Osterkörbchen: Alles zur Tradition und DIY-Ideen zum Nachmachen

Osterkörbchen: Alles zur Tradition und DIY-Ideen zum Nachmachen

Ostern steht vor der Tür und dir fehlt noch ein Osterkörbchen? Wie wäre es mit einem selbst gebasteltem Korb für das Fest?

Das Osterkörbchen ist vor allem in katholischen und orthodoxen Kirchen eine wichtige Tradition zum Osterfest. In dem Korb befinden sich Lebensmittel, die in der Kirche am Karsamstag gesegnet und im Anschluss am Ostersonntag zum Frühstück gegessen werden. Woher dieser Brauch kommt und wie du dein eigenes Osterkörbchen selbst basteln und gestalten kannst, verraten wir dir hier.

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Osterkörbchen: Woher kommt die Tradition

Der Osterkorb gehört einfach zu Ostern dazu. Doch woher kommt der Brauch und die Tradition eigentlich? Ursprünglich war die Tradition nur in Ostpolen nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt. Damals konnten sich auch nur die reichen und gut verdienenden Familien und Menschen einen Osterkorb leisten. Mit der Zeit wurde die Tradition immer bekannter und wurde vor allem in 1980 sehr populär im ganzen Land.

Das Osterkörbchen wird mit Speisen befüllt und am Ostersonntag verspeist. Der Henkel und der Korb wird dabei meist dezent dekoriert. Laut der Tradition soll die Segnung des Korbes in der Kirche Familien Glück, Gesundheit und Kraft schenken. Verbreitet ist dieser Brauch heute allerdings nicht nur in Polen, sondern auch in anderen Ländern wie in Deutschland, Österreich, Slowenien und anderen Orten mit katholischen und orthodoxen Kirchen.

Aber nicht alle besorgen sich Osterkörbchen für die religiöse Zeremonie. Viele basteln oder holen sich die Körbchen ausschließlich für die Ostereiersuche mit den Kindern. Aber auch als tolles Ostergeschenk befüllt mit Süßigkeiten, Häschen-Motiven, Hasenohren, Geschenken und Osternester ist ein so ein Körbchen mit geschmücktem Henkel gerne gesehen. Deiner Kreativität und deinen Ideen sind in diesem Fall keine Grenzen gesetzt.

Osterkorbsegnung: Wie läuft der Prozess ab?

Die Osterkorbsegnung findet größtenteils in der Kirche oder vor der heiligen Stätte statt. Die Osterkörbe werden auf Tischen platziert. Anschließend spricht der Priester ein Gebet aus und sprenkelt Weihwasser auf die Körbchen.

Osterkörbchen: Einfache DIY-Anleitung

Sobald die Osterzeit näherkommt, siehst du Osterdeko und Osterkörbe in jeglichen Geschäften. Natürlich ist es am einfachsten und am praktischsten, solch einen Korb einzukaufen. Vor allem dann, wenn man knapp in der Zeit ist. Doch wer mag, der kann selbstverständlich selbst einen Osterkorb basteln. So ein Projekt aus Papier ist übrigens auch für Kinder eine tolle Beschäftigung und macht Großen als auch Kleinen Spaß. Ob für die Segnung in der Kirche oder für das Ostereiersuchen mit Süßigkeiten zum Osterfest, hier ist eine einfache Anleitung mit Papier für dich, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und du in unterschiedlichen Größen ausführen kannst.

Hier geht es zum Video und einer Anleitung, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt:

Osterkörbchen gestalten: Das kannst du verwenden

Dein Osterkörbchen ist fertig? Dann kannst du diesen noch mit weiteren Details dekorieren. Doch du solltest es auf jeden Fall nicht übertreiben, wenn du den Korb mit in die Kirche nehmen möchtest, denn nach einigen Glaubensvorstellungen sollten die Körbe natürlich und bescheiden aussehen. Soll es sich allerdings um ein Geschenk für Familie und Freunde oder Freundinnen handeln, dann darf das Körbchen auch ruhig auffälliger gestaltet werden. Hier kommen einige Ideen für die Schmückung am Korb oder Henkel:

  • Buchsbaum
  • Forsythie
  • Trauerweide
  • Haselnüsse
  • Osternester
  • Filz
  • Blumen
  • Servietten
  • Bänder und Schnürungen
  • Hasenohren
  • Häschen

Osterkorb befüllen: Was ist erlaubt und was nicht?

Da du jetzt Inspiration für ein DIY-Osterkörbchen hast, ist es an der Zeit, den Korb zu befüllen. Hier ist eine Liste laut treehouse, mit Lebensmitteln, die in einem typisch polnischen Osterkorb zu finden sind. Natürlich können die Nahrungsmittel je nach Region oder Land unterschiedlich sein:

  • Brot: symbolisiert Jesus Christus und seinen Laib
  • Ostereier: stehen für das Leben, das wiedergeboren wird
  • Meerrettich: ein Symbol für Kraft und Gesundheit
  • Salz: ein Symbol für den Schweiß und das Leiden von Jesus
  • Butter: ein Zeichen für Reichtum
  • Käse: ein Hinweis auf die Symbiose von Mensch und Tier
  • Lamm: ein Symbol für den Sieg des Lebens über den Tod
  • Wurst, Speck oder andere Arten von gepökeltem Fleisch: ein Symbol für Reichtum und Fruchtbarkeit
  • ein kleiner Kuchen: ein Zeichen für Perfektion und Geschicklichkeit

Es gibt aber auch einige Lebensmittel und Gegenstände, die nicht in den Osterkorb sollten. Diese Aufzählung gilt hauptsächlich für orthodoxe Katholiken und kann daher ebenfalls je nach Region, Land und religiösen Ansichten bei anderen unterschiedlich sein.

  • Süßigkeiten
  • Alkohol
  • Talismane
  • Hasen
  • elektronische Gadgets
  • Plüschtiere
  • künstliche Eier

Verwendete Quellen: youtube.com, pinterest.de, treehouse.co, selbst.de

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