Contouring: So funktioniert der Make-Up Trend

Contouring: So funktioniert der Make-Up Trend

Contouring ist das Facelifting ohne Schönheits-OP: Wir verraten dir, wie du den Make-up-Trick anwendest und stellen dir die besten Produkte vor.

Contouring: So funktioniert der Make-Up Trend
© Pexels
Der perfekte Pinselstrich: So funktioniert Contouring!

Seit einigen Jahren gilt es als DIE Beauty-Technik in Sachen Make-up: Contouring. Der Trend verspricht definierte Gesichtszüge, Highlights an den richtigen Stellen und perfekt in Szene gesetzte Wangenknochen. Klingt großartig, oder? Im Prinzip ist Contouring auch sehr leicht anzuwenden: Durch gezielt gesetzte Pinselstriche und verschiedenen Farbnuancen bei der Konturierung modellieren wir unser Gesicht mit einem 3-D-Effekt, der es natürlich und doch perfekt in Szene setzt. Dennoch gibt es einiges beim Contouring zu beachten – die richtigen Tricks und eine Anleitung für jede Gesichtsform und die besten Tools für Kontur und Highlighten zeigen wir dir hier.

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Contouring: So funktioniert der Trend – nach Gesichtsform

Um die Gesichtsform zu optimieren, werden bei der Konturierung Schatten und Hervorhebungen so mit Konturpuder und Schimmerpuder betont, dass die Vorzüge der Gesichtsform perfekt zur Geltung kommen. Da es aber unterschiedliche Gesichtsformen gibt, sollte man auch beim Contouring verschiedene Techniken anwenden. Hier kommen die besten Schminktipps für alle Gesichtskonturen:

1. Contouring bei eckigem Gesicht: Hier wollen wir vermeiden, dass das eckige Gesicht hart und streng wirkt. Deshalb ist das Ziel, die Gesichtszüge runder und weicher zu gestalten. Das funktioniert, indem man die dunklen Farben bogenförmig auf den Gesichtspartien Stirnansatz, rechts und links unter dem Kieferknochen und auf die Wangen platziert und gut mit dem Pinsel verblendet. Die hellen Highlights kommen auf Stirn, Kinn und unter die Augen.

2. Contouring bei rundem Gesicht: Ein rundes Gesicht wirkt durch das richtige Contouring und Blending schmaler. Dazu werden die Gesichtszüge von Schläfe bis Kinn mit dem dunklen Konturpuder nachgefahren. Außerdem werden die Wangenknochen definiert, indem man einen Kussmund formt und eine dunkle Linie von Ohr bis Mundwinkel zieht. Der Nasenrücken und die oberen Wangen werden mit Highlighting in den Fokus gesetzt.

3. Contouring bei ovalem Gesicht: Hier lautet das Motto: Weniger ist mehr! Die Schattierungen und die Kontur werden dezent unterhalb der Wangenknochen, ein wenig am Stirnansatz und unterhalb des Kinns gesetzt und verblendet. Dafür darf man beim Highlighting mit den hellen Tönen großzügiger sein und sie mit dem Pinsel auf die Gesichtspartien der Stirn und unter die Augen platzieren. Auch auf das Kinn und auf die Lücke zwischen Mund und Nase kommt etwas Highlighter.

4. Contouring bei herzförmigem Gesicht: Ein herzförmiges Gesicht zeichnet sich durch eine relativ breite Stirn und ein spitz zulaufendes Kinn aus. Hier werden die Schläfen bei der Konturierung dunkel betont, um die Form auszugleichen. Außerdem sorgt eine Schattierung von Ohr bis Mund für betonte Wangenknochen.

Contouring: Do's and Don'ts

Yes, please!

  • Pinsel statt Schwamm verwenden: Das sorgt für mehr Präzision beim Auftragen.
  • Der dunkle Ton sollte im besten Fall zwei Nuancen dunkler sein als deine Hautfarbe, maximal drei. Am besten probierst du einmal aus, was zu deinem Hautton passt.
  • Statt Highlighter kannst du auch Lidschatten oder anderes Schimmerpuder verwenden – für ein besonderes Farbenspiel!
  • Wenn du deine Nase schmaler wirken lassen möchtest, kannst du die Seiten mit Konturpuder dunkel schattieren und den Nasenrücken hell betonen – fertig!
  • Alle Schattierungen immer ordentlich mit dem Pinsel verblenden!

No, thanks!

  • Nicht übertreiben: Zu viel Contouring kann unnatürlich wirken und deine Gesichtskonturen zu krass betonen. Deshalb lieber etwas sanfter anfangen und dann bei Bedarf noch Konturierung nachlegen.
  • Bleibe bei einer Textur: Wenn du Puder- und Cremecontour vermischst, wird das Ergebnis nicht einheitlich. Wir empfehlen Konturpuder.
  • Das Ziel von Contouring ist, deine Vorzüge und deinen Hauttypen zu betonen – versuche also nicht, dein Gesicht ganz neu zu modellieren!

Contouring: Diese Produkte brauchst du dafür

In deiner Contouring-Ausrüstung sollte folgendes Schminkzeug zu finden sein:

  1. Concealer und Foundation oder BB Cream, um eine ebenmäßige Basis zu schaffen
  2. Contouring-Palette mit Puder oder Contouring Sticks mit hellen und dunklen Nuancen – alternativ auch einzelne Mineralpuder, Bronzer und Highlighter
  3. Pinselset mit breiten und dünnen Modellen, für ein optimales Auftragen und Konturieren

Hier findest du unsere Contouring- und Schminkzeug-Favoriten:

Wenn du dann die perfekten Farbnuancen für dich gefunden hast, nimm dir Zeit, Contouring auszuprobieren und die richtige Technik zum Konturieren für dich zu finden. Und natürlich das wichtigste nicht vergessen: Verblenden, verblenden, verblenden! Die Schattierungen sollen ja nur unser Gesicht konturieren und uns nicht in ein Streifenhörnchen verwandeln. Viel Spaß beim Contouring!

Verwendete Quellen: instagram.de, youtube.de

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