Epilieren: So gelingt die Entfernung der Haare

Epilieren: So gelingt die Entfernung der Haare möglichst schmerzfrei

Für mehrere Wochen haarfrei sein? Mithilfe eins Epilierers geht das! Wir verraten dir alles, was du über diese Methode der Haarentfernung wissen solltest.

Rasieren gehört für die meisten Frauen zur Beauty-Routine dazu. Egal ob an den Beinen, unter den Achseln oder im Intimbereich: Die wenigsten von uns möchten an diesen Stellen Haare haben. Leider wachsen die Härchen bei einer Nassrasur spätestens nach zwei Tagen nach. Je nach Typ und Beschaffenheit des Haares sind trotz gründlichem Rasieren immer ein paar Stoppeln zu spüren. Glatte Haut? Fehlanzeige! Das Epilieren verspricht ein haarfreies Ergebnis, das deutlich länger hält! Allerdings schrecken viele Frauen vor dieser Art der Methode der Haarentfernung aufgrund der angeblichen Schmerzen zurück. Wir verraten dir praktische Tipps wie die Epilation gelingt und wie du die Anwendung schmerzfreier funktioniert als du denkst.

Was wird unter Epilation verstanden?

Beim Eipilieren handelt es sich um eine Methode zur Haarentfernung. Der Epilierer ist ein Gerät, das aus technischer Sicht ähnlich funktioniert wie eine Pinzette, nur dass viel mehr Haare gleichzeitig erwischt werden können und die Entfernung viel schneller klappt. Beim Epilieren öffnen und schließen sich rotierende Scheibenpaare wie Pinzetten und ziehen auf diese Weise die Härchen aus der Wurzel. Du kannst sowohl deine Beine als auch deine Achseln sowie deine Bikinizone damit haarfrei machen. Je nach Zone werden unterschiedliche Aufsätze empfohlen, die den Vorgang der Epilation erleichtern sollen.

Richtig epilieren: Schritt-für-Schritt

1. Die Vorbereitung der Haut

Bevor du mit der eigentlichen Epilation beginnst, solltest du auf jeden Fall ein Peeling durchführen. Das Peeling verhindert, dass deine Haare einwachsen und es später nach dem Epilieren zu schmerzhaften Entzündungen kommt.

2. Timing ist alles

Wenn du deine Beine am nächsten Tag präsentieren möchtest, solltest du sie am Abend zuvor epilieren. Dies gilt insbesondere für den Fall, wenn deine Haut sensibel ist und du zu Hautirritationen neigst. Über Nacht gibst du deiner Haut Zeit, um Rötungen abklingen zu lassen.

3. Epiliergerät richtig halten

Am schmerzfreisten gelingt die Epilation, wenn du den Epilierer möglichst ruhig in der Hand hältst. Lege das Gerät in einem 90°-Winkel zum Bein an und straffe mit der anderen Hand sanft die Hautstelle. Nun kannst du mit dem Epilierer sanft über die Hautpartie gleiten. Das Gerät muss dabei nicht fest aufgedrückt werden. Eine sanfte Berührung reicht vollkommen aus. Wichtig ist, dass du das Gerät aufwärts gegen die Wuchsrichtung hältst. Auf diese Weise erfasst du auch kurze Haare und deine Beine werden umso glatter.

4. Das Tempo beim Epilieren

Nimm dir für die Epilation genügend Zeit. Wenn du zu hektische Bewegungen machst, kann es passieren, dass die Haare brechen. Das erhöht wiederum die Gefahr eingewachsener Härchen. Beispiel: Experten raten dazu, für den Bereich zwischen Knöchel und Knie mindestens 15 Sekunden einzuplanen. Das klingt zwar nicht viel, häufig geschieht es jedoch, dass das Epiliergerät zu schnell über die Haut gezogen wird. Achte also auf eine gründliche Ausführung beim Epilieren. Gerade für den Anfang ist das Zählen auch eine nette Nebenbeschäftigung und lenkt dich etwas vom Schmerz ab.

5. Kontinuität beim Epilieren

Aller Anfang ist schwer, aber wenn du das Epilieren erst einmal in deine Beauty-Routine aufgenommen hast, ist die regelmäßige Durchführung kein Hexenwerk mehr. Zu Beginn solltest du die Härchen einen Monat lang jede Woche epilieren. So stellst du sicher, dass alle Haare in jeder Wachstumsphase erwischt werden. Ist der erste Monat geschafft, reicht es in der Regel aus, alle zwei bis vier Wochen zu epilieren.

6. Die Pflege nach dem Epilieren

Nach der Epilation solltest du deine Haut unbedingt mit einer Creme pflegen, die viel Feuchtigkeit spendet. Sie beruhigt die strapazierten Hautstellen und sorgt für ein geschmeidiges Gefühl. Besonders angenehm sind Cremes mit kühlenden Inhaltsstoffen, wie beispielsweise Aloe Vera oder Gurken-Extrakt. Vermeide hingegen besser stark parfümierte Lotions, die deine Haut zusätzlich reizen könnten.

Diese Tipps helfen gegen die Schmerzen beim Epilieren

  • Mittlerweile gibt es zahlreiche Epilierer, die du unter der Dusche oder beim Baden anwenden kannst. Wasser verringert nämlich die Schmerzempfindlichkeit, da der Körper Endorphine ausschüttet, die als natürliches Schmerzmittel fungieren.
  • Sollte dein Epiliergerät nicht wasserfest sein und du kannst es nicht bequem unter der Dusche anwenden, kann es helfen, deine Haut ca. 30 Sekunden mit einem Kühlpack zu kühlen. Die Wahrnehmung des Schmerzes nimmt hierdurch deutlich ab. Ansonsten brause dich regelmäßig mit kaltem Wasser ab und tupfe die Haut anschließend wieder trocken.
  • Einigen Frauen hilft es zudem, wenn sie die Haut vor der Epilation leicht massieren. Dies regt die Blutzirkulation an und die Schmerzen können gelindert werden.

Wie häufig solltest du dich epilieren und wie lange hält das Ergebnis?

Wie lange du dich über deine haarfreien Zonen nach dem Epilieren freuen kannst, ist von Person zu Person unterschiedlich. Da die Haarwurzeln beim Epilieren herausgezogen werden, dauert es im Vergleich zu einer normalen Nassrasur aber viel länger, bis die Haare nachwachsen. Bei einigen Frauen wachsen die Härchen nach zwei Wochen wieder nach, andere hingegen sind bis zu vier Wochen ohne Haare. Die epilierten Hautstellen können also bis zu einem Monat glatt sein!

Übrigens: Epilierst du dich regelmäßig, so wachsen die Haare viel feiner nach und dicke Stoppeln gehören der Vergangenheit an. Und wir haben noch mehr gute Nachrichten für dich: Die Haut gewöhnt sich an das Epilieren. Beim nächsten Mal tut die Haarentfernung also schon deutlich weniger weh und es wird – im wahrsten Sinne des Wortes – alles glatt laufen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Verwendete Quellen: dm.at, braun.de, gesundheit.de

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