Sonnencreme Gesicht: Das sind die 10 besten Cremes

Sonnencreme Gesicht: Das sind die 10 besten Cremes

Wenn wir im Sommer zur Sonnenbrille greifen, sollten wir unbedingt gleichzeitig auch einem anderen Produkt sehr viel Aufmerksamkeit schenken: der Sonnencreme für das Gesicht. Wir stellen dir die besten vor.

Du bist auf der Suche nach der besten Sonnencreme für das Gesicht, die dich vor der Sonneneinwirkung schützt? Wir stellen dir in unserem Redaktionstest die acht besten Sonnencremes vor. Finde das beste Produkt für deinen Hauttyp:

  1. Unser Testsieger: La Roche-Posay Anthelios XL für ca. 23 Euro 🛒
  2. Für fettige und ölige Haut: Air Soft Face von Hawaiian Tropic für ca. 9 Euro 🛒
  3. Anti Aging: Getöne Tagescreme mit LSF 30 von Paulas Choice für 41 Euro 🛒
  4. Für anspruchsvolle Haut: Sonnencreme LSF 30 Gesicht - Anti Age von La mer für ca. 21 Euro 🛒 
  5. Für empfindliche Haut: Avène B-Protect für ca. 19 Euro 🛒
  6. Für sensible Haut: Naturkosmetik Sonnencreme von Speick für ca. 12 Euro 🛒
  7. Anti Aging: Sonnenemulsion von Doctor Duve mit LSF 50 für 49 Euro 🛒 
  8. Für normale Haut:  Nivea Sun Sonnencreme für ca. 8 Euro 🛒
  9. Für schnell rötende Haut: Fusion Water SPF 50 Sonnencreme von ISDN für ca. 18 Euro 🛒 
  10. Für normale Haut: Sonnenmilch für das Gesicht von Rituals für ca. 29 Euro 🛒

Sonnencreme Gesicht: Ist Sonnencreme gut für die Haut?

  • Ja! Vor allen Dingen, wenn man die Sonnencreme jeweils für die vorgesehene Körperpartie benutzt. Eine Sonnencreme und Sonnenlotion schützt nicht nur die Gesichtshaut vor einem Sonnenbrand, sie blockt schädliche UV-Strahlung und somit Alterungsprozesse ab und pflegt das Gesicht seidenweich.
  • Unser Gesicht hat im Winter andere Bedürfnisse als im Sommer, deshalb ist es wichtig, zwischen diesen Jahreszeiten zu unterscheiden. Während die Haut im Alltag des Winters nach einer reichhaltigen Pflege verlangt, kann man im Sommer auf ölige Texturen verzichten und stattdessen auf Feuchtigkeit gepaart mit Sonnenschutz setzen.

Sonnencreme Gesicht: Richtig eincremen

Es gibt einige Schritte, die beim Eincremen unbedingt beachtet werden sollten. Sonst kann es schnell dazu kommen, dass die Sonnencreme nicht zu 100 Prozent vor der Sonne schützt. Hier kommen die wichtigsten Tipps zum richtigen Eincremen:

  • Die Sonnencreme vor dem Sonnen auftragen und einziehen lassen. Wer sich erst nach dem Abkühlen im Wasser eincremt, riskiert einen Sonnenbrand, denn die Sonneneinwirkung ist im Wasser nochmal erhöht, auch bei einer hohen Eigenschutzzeit der Haut. Ist die Haut einmal verbrannt, hilft die Sonnencreme im Nachgang nicht mehr. 
  • Sonnencreme unbedingt großzügig verteilen! Wer an einigen Körperstellen spart, riskiert einen Sonnenbrand – Fußrücken, Ohren und Nase niemals auslassen!
  • Sonnencreme muss vor dem ersten Baden vollständig eingezogen sein. 
  • Die Sonnencreme schützt nicht den ganzen Tag zu 100 Prozent. Also um den Lichtschutz beizubehalten, sollte man sich in regelmäßigen Abständen immer wieder mit einer Sonnenpflege eincremen. Beim Abtrocknen und Schwitzen verliert die Sonnencreme ihren Lichtschutzfaktor wie beim Baden im Wasser. 

