 Euro, denn so bleicht die Farbe gerade im Sommer nicht so schnell aus.

Tipps für schöne Füße – Mit Topcoat hält Nagellack länger

Zur heißen Jahreszeit können offene Schuhe, Meerwasser und Sand deinen Nagellack in Mitleidenschaft ziehen. Damit deine Füße trotzdem schön bleiben, haben wir diesen Trick für dich: Tragt jeweils nach dem Duschen eine weitere Schicht Topcoat auf. Dadurch sehen deine Fußnägel jeden Tag wie frisch lackiert aus. Außerdem kannst du so verhindern, dass dein Nagellack abblättert.

Und sollte einmal das Worst-Case-Szenario eintreffen und dein Fußnagel reißt ein, dann ist ein Teebeutel der Retter in der Not. Schneide ein kleines Stück aus dem unbenutzten Teebeutel und befestige es mit einer Lage Topcoat auf der brüchigen Stelle. Danach ist der Riss so gut wie verschwunden und du kannst den Teebeutel unter einer Schicht buntem Nagellack verstecken.

Hier gibt’s noch sieben weitere Fußpflege Tipps für schöne Füße:

Fußpflege-Tipp 1: Feuchtigkeit spenden

Da auf unseren Füßen viel Gewicht lastet, ist die Haut dort etwa drei- bis viermal dicker als an unserem übrigen Körper, und weil die Haut auf unseren Fußsohlen kaum Talgdrüsen besitzt, wird sie dort schnell trocken. Damit ihr keine rissigen Stellen und Hornhaut bekommt, braucht deine Haut viel Feuchtigkeit. Beim Eincremen also nicht die Füße vergessen. Am besten eignen sich spezielle Fußcremes, wie diese mit Urea. Sie sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig bleibt und mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird.

Fußpflege-Tipp 2: Hornhaut richtig entfernen

Sollten sich doch hässliche Hornhautstellen gebildet haben, könnt ihr ihnen mit einem Bimsstein und einer Hornhautfeile zu Leibe rücken. Ein Fußbad (um die 37 Grad sind optimal) macht die Haut weich und bereitet sie auf die Behandlung vor. Wenn deine Haut stark verhornt ist, kannst du zusätzlich ein Fußpeeling einmassieren. Danach rubbelst du die verhornten Schichten vorsichtig ab. Die grobe Arbeit erledigst du mit dem Bimsstein, das Feintuning mit der Hornhautfeile. Niemals die Hornhaut mit der Schere wegschnippeln! Schon durch kleinste Verletzungen können Bakterien eindringen.

Fußpflege-Tipp 3: Nägel in Form bringen

Fußnägel unbedingt regelmäßig schneiden. Sind sie zu lang, stoßen sie im Schuh an, sind sie zu kurz, ist der Zeh nicht geschützt und das Nagelbett kann sich entzünden. Am besten kürzt ihr die Nägel mit einer guten Nagelschere. Die Ränder nicht wie bei den Fingernägeln schmal feilen, sonst können sie einwachsen. Lästige Nagelhaut massiert ihr mit Nagelöl ein und schiebt sie vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen oder Nagelschieber zurück. Wichtig: Vergiss nicht, deine Werkzeuge wie Feilen, Scheren oder Knipser regelmäßig zu desinfizieren, damit sich keine Bakterien darauf sammeln. Danach könnt ihr die Nägel nach Lust und Laune lackieren.

