Psychologie: 4 Anzeichen, dass du manipulativ bist - ohne es zu wissen

Psychologie: 4 Anzeichen, dass du manipulativ bist - ohne es zu wissen

Manipulative Menschen begegnen uns überall. Doch manchmal sind wir die Manipulatoren – und wissen es gar nicht! An diesen Anzeichen erkennst du, ob du unbewusst mit den Gefühlen anderer spielst.

Wenn du an Menschen denkst, die sich manipulativ verhalten, fallen dir bestimmt ein paar Beispiele aus deinem Freundes- oder Bekanntenkreis ein. Doch manchmal liegt der Fehler nicht bei anderen, sondern bei uns. Einige bestimmte Verhaltensweisen lassen uns nämlich zu einer manipulativen Person werden – ohne, dass böse Absichten dahinter stecken. Vielleicht verhältst du dich manipulativ, weil du selbst mit manipulierenden Menschen aufgewachsen bist und es eine Möglichkeit war, deine Bedürfnisse zu erfüllen. So oder so: Manipulatives Verhalten kann deine Beziehung zu anderen gefährden und sollte rechtzeitig erkannt werden.

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Psychologie: 4 Anzeichen, dass du manipulativ bist

An diesen vier Anzeichen erkennst du, ob du vielleicht unbewusst manipulativ bist.

1. Du suchst den Fehler zuerst bei anderen.

Ein häufiges Phänomen ist, dass wir, wenn wir einen Fehler gemacht haben, erst einmal den Schuldigen suchen. Solltest du prinzipiell zuerst andere beschuldigen, dann könnte das ein Zeichen von manipulativem Verhalten sein. Hast du beispielsweise vergessen, den Wecker zu stellen und dadurch einen wichtigen Termin verpasst, beschuldigst du im ersten Moment nicht dich, sondern deinen Partner. Er hätte dich ja schließlich wecken können. Oder du beschuldigst ihn, dich zu lange wach gehalten zu haben.

2. Du ignorierst andere oder ziehst dich zurück.

Suchst du nach einem Streit normalerweise nicht das Gespräch, sondern ziehst dich zurück und ignorierst die Person lieber? Und das ziehst du so lange durch, bis die andere Person auf dich zukommt und sich entschuldigt – obwohl es vielleicht gar nicht ihre Schuld war? Das ist ein Anzeichen für manipulatives Verhalten.

3. Du sagst nicht deutlich, was du willst.

Anstatt jemandem zu sagen, was du wirklich willst, kommunizierst du lieber mit Hinweisen und Andeutungen. Wenn dein Gegenüber dann nicht nach deinen Vorstellungen handelt, bist du wütend oder enttäuscht. Du sagst einer Freundin zum Beispiel "Ich glaube, ich habe heute Abend nichts vor" und hoffst insgeheim, dass sie vorschlägt, gemeinsam Essen zu gehen. Wenn aber nichts von ihrer Seite kommt, fühlst du dich hintergangen.

4. Du verdrehst die Wahrheit.

Das passiert, wenn du etwas falsch interpretierst oder versuchst, deine Worte nachträglich zu verändern. Ein Beispiel: Deine Team-Kollegin braucht für ihren Teil des Projekts etwas länger, weil ein Kunde abgesagt hat. Deinem Chef erzählst du aber, dass du deine Arbeit ja schon seit Tagen fertig hast und deiner Kollegin jetzt ständig hinterherlaufen musst. Oder aber du sagst deinem Freund "Ich möchte heute zu Hause bleiben". Wenn er dann weggeht, bist du sauer und sagst ihm: "Ich hab gesagt, ich möchte, dass wir beide zu Hause bleiben!".

Ich bin manipulativ! Und jetzt?

Solltest du dich in einigen dieser Anzeichen wiedererkennen, dann bedeutet das natürlich nicht, dass du eine schlechte Person bist. Viele Verhaltensweisen erlernen wir in unserer Kindheit und unsere Lebensumstände beeinflussen, wie wir mit bestimmten Situationen umgehen. Wichtig ist, dass wir die Probleme erkennen und an uns arbeiten. Nobody is perfect! ❤️

Verwendete Quelle: verywellmind.com

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