Richtig rasieren: Tipps für schöne glatte Beine

Rasieren, Epilieren, Wachsen und Co.: Wir stellen euch die beliebtesten Methoden vor, zeigen euch die Vor- und Nachteile und vor allem, für welche Partien sich welche Enthaarungsarten besonders eignen. Gerade wenn es um die Intimrasur geht, sollte eine geeignete, hautfreundliche Methode gewählt werden. Hier gibt's alles Wissenswerte über die wohl haarigste Angelegenheit der Welt – denn richtig rasieren will schließlich gelernt sein!

© iStock Die richtige Rasur will gelernt sein!

Natürlich lieben wir das Gefühl von frisch rasierten Beinen und hassen es dafür umso mehr, die lästigen Stoppel regelmäßig zu entfernen. Gerade wenn man danach auch noch super lästige Pickel und gereizte Haut davon bekommt. Wie wir Rasurbrand und Co. an den Beinen verhindern, plus welche Methoden am besten sind – wir geben euch eine Übersicht!

1. Nassrasur

Die weit verbreitetste und unkomplizierteste Methode, die sich für jede Körperregion (Beine, Oberschenkel, Achseln, Bikinizone) eignet. Laut Stiftung Warentest sollen Rasierer mit Wechselklingen besser und hautverträglicher sein als Einwegprodukte.

Vorteil: Schnell und unkompliziert.

Nachteil: Nervig, weil die Haare schnell und stoppelig wieder nachwachsen und man fast täglich rasieren muss. Außerdem können sich eingewachsene Härchen entzünden, wodurch Pickel entstehen können.

2. Trockenrasur

Elektrische Rasierer sind einfach in der Handhabung: einschalten, loslegen, fertig.

Vorteil: Keine Verletzungsgefahr.

Nachteil: Die Haare sprießen sofort wieder, nicht für alle Regionen geeignet.

3. Epilieren

Beim Epilieren werden die einzelnen Haare samt Wurzel durch rotierende Scheiben rausgerissen. Doch mittlerweile gibt es Geräte, die eine sanftere Epilation versprechen, beispielsweise durch integrierte Massagerollen, die die Haut beruhigen. Ganz Hartgesottene epilieren sich auch die Bikinizone. Autsch!!!

Vorteil: Man hat länger Ruhe als beim Rasieren.

Nachteil: Schmerzhaft und zeitaufwendig, teuer.

4. Warm- und Kaltwachs

Beim Wachsen werden die Haare samt Wurzel rausgerissen. Es gibt Kaltwachsstreifen, die vor der Anwendung zwischen den Handflächen etwas angewärmt werden und sich vor allem für partielle Enthaarung eignen, zum Beispiel des Flaums oberhalb der Lippen. Warmwachs ist besser für die Beine geeignet. Es wird im Wasserbad oder in der Mikrowelle erhitzt und auf die Beine aufgetragen. Darüber kommt ein schmaler Stoffstreifen, der in Wuchsrichtung glatt gestrichen wird, um ihn mitsamt des Wachses mit einem Ruck wieder entgegen der Wuchsrichtung abzuziehen.

Vorteil: Die Haare wachsen spärlicher und dünner nach und Frau hat erstmal zwei bis vier Wochen Ruhe.

Nachteil: Aufwendig, schmerzhaft. Nicht unbedingt für Achseln und Bikinizone geeignet. Beim Warmwachs müssen die Haare mindesten 5mm lang sein.

5. Enthaarungscreme

Hier hilft die Chemie (im Detail der Wirkstoff Keratin), die Haare zu zersetzen. Hört sich fies an, kann aber ganz effektiv sein. Die Creme bleibt je nach Produkt circa zehn Minuten auf der Haut und wird dann mitsamt der Haare mit einem Schaber oder Spatel wieder entfernt.

Vorteil: Die Haare werden sehr gründlich entfernt und stoppeln nicht so schnell nach.

Nachteil: Riecht meistens ziemlich unangenehm und kann bei empfindlichen Hauttypen Allergien und Hautreizungen hervorrufen. Entfernt die Härchen meist nicht hundertprozentig und man muss noch einmal mit dem Rasierer drübergehen.

5. Haare lasern lassen

Die einzige dauerhafte Methode! Bei der Lasertherapie (wird von Hautärzten und Kosmetikstudios angeboten) werden die zu enthaarenden Körperregionen gezielt mit Laserstrahlen bestrahlt. Diese dringen einige Millimeter in die Haut ein, werden zu Wärme umgewandelt und zerstören die Haarwurzeln. Um Reizungen zu vermeiden wird die Haut vorher mit einem kühlenden Gel bestrichen. Die Behandlung funktioniert nur bei Haaren, die sich im Wachstum befinden, deswegen sind mehrere Sitzungen notwendig. Je nach Fläche und Aufwand kosten diese etwa zwischen 40 und 200 Euro.

Vorteil: Kaum zu glauben, aber wahr: Nach der Laserprozedur hat man für immer Ruhe. Nie mehr rasieren? Ein Traum!

Nachteil: Sehr teuer und langwierig (zwischen den einzelnen Sitzungen müssen mindestens vier Wochen Pause liegen).

Haarentfernung leicht gemacht

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So beruhigt ihr eure Haut nach der Rasur

Es ist aber auch gemein! Kaum hat man die nervige Mähaktion hinter sich, sprießen sie auch schon: kleine, rote Pickelchen! Hier geben wir euch ein paar einfache Tipps, wie ihr diese unangenehme Nebenwirkung vermeidet!

  • Unbedingt Rasiergel oder -schaum benutzen!
    Kleine Helferlein: Gel oder Schaum richten die Haare auf und erleichtern die Rasur. Außerdem versorgen sie die Haut mit Feuchtigkeit. Clever: Inzwischen gibt es Mehrwegrasierer mit integriertem Rasiergel.

  • Immer scharfe Klingen verwenden!
    Stumpfe Klingen reißen die Haare nicht nur aus und führen so zu Hautreizungen, ihr könnt euch auch viel leichter damit schneiden. Also: Nach drei- bis viermal die Klinge bzw. Einwegrasierer wechseln.

  • Kälteschock
    Nach dem Kahlschlag die Haut mit kaltem Wasser abwaschen. Das hilft, die Poren wieder zu verschließen.

  • Viel cremen!
    Direkt nach der Haarentfernung die Haut mit einer Feuchtigkeitscreme eincremen. Auch Babypuder hilft, die Hautreizung zu lindern.

  • Ruhephase
    Am besten widmet ihr euch der Haarentfernung abends vor dem Schlafengehen. Unterm luftigen Nightie oder Schlaf-T-Shirt kann sich die Haut erholen und atmen.

Die Favoriten der Redaktion: Diese Produkte sind perfekt für die Rasur!

1. Elektrorasierer von Philips

2. Silk-épil von Braun

3. Rasierhobel von Nobelisk

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