Fußpflege-Tipp 4: Das hilft gegen Schweißfüße

An unserer Fußsohle sitzen kaum Talg- aber über zwei Millionen Schweißdrüsen. Kein Wunder, dass so manches Fußpaar nach einem langen Tag in geschlossenen Schuhen gerne mal ein bisschen müffelt. Gerade Plastik und Sportschuhstoffe können schnell Gerüche aufnehmen und zu einem unangenehmen Schuhmuff umwandeln, wenn du sie oft trägst. Reinige deine Schuhe und lüfte sie gut aus. Darüber hinaus gibt es Schuhdeos oder Frischesohlen. Gegen lästigen Geruch helfen außerdem regelmäßige Fußbäder mit Eichenrinde oder Meersalz. Anschließend die Füße gut abtrocknen – auch zwischen den Zehen. Wechsel deine Socken täglich und verwende Strumpfhosen nicht zwei Mal. Im Nylon sammeln sich schnell Hautpartikel, -fette und -gerüche. Wenn du nicht jeden Tag duschst, so wasche trotzdem deine Füße, damit sich erst gar kein Gestank im Schuh sammelt. Trage das gleiche Paar nie länger als zwei Tage hintereinander. Mit diesem Tipp haben wir mal überhaupt kein Problem. Schuhe öfter wechseln? Toll! Mehr SOS Tipps gegen Schweißfüße findet ihr hier.

Fußpflege Tipp 5: Das hilft gegen müde Füße

Deine Füße schwellen an, wenn sich Flüssigkeit im Gewebe sammelt. Das passiert besonders dann, wenn du tagsüber viel stehen müsst. Gönne deinen Füßen am Abend eine Auszeit und lege sie erst mal hoch. Kalt-warme Wechselduschen bringen die Durchblutung in Schwung. Denselben Effekt hat Fußgymnastik. Diese Übung kannst du immer wieder einschieben – zum Beispiel, wenn du auf den Bus wartest oder am Kopierer stehst: Hebe abwechselnd deine Fersen und Zehen und drücke sie danach wieder fest auf den Boden. Wiederhole das zehnmal.

Fußpflege-Tipp 6: Reflexzonenmassage

In der Naturheilkunde Chinas und Japans schwört man schon seit Jahrtausenden auf die Massage der Fußreflexzonen. Die Idee: Durch unseren Körper fließt Energie. Auf unserer Fußsohle befinden sich verschiedene Zonen, die mit bestimmten Organen unseres Körpers verbunden sind. Durch gezieltes Massieren können sie angeregt und Blockaden und Verspannungen im Körper gelöst werden. Auf sogenannten "Fußkarten" ist genau beschrieben, welche Zone zu welchem Organ gehört. Tipp für Zuhause oder fürs Büro: Rolle deine Füße einige Minuten über einen speziellen Fuß-Massageroller aus Holz. Ein Tennis- oder ein Igel-Massageball erfüllen denselben Zweck. Lasse den Ball über den ganzen Fuß rollen – von der Ferse bis zu den Zehen, von der Außen- bis zur Innenkante und auch zwischen die Zehen.

Fußpflege-Tipp 7: Fußpilz Prophylaxe

Wer seine Füße nicht angemessen pflegt und wäscht, läuft Gefahr, Fußpilz zu bekommen. Besonders in Schwimmbädern kann man sich leicht anstecken. Deshalb ist es besonders wichtig, auf die Hygiene der Füße zu achten! Fußpilz ist eine Mykose, das heißt eine Pilzerkrankung, ausgelöst durch Pilze der Familie Trychophyton. Etwa 25–30 % der Menschen leiden an Fußpilz, Männer sind stärker betroffen als Frauen. In der englischen Sprache wird der Fußpilz als „athlete’s foot“ – als Sportler–Fuß bezeichnet. Beim Fußpilz zeigen sich oftmals Rötungen in den Zehenzwischenräumen sowie Einrisse und weißliche Schuppen. Es bilden sich mitunter Bläschen, die unangenehm jucken. Achtung! Fußpilz ist übertragbar und kann überall dort auftreten, wo barfuß gelaufen wird. Dazu zählen unter anderem Schwimmbad, Sauna, Solarium, Fitnessstudio und Hotelzimmer.

Frau in schwarzen High Heels
Leidest du unter Schweißfüßen? Was man gegen schwitzende Füße tun kann, erfährst du hier. Weiterlesen
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