Wiesn-Rezepte: Das sind die 3 besten veganen Oktoberfest-Rezepte zum Nachkochen

An guaden! 3 vegane Oktoberfest-Rezepte zum Nachkochen

Du bist dieses Jahr nicht auf dem Oktoberfest vor Ort, aber möchtest dennoch nicht auf das leckere Essen verzichten? Noch dazu bitte alles in vegan? Kein Problem! Wir verraten dir die besten Rezepte ganz ohne tierische Produkte!

Das Oktoberfest ist nicht nur für die ausgelassene Stimmung und die schönen Dirndl bekannt, sondern auch die vielen Leckereien locken Millionen Besucher:innen jedes Jahr aufs Neue nach München. Allerdings enthalten viele bayrische Spezialitäten, wie beispielsweise Kaiserschmarrn, Obazda und Wurstsalat tierische Produkte, weswegen Vegetarier und Veganer häufig vor Probleme gestellt werden. Damit jede und jeder die Wiesn-Schmankerl ohne Reue genießen kann, verraten wir dir die besten drei veganen Oktoberfest-Rezepte zum Nachkochen!

1. Veganer Obazda

Obazda gehört zu einer traditionellen bayrischen Brotzeit dazu. Doch nicht alle mögen die deftige Käsecreme. Wir haben ein Rezept gefunden, das etwas milder schmeckt als das Original, aber mit Sicherheit jedes Abendbrot bereichert.

Diese Zutaten benötigst du

  • 250 g Cashews (mind. 30 Minuten, am besten aber über Nacht in Wasser eingelegt)
  • 0.5 Zitrone (Saft)
  • 50 ml Wasser
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 EL Hefeflocken
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Reiswaffeln
  • 6 EL Wasser
  • 2 EL vegane Butter (weich)
  • 7 EL pflanzliche Sahne
  • 50 ml Weißbier
  • 0.5 EL Kümmel
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL scharfes Paprikapulver
  • Salz
  • Pfeffer

Für das Topping:

  • rote Zwiebel
  • Schnittlauch

So klappt die Zubereitung

  1. Mixe die Cashewkerne, den Saft einer Zitrone, etwas Wasser zusammen mit der Knoblauchzehe und den Hefeflocken in einem Mixer so lange, bis die Masse cremig ist. Wenn die Konsistenz zu fest ist, kannst noch einen Schluck Wasser hinzugeben. Kleine Stückchen können in der Creme durchaus noch vorhanden sein und sie muss nicht ganz glatt püriert sein.
  2. Schmecke die Masse mit Salz und Pfeffer ab und gib, je nachdem wie intensiv du es magst, noch ein paar Hefeflocken hinzu.
  3. Lege nun die Reiswaffeln in einen Behälter und füge 2 EL Wasser hinzu. Es sollte eine schlotzige Masse entstehen.
  4. Jetzt kannst du die eingeweichten Reiswaffeln und die Cashew-Creme miteinander vermengen und die restlichen Zutaten in Form der veganen Butter, pflanzlicher Sahne, Kümmel und edelsüßes und scharfes Paprikapulver hinzugeben. Rühre alles gut durch und schmecke die Paste noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.
  5. Damit der Dip nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch optisch, kannst du den veganen Obazda mit roten Zwiebelringen und gehacktem Schnittlauch garnieren – genau wie das Original!

2. Radieschensalat mit Fenchel und Rettich

Etwas unkomplizierter und leichter in der Herstellung als der vegane Obazda ist dieser leckere und frische Radieschensalat. Er bereichert jede Brotzeit und kann auch als Beilage zu warmen Gerichten dienen.

Diese Zutaten benötigst du

  • 1 Rettich
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 Fenchel
  • 1 Bund Schnittlauch

Für das Dressing

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL süßer Senf
  • Salz
  • Pfeffer

So klappt die Zubereitung

  1. Beginne mit dem Zerkleinern des Gemüses. Die Radieschen schneidest du in dünne Scheiben, den Fenchel in kleine Streifen. Den Rettich kannst du mit einem Sparschäler zu langen, dünnen Scheiben zurechtschneiden. Der Schnittlauch sollte zu möglichst kleinen Ringen verarbeitet werden.
  2. Vermenge nun das Gemüse in einer Schüssel miteinander.
  3. Nun geht’s an das Dressing. Verrühre alle oben aufgelisteten Zutaten und schmecke die Flüssigkeit mit Salz und Pfeffer ab.
  4. Gieße das fertige Dressing über das Gemüse und vermische alles gut! An guadn!

3. Veganer Kartoffelsalat

Was darf natürlich bei keinem Oktoberfest oder traditionell bayrischem Essen fehlen? Richtig, der Kartoffelsalat! Wir haben das weltbeste Rezept für dich:

Diese Zutaten benötigst du

Für die Kartoffeln

  • 800 g kleine Kartoffeln
  • Olivenöl, Salz und Pfeffer

Für das Dressing

  • 250 g vegane Mayo
  • 100 g Gurkenrelish
  • 1 Gurke
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • ein paar Gewürzgurken
  • 2 TL Dijon Senf
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1/2 Bund Dill

So klappt die Zubereitung

  1. Wasche die Kartoffeln ab und halbiere sie.
  2. Reibe sie mit 1 EL Olivenöl sowie Salz und Pfeffer ein.
  3. Jetzt kannst du die marinierten Kartoffeln bei 200 Grad im Backofen garen, bis sie innen weich sind und sich außen eine goldbraune Kruste gebildet hat. Dies sollte nicht länger als 40 Minuten dauern und macht sich fast wie von allein.
  4. Nutze die Wartezeit und vermenge alle Zutaten für das Kartoffelsalat-Dressing. Würfel hierfür eine Zwiebel klein und schneide die Gurke sowie die Gewürzgurke in dünne Scheiben. Hacke jetzt den Dill und verrühre alles miteinander.
  5. Lass die Kartoffeln nach dem Backen für mindestens 5 Minuten abkühlen. Nun kannst du alles miteinander vermengen. Wenn du magst, gib etwas Schnittlauch hinzu. Am leckersten schmeckt der Kartoffelsalat, wenn du ihn lauwarm servierst!

Verwendete Quellen: zuckerjagdwurst.com, chefkoch.de

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