Nervige Beziehungskiller: Die zehn schlimmsten Dinge, die Frauen Männern antun

Ich bin ein Glückspilz. Glaube ich. Natürlich nicht jeden Tag den ganzen Tag, aber so im Großen und Ganzen bin ich ein Glückspilz. Morgens ist so eine Ausnahme, da kann meine Freundin so unglaublich muffeln, dass ich froh bin, wenn ich zeitig im Büro sein muss. Sie hat auch die Kunst perfektioniert, Vorwürfe als Drei-Wort-SMS zu formulieren. Dann bin ich froh, wenn ich länger im Büro bleiben muss. Auch Glückspilze können mal einen schlechten Tag haben. Dafür gibt es einfach zu viele Sachen, die Männer an Frauen nerven. So ganz allgemein.

Laber Rhabarber und was sonst noch nervt: Wenn ihr uns loswerden wollt, sagt's doch einfach.

Laber Rhabarber und was sonst noch nervt: Wenn ihr uns loswerden wollt, sagt's doch einfach.

Es gibt ein paar Klassiker und Highlights weiblicher Verhaltensmuster, die bei verständnisvollen Männern Kopfschütteln hervorrufen, bei allen anderen innere Blutungen. Nicht alle diese schlimmen Dinge habe ich persönlich erlebt. Aber weder meine Eltern und andere Verwandte noch meine Freunde machen sich die Mühe, ihre emotionale Atomraketen nur dann abzufeuern, wenn sie keine Gäste haben.

Eine persönliche Hitliste: Das nervt Männer an Frauen am meisten

10. Gehst du mit mir shoppen?

Eine Frage aus dem Klassikerkatalog, die völlig überbewertet wird. Nervt eigentlich nur vor dem ersten Mal. Ich bin auch einmal mitgegangen. Danach fragte meine Freundin nie wieder.

9. Bin ich zu dick?

Noch so eine Frage aus dem Klassikerkatalog und etwas nervender. Aber im Prinzip auch nichts weiter als ein Schrei nach Komplimenten. Und als Mann weiß man, wie man darauf reagieren muss: gelassen und mit Komplimenten.

8. Liebst du mich noch?

Ganz ehrlich: In den meisten Situationen, in denen diese Frage gestellt wird, ist sie nicht ernst gemeint, sondern eher eine neckische Bitte um Aufmerksamkeit. Trotzdem will kein Mann jeden Tag neckische Aufmerksamkeiten verteilen.

7. Trinkst du noch ein Bier?

Eine Frage, die bei Alkoholikern vielleicht gerechtfertigt sein mag, bei meiner zweiten Halben an einem lauen Sommergrillabend aber so willkommen, wie ein Kasten Clausthaler.

6. Die Wohnung gehört ihr

Zusammenziehen zu "müssen" ist für viele Männer ohnehin eine Vertreibung aus dem Paradies. Wenn Frau dann aber die gemeinsame Wohnung zu einem Feng-Shui-Nest mit Vanillekerzen und Welpenkissen macht, dann würde ein Mann am liebsten gleich in die Hölle weiterziehen. Dort ist's ja auch kuschelig.

5. Sie hat aufgeräumt

Ordnungs- und Hygienevorstellungen müssen sich in einem gemeinsam genutzten Habitat natürlich erst anpassen. Aber dass Frauen in willkürlichen Putzanfällen wirklich alles wegräumen, was irgendwo rumliegt, ist untragbar. Vor allem weil sie meistens vergessen, wo sie das Champions-League-Sonderheft, den Phasenprüfer oder die Autopapiere versteckt haben.

4. Nicht auf den Punkt kommen

Das ist wirklich ein Problem: Wenn Frau einfach keinen Klartext redet. Wir können keine Gedanken lesen. Also sagt lieber konkret, was ihr wollt und schweigt euch nicht wütend. Das kann böse enden ...

3. "Lass uns das jetzt mal ausdiskutieren"

Noch so eine Sprachbarriere, die zu allerlei Missmut führt. Wenn es Probleme gibt, dann finden wir Männer in den meisten Fällen eine schnelle, pragmatische Lösung. Wir müssen uns nicht noch drei Stunden im Kreis drehen und ausdiskutieren, warum wir der hübschen Kellnerin fünf statt drei Euro Trinkgeld gegeben haben. Sie war nett, sie war hübsch, wir werden sie wahrscheinlich nicht wiedersehen.

2. Immer nur Probleme

Dass die fünf Euro Trinkgeld überhaupt zum Problem erhoben wurden, nervt freilich noch viel mehr. Mücken sind keine Elefanten, Kaffeetassen kann man schnell in die Spülmaschine stellen, und wenn Mann mal vergisst Brot zu kaufen, dann gibt es eben Kuchen. Das Leben ist zu geil, um sich jeden Tag ein Problem zu suchen.

1. Pickel ausdrücken

"Halt doch mal still, Großer" oder "Jetzt hab' dich nicht so", schimpfte meine Mutter früher immer, wenn sie irgendwo an meinem kindlichen Körper irgendeine Hautunreinheit sah. Meine Mutter war besessen und ich wehrlos. Ernsthaft. Pickel ausdrücken ist ein Trauma. Jetzt bin ich erwachsen. Ich lasse nicht mehr ausdrücken. Nie mehr. Und ich drücke auch nicht bei anderen aus. Bei niemandem. Niemals.

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