
Während der Sleek Bun als Meister des glatten, strengen Stylings lange die Oberhand hatte, tritt nun ein neuer Ansatz ins Rampenlicht, der Volumen am Hinterkopf erlaubt und sogar zelebriert. Der Aussie Slickback ist eine Trendfrisur, die einen glatt nach hinten gestylten vorderen Haaransatz mit einem locker gebundenen Pferdeschwanz am Hinterkopf kombiniert, der bewusst voluminös und leicht unperfekt gestaltet wird. