Safer Internet Day 2022: 8 Tipps für sicheres Surfen und Social Media ohne Stress

Safer Internet Day 2022: 8 Tipps für sicheres Surfen und Social Media ohne Stress

Am 8. Februar 2022 ist der internationale Safer Internet Day. Wir verraten, was es damit auf sich hat und wie du dein Leben online sicherer machen kannst.

Instagram, Onlineshopping oder einfach während der Arbeit: Viele von uns verbringen sehr viel Zeit im Internet. Auf manchen Seiten müssen wir unsere privaten Adress- oder Kontodaten angeben, auf anderen sind wir den Meinungen und Ideen anderer Menschen (die wir teilweise nicht einmal kennen) ausgesetzt. Auch wenn es oft einfach nebenbei passiert, kann es doch passieren, dass das Internet ein Ort wird, an dem wir uns unsicher und gestresst fühlen. Hier haben wir ein paar Tipps für dich gesammelt, wie du deine Onlinezeit sicherer und angenehmer gestalten kannst.

Was ist der Safer Internet Day?

Der internationale Safer Internet Day findet jedes Jahr am zweiten Tag der zweiten Woche des zweiten Monats statt. Er wurde von der Europäischen Union initiiert und steht für mehr Sicherheit im Internet, vor allem auch für Kinder und Jugendliche. Der Safer Internet Day möchte:

  • die Sensibilität um das Thema fördern
  • Menschen aller Altersgruppe auf die Sicherheit im Internet aufmerksam machen
  • öffentliche und mediale Aufmerksamkeit auf das Thema lenken
  • mithilfe von Kampagnen und Organisationen für sicheres Surfen werben

In Deutschland wird der Safer Internet Day von klicksafe initiiert.

8 Tipps für sicheres Surfen und Social Media

Man muss kein Computerexperte sein, um den eigenen Internetauftritt sicherer zu machen.

1. Das perfekte Passwort

Wir alle haben es schon mindestens einmal gehört: Deine Passwörter auf allen (!) Websites, die du benutzt, sollten sicher sein. Das ist er einfachste und wichtigste Schritt, um dich vor Cyberattacken zu schützen. Wenn du Schwierigkeiten hast, dir die ganzen verschiedenen Passwörter zu merken, nutze einen Passwortmanager. Dieser speichert die Daten für dich und bewahrt sie sicher auf. Folgende Faktoren sind wichtig für ein sicheres Kennwort:

  • mindestens zwölf Zeichen
  • Kombination aus Zahlen, Sonderzeichen und Groß- und Kleinbuchstaben
  • keine Wörter, die im Wörterbuch zu finden sind
  • einzigartige Passwörter, also nie dasselbe Kennwort für unterschiedliche Zugänge

2. Regelmäßig aktualisieren

Auch das kommt uns bekannt vor: Unser Computer möchte ein Update durchführen und wir klicken seit Wochen auf "Morgen erneut versuchen". Darin liegt schon ein großer Fehler für unsere Cyber-Sicherheit: Die Entwickler veröffentlichen Updates, um uns besser vor Hacker- und Virusangriffen zu schützen. Aktualisieren wir unsere Software allerdings nicht und ignorieren die Updates, sind unsere Geräte auf einem veralteten Stand – und du im Netz schlechter geschützt.

3. Vorsicht bei Viren

E-Mails sind eine der gängigsten Methoden, um einen Virus oder sogenannte Malware zu verbreiten. Die Nachrichten sehen auf den ersten Blick seriös aus oder haben sogar einen Absender, der uns bekannt vorkommt (zum Beispiel Name deiner Bank oder Amazon). Wir klicken auf den Link und zack – es wird eine Malware auf unser Gerät geladen oder wir werden auf eine Website geführt, auf der unsere Daten geklaut werden können.

Deshalb: Überprüfe den Absender deiner E-mails gründlich, bevor du auf einen Link oder Anhang öffnest. Wenn die E-Mail zu gut klingt (z.B. etwas gewonnen), ist sie es meistens auch. Zusätzlich solltest du auf deinem Gerät einen zuverlässigen Antivirus-Schutz installieren, der dich vor Angriffen schützt.

4. Sicherheit auf dem Smartphone

Das, was in Sachen Sicherheit für den PC gilt, gilt natürlich auch für das Smartphone. Nachdem wir vor ein paar Jahren noch panisch geklickt haben, sobald wir am Handy auf das Internet gekommen sind, sind wir jetzt dank des Smartphones quasi dauerhaft online. Mit dem Handy shoppen wir, bleiben mit Freunden in Kontakt und regeln unsere Finanzen. Deshalb ist es auch hier so wichtig, auf eine gute (Passwort-)Sicherheit zu achten.

5. Sicherheit im Feed

Auch auf den einzelnen mobilen Apps können wir auf Sicherheit achten. Auf Social Media können wir nicht nur unsere Daten schützen, sondern auch unseren Feed von negativen oder unpassenden Kommentaren bewahren. Social Media Plattformen wie Instagram bieten zum Beispiel einen Auto-Filter für Kommentare und Nachrichten an, mit denen du bestimmte Inhalte (zB Hate Speech, Beleidigungen oder bestimmte Themen) aus deinem Feed filterst. Dass macht den Aufenthalt auf Social Media nicht nur sicherer, sondern auch angenehmer.

6. WLAN ist nicht gleich WLAN

Du bist unterwegs und dir wird ein öffentliches WLAN angezeigt? Super – oder? Auch hier ist Vorsicht geboten. Öffentliche Netzwerke machen es besonders einfach für Hacker, sich in die Verbindung zwischen einer Website und deinem Gerät zu schleichen und so auf deine Daten zugreifen zu können. Deshalb solltest du ein öffentliches WLAN niemals für Bankangelegenheiten nutzen oder Anmeldedaten angeben. Gehe davon aus, dass du im öffentlichen Netzwerk beobachtet wirst.

7. Werbeblocker schützen nicht nur vor nervigen Ads

Ein guter Werbeblocker macht nicht nur unsere Verbindung schneller, sondern verbirgt auch nervige Anzeigen, die beim Betreten einer Website aufploppen. Außerdem verringern sie das Risiko für Malvertising. Darunter versteht man die Verbreitung von Malware über Werbung. Die Webserver werden durch den Adblocker daran gehindert, Informationen über dich zu sammeln.

8. Datenschutz checken

Datenschutz ist ein großes Thema in Deutschland und doch geben wir im Internet (bewusst oder unbewusst) viel über uns preis. Hier empfiehlt es sich, die Datenschutzeinstellungen bei bereits bestehenden Accounts und Apps zu checken bzw. bei der nächsten Anmeldung nur die nötigsten Informationen anzugeben. So kannst du das Risiko für Datendiebstahl senken.

Auch spannend:

Instagram: Diese 5 Einstellungen können deine psychische Gesundheit sofort verbessern

5 Instagram Accounts für mehr Body Positivity in deinem Feed

Psychotest: Was ist deine Instagram-Ästhetik?

Verwendete Quellen: klicksafe.de, emsisoft.com, Instagram

Eine Frau trauert
Jeder Mensch erlebt Verluste und Trauer in seinem Leben. Doch egal, wie “klein” oder “unwichtig” diese Verluste erscheinen mögen: Es ist wichtig, seine Gefühle zuzulassen. Warum das so ist, erfährst du hier. Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...