Die 7 besten Sonnencremes für das Gesicht

Das sind die 7 besten Sonnencremes für das Gesicht

Mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings freuen wir uns auf den bevorstehenden Sommer. Lange Nächte auf dem Balkon, Ausflüge zum Strand und die Mittagspause oder das Homeoffice auf dem Balkon versüßen uns die beliebteste Zeit des Jahres. Doch wenn wir zur Sonnenbrille greifen, sollten wir unbedingt gleichzeitig auch einem anderen Produkt sehr viel Aufmerksamkeit schenken: der Sonnencreme.

Welche die Beste für eure Haut ist und wo ihr sie direkt kaufen könnt, erfahrt ihr hier.

Ist Sonnencreme gut für die Haut?

Ja! Vor allen Dingen, wenn man die Sonnencreme jeweils für die vorgesehene Körperpartie benutzt. Eine Sonnencreme schützt nicht nur die Gesichtshaut vor einem Sonnenbrand, sie blockt schädliche UV-Strahlung ab und pflegt das Gesicht seidenweich. Unser Gesicht hat im Winter andere Bedürfnisse als im Sommer, deshalb ist es wichtig, zwischen diesen Jahreszeiten zu unterscheiden. Während die Haut im Winter nach einer reichhaltigen Pflege verlangt, kann man im Sommer auf ölige Texturen verzichten und stattdessen auf Feuchtigkeit gepaart mit Sonnenschutz setzen.

Deshalb solltet ihr auch zuhause Sonnencreme benutzen!

Sonnencreme: Richtig eincremen

Es gibt eine Schritte, die beim Eincremen unbedingt beachtet werden sollten. Sonst kann es schnell dazu kommen, dass die Sonnencreme nicht zu 100 Prozent vor der Sonne schützt. Hier kommen die wichtigsten Tipps, zum richtigen eincremen:

  • Die Sonnencreme vor dem Sonnen auftragen und einziehen lassen. Wer sich erst nach dem Abkühlen im Wasser eincremt, riskiert einen Sonnenbrand. Ist die Haut einmal verbrannt, hilft die Sonnencreme im Nachgang nicht mehr. 
  • Sonnencreme unbedingt großzügig verteilen! Wer an einigen Körperstellen spart, riskiert einen Sonnenbrand – Fußrücken, Ohren und Nase niemals auslassen!
  • Sonnencreme muss vor dem ersten Baden vollständig eingezogen sein. 
  • Die Sonnencreme schützt nicht den ganzen Tag zu 100 Prozent. Also um den Lichtschutz beizubehalten, sollte man sich in regelmäßigen Abständen immer wieder eincremen. Beim Abtrocknen und Schwitzen verliert die Sonnencreme ihren Lichtschutzfaktor, wie beim Baden im Wasser. 

Deshalb ist Sonnencreme so wichtig für das Gesicht

Jeder UV-Strahl beansprucht unsere Haut. Um unser Gesicht den ganzen Tag über vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen, sollte bereits morgens eine Sonnencreme oder eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor aufgetragen werden. Wer Sonnencreme für den Körper auch im Gesicht aufträgt, sollte es mit Vorsicht tun. Die Sonnencreme für den Körper ist sehr reichhaltig und fettig, was im Gesicht zu vermehrter Talgproduktion und unerwünschten Pickeln führen kann. Durch ihre speziell leichte Formel ist jede gute Sonnencreme auf die Bedürfnisse der Gesichtshaut ausgelegt.

Das verbirgt sich hinter dem Wort „Lichtschutzfaktor“

Die Zahl des Lichtschutzfaktors gibt an, wie viel mal man sich länger in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Die hängt immer speziell von der Haut und dem schon erhaltenen Bräunungsgrad ab. Deshalb ist es wichtig, nach dem tristen deutschen Winter in den ersten Monaten täglich Sonnencreme zu verwenden.

Sonnenschutz für unreine Haut und Akne

Bei einer unreinen Haut sind wir besonders vorsichtig, was eine zusätzliche Creme in unserem Gesicht betrifft. Wir wollen unsere Poren nicht verstopfen und drücken uns vor ölhaltigen Sonnencremes für das Gesicht. Das ist auch richtig so! Aus Erfahrung können wir euch für die Sommerzeit eine gute Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 30 empfehlen. Die Effaclar Duo+ von La Roche Posay für ca. 19 Euro mattiert das Gesicht, spendet Feuchtigkeit und wirkt währenddessen Pickeln entgegen. 

Welche Faktoren können den Lichtschutz beeinflussen? 

Cetaphil Expertin und promovierte Molekularbiologin Dr.Sandra Karatas hat uns verraten, welche Faktoren den Lichtschutz beeinflussen können. 

Durch starkes Schwitzen, Abrieb durch Sand / Kleidung oder nach Wasserkontakt kann das ursprünglich aufgetragene Schutzniveau vermindert werden. Deshalb ist Nachcremen wichtig, um den ursprünglich aufgetragenen Schutz weiterhin zu gewährleisten. Übrigens wird das, insbesondere, wenn wir unterwegs sind, gerne vergessen. Mit sogenannten Kombiprodukten kann der Sonnenschutz unterwegs schnell und unkompliziert aufgefrischt werden. Besonders die Lippen und Sonnenterrassen im Gesicht, wie z.B. der Nasenrücken oder die Ohren werden es uns danken. Nach Erreichen der „Sonnenzeit“ sorgt ein Nachcremen dann jedoch nicht für eine längere Aufenthaltszeit in der Sonne. Hier heißt es dann: raus aus der Sonne und der Haut Regeneration und eine extra Portion Feuchtigkeit gönnen.

Können Sonnencremes wirklich Korallenriffe zerstören?

Ja! Auch wer jetzt denkt: "Ach, die kleine Menge die da von meinem Körper ins Meer gelangt, und außerdem habe ich eh noch nie in meinem Leben Korallenriffe gesehen", liegt falsch. Neben Wetterphänomenen wie El Nino, den steigenden Wassertemperaturen und dem Klimawandel, sorgen auch manche Inhaltsstoffe in Sonnencremes dafür, dass Korallen vor den Malediven, Hawaii und Australien blass und tot aussehen. Die Korallenfeinde in Sonnencremes sind Oxybenzol, Octocrylen und Parabene. Der amerikanischen Meeresbehörde "Noaa" zufolge gelangen pro Jahr zwischen 4000 und 6000 Tonnen (!!!) Sonnenschutzmittel in die schönen Korallenriffe. Die oben genannten, schädlichen Stoffe reichern sich in Korallen an und können nur sehr langsam abgebaut werden. Währenddessen stirbt die Koralle.

Soll ich mich jetzt lieber verbrennen?

Nein! Achte beim Kauf von Sonnencreme einfach darauf, dass diese drei Inhaltsstoffe nicht vorhanden sind. Diese beiden Sonnencremes können wir dir dabei sehr ans Herz legen!

Bio-Sonnencremes: Was ist der Unterschied zu herkömmlichen Sonnencremes?

Herkömmlicher Sonnenschutz beinhaltet chemische Substanzen, um die UV-Strahlen von der Haut abzuweisen. Was viele nicht wissen: Diese chemischen Inhaltsstoffe können Allergien auslösen und für Schwangere Frauen und stillende Mütter gefährlich sein. Forscher, die für die Universität Zürich arbeiteten, konnten bereits Rückstände von UV-Filtern in Muttermilch nachweisen. Krass! Deshalb möchten immer mehr Menschen auf Bio-Sonnencreme setzen. Doch arbeitet dieser Sonnenschutz ganz ohne Chemie?

Bio-Sonnencreme wirken wie kleine Spiegel auf der Haut

Bio-Sonnencremes wirken auf der Haut wie winzige Spiegel, die UV-Strahlen dank mineralischer UV-Filter wie Titanoxid und Zinkoxid reflektieren. Damit sich die Bio-Sonnencreme leicht auftragen und keine weißen Rückstände hinterlässt, werden diese mineralischen Substanzen verkleinert. Gefährlich werden Bio-Sonnencremes, wenn ihre Partikel in den kritischen Nanobereich zerlegt werden. Denn dann können sie im Körper mit anderen Molekülen Reagieren und im schlimmsten Fall großen Schaden anrichten. Doch bewiesen ist bis heute nichts. Auch, ob Nanopartikel überhaupt in unsere Haut eindringen können, ist noch nicht bewiesen. 

Was ist besser: Bio-Sonnencreme oder herkömmlicher Sonnenschutz?

Auf welchen Sonnenschutz man persönlich setzen möchte, ist jedem natürlich selbst überlassen. Aus gesundheitlichen Aspekten würden wir jedoch immer zur Bio-Sonnencreme tendieren. 

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