8. Juni 2020
Melasma: Was du gegen die Hyperpigmentierung tun kannst

Melasma: Was du gegen die Hyperpigmentierung tun kannst

Melasma ist keine gefährliche Hautkrankheit, trotzdem möchten viele Betroffene die dunklen Stellen im Gesicht loswerden. Wir zeigen, wie es sanft funktioniert.

Was ist Melasma?

Melasma ist eine Hauterkrankung, die dunkle Verfärbungen auf der Haut verursacht. Vorwiegend treten die großflächigen Verfärbungen an der Stirn und den Wangen auf und werden normalerweise durch hormonelle Veränderungen und, bzw. oder, durch Sonneneinstrahlung verursacht.

Männer und Frauen können die Hauterkrankung gleichermaßen bekommen, allerdings sind Frauen häufiger betroffen, beispielsweise durch hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft oder nach dem Absetzen eines hormonellen Verhütungsmittels.

Kann man von Melasma vollständig geheilt werden?

Bei Melasma handelt es sich um eine Hauterkrankung, die verringert werden kann, eine wirkliche Heilung dafür gibt es jedoch nicht. Aus diesem Grund solltest du dich immer wieder daran erinnern, dass Melasma wieder auftreten kann. Vor allem, wenn die folgende Pflegeroutine nicht zu deinem täglichen Alltag gehört und du deine Hat immer wieder dem Sonnenlicht ohne UV-Schutz aussetzt. Dennoch: Lasse dich bitte auf keinen Fall entmutigen! Es gibt eine Chance auf Linderung.

1. Benutze ein chemisches Peeling mit Milchsäure oder Trichloressigsäure (TCA)

Es ist kein Geheimnis mehr, dass Peelings der Schlüssel zu einer glatten Haut und zur Minimierung von dunklen Flecken auf der Haut sind. Dies schließt auch Melasma ein. Chemische Peelings mit Milchsäure oder Trichloressigsäure (TCA) peelen die äußerste Hautschicht gleichmäßig, sodass die pigmentierten Zellen auseinandergebrochen werden können. Perfekt für diese Anwendung eignet sich das Cocohot Milchsäure-Serum für ca. 9 Euro. Es besteht aus 5% Milchsäure und 2% Hyaluronsäure und hellt dunkle Flecken dank der Milchsäure auf, während Hyaluronsäure die Feuchtigkeit in der Haut bindet.

2. Pflege deine Haut mit Retinol

Retinol beschleunigt die Neubildung der Zellen und kurbelt die Kollagenproduktion an. Durch die ständige Neubildung der Zellen können dunkle Verfärbungen verschwinden! Zu Beginn solltest du es mit einer herkömmlichen Retinol Creme versuchen. Wir empfehlen dir die Retinol Creme von Poppy Austin für ca. 25 Euro. Sie ist mit Vitamin E, grünem Tee und Sheabutter angereichert und pflegt deine Haut gleichzeitig bis in die Tiefe. Retinol sollte ausschließlich als Nachpflege angewendet werden, morgens solltest du unbedingt eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor anwenden. Mehr über das Thema Retinol und die Wirkungsweise liest du hier.

3. Trage jeden Tag Sonnenschutz – ohne Ausnahme!

Sonneneinstrahlung kann Melasma verschlimmern, weshalb eine Sonnencreme oder eine Tagescreme mit LSF ein Muss ist. Das gilt nicht nur für sonnige Tage. Auch durch Wolken können UV-Strahlen hindurch scheinen! Dermatologen empfehlen hierbei ein breites Spektrum an UVA- und UVB-Abdeckung. Dabei solltest du zu einem Lichtschutzfaktor von 30 oder höher greifen. Da du dir sicher ungern jeden Tag eine fettende Sonnenmilch ins Gesicht geben möchtest, können wir dir hier die Daily Sunscreen mit LSF 50 von Doctor Duve für 49 Euro empfehlen. Die feuchtigkeitsspendende Anti-ging-Creme mit extra hohem Lichtschutzfaktor ersetzt deine Tagespflege und verhindert mit seinem hohen Schutz, dass sich die dunklen Flecken vermehren oder noch dunkler werden. Diese medizinische Hautpflege ist wie gemacht für eine von melasma-betroffene Haut.

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