Deshalb ist Sonnencreme so wichtig für das Gesicht

Jeder UVA und UVB Strahl beansprucht unsere Haut. Um unser Gesicht den ganzen Tag über vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen, sollte bereits morgens eine Sonnencreme oder eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor auf das Gesicht und Dekolleté aufgetragen werden. Wer Sonnencreme für den Körper auch im Gesicht aufträgt, sollte es mit Vorsicht tun. Die Sonnencreme für den Körper ist sehr reichhaltig und fettig, was im Gesicht zu vermehrtem Talg und unerwünschten Pickeln führen kann. Durch ihre speziell leichte Formel ist jede gute Sonnencreme als Sonnenpflege auf die Bedürfnisse der Gesichtshaut ausgelegt.

Das verbirgt sich hinter dem Wort „Lichtschutzfaktor“ Eigenschutzzeit und SPF

Die Zahl des Lichtschutzfaktors (LSF, im englischen SPF) gibt an, wie viel Male man sich länger in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Die hängt immer speziell von der Haut, der Sonneneinwirkung und dem schon erhaltenen Bräunungsgrad ab. Deshalb ist es wichtig, nach dem tristen deutschen Winter in den ersten Monaten täglich Sonnencreme zu verwenden.

Unter Eigenschutzzeit versteht man die Zeit, in der die Haut in der Sonne ausharren kann, ohne zu röten. Diese Zeitspanne der ungeschützten Sonneneinwirkung wird als Eigenschutzzeit bezeichnet. Diese variiert von Hauttyp zu Hauttyp. Mithilfe von Tabellen kann die Eigenschutzzeit der Haut errechnet werden.

Sonnencreme Gesicht: Sonnenschutz für unreine Haut und Akne

Bei einer unreinen Haut sind wir besonders vorsichtig, was eine zusätzliche Creme in unserem Gesicht betrifft. Wir wollen unsere Poren nicht verstopfen und drücken uns vor ölhaltigen Sonnencremes für das Gesicht. Aus Erfahrung können wir euch für die Sommerzeit eine gute mattierende Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 30 empfehlen. Die Effaclar Duo+ von La Roche Posay für ca. 19 Euro mattiert das Gesicht, spendet Feuchtigkeit und wirkt währenddessen Pickeln und Pigmentflecken entgegen. Die beste Creme gegen Sonneneinwirkung mit einem schönen Effekt auf die Haut.

Welche Faktoren können den Lichtschutz beeinflussen? 

Cetaphil Expertin und promovierte Molekularbiologin Dr. Sandra Karatas hat uns verraten, welche Faktoren den Lichtschutz beeinflussen können:

Durch starkes Schwitzen, Abrieb durch Sand/Kleidung oder nach Wasserkontakt kann das ursprünglich aufgetragene Schutzniveau vermindert werden. Deshalb ist Nachcremen wichtig, um den ursprünglich aufgetragenen Schutz weiterhin zu gewährleisten. Übrigens wird das, insbesondere, wenn wir unterwegs sind, gerne vergessen. Mit sogenannten Kombiprodukten kann der Sonnenschutz unterwegs schnell und unkompliziert aufgefrischt werden. Besonders die Lippen und Sonnenterrassen im Gesicht, wie z.B. der Nasenrücken oder die Ohren werden es uns danken. Nach Erreichen der „Sonnenzeit“ sorgt ein Nachcremen dann jedoch nicht für eine längere Aufenthaltszeit in der Sonne. Hier heißt es dann: raus aus der Sonne und der Haut Regeneration und eine extra Portion Feuchtigkeit gönnen.

Cetaphil Expertin Dr. Sandra Karatas

Können Sonnencremes wirklich Korallenriffe zerstören?

Ja! Auch wer jetzt denkt: "Ach, die kleine Menge, die da von meinem Körper ins Meer gelangt, und außerdem habe ich eh noch nie in meinem Leben Korallenriffe gesehen", liegt falsch. Neben Wetterphänomenen wie El Nino, den steigenden Wassertemperaturen und dem Klimawandel, sorgen auch manche Inhaltsstoffe in Sonnencremes und Sonnenpflege dafür, dass Korallen vor den Malediven, Hawaii und Australien blass und tot aussehen. Die Korallenfeinde in Sonnencremes sind Oxybenzol, Octocrylen und Parabene. Der amerikanischen Meeresbehörde "Noaa" zufolge gelangen pro Jahr zwischen 4000 und 6000 Tonnen Sonnenschutzmittel in die schönen Korallenriffe. Die oben genannten schädlichen Stoffe reichern sich in Korallen an und können nur sehr langsam abgebaut werden. Währenddessen stirbt die Koralle.

Sonnencreme Gesicht: Soll ich mich jetzt lieber verbrennen?

Nein! Achte beim Kauf von Sonnencreme und Sonnenpflege einfach darauf, dass diese drei Inhaltsstoffe nicht vorhanden sind. Diese beiden Sonnencremes können wir dir dabei sehr ans Herz legen.

Bio-Sonnencremes: Was ist der Unterschied zu herkömmlichen Sonnencremes?

Herkömmlicher Sonnenschutz beinhaltet chemische Substanzen, um die UV-Strahlen von der Haut abzuweisen. Was viele nicht wissen: Diese chemischen Inhaltsstoffe können Allergien auslösen und für schwangere Frauen und stillende Mütter gefährlich sein. Forscher, die für die Universität Zürich arbeiteten, konnten bereits Rückstände von UV-Filtern in Muttermilch nachweisen. Krass! Deshalb möchten immer mehr Menschen auf Bio-Sonnencreme setzen. Doch arbeitet dieser Sonnenschutz ganz ohne Chemie?

Sonnencreme Gesicht: Bio-Sonnencreme wirkt wie kleine Spiegel auf der Haut

Bio-Sonnencremes und Sonnenpflege wirken auf der Haut wie winzige Spiegel, die UV-Strahlen dank mineralischer UV-Filter wie Titanoxid und Zinkoxid reflektieren. Damit sich die Bio-Sonnencreme leicht auftragen und keine weißen Rückstände hinterlässt, werden diese mineralischen Substanzen verkleinert. Gefährlich werden Bio-Sonnencremes, wenn ihre Partikel in den kritischen Nanobereich zerlegt werden. Denn dann können sie im Körper mit anderen Molekülen Reagieren und im schlimmsten Fall großen Schaden anrichten. Doch bewiesen ist bis heute nichts. Auch, ob Nanopartikel überhaupt in unsere Haut eindringen können, ist noch nicht bewiesen. 

Was ist besser: Bio-Sonnencreme oder herkömmlicher Sonnenschutz?

Auf welchen Sonnenschutz du persönlich gegen die Sonneneinwirkung setzen möchtest, ist dir natürlich selbst überlassen. Aus gesundheitlichen Aspekten würden wir jedoch immer zur Bio-Sonnencreme oder Naturkosmetik tendieren. 

Diese Themen könnten dich ebenfalls interessieren: Transparente Sonnenschutz-Sprays und deshalb solltet ihr auch zuhause Sonnencreme benutzen

Verwendete Quellen: dm.de, nivea.de

Sonnenbrand
Autsch! Es passiert immer wieder! Wir verbennen uns beim Sonnenbaden. Diese 5 Insider-Tipps helfen sofort gegen fießen Sonnenbrand! Weiterlesen

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.

Lade weitere Inhalte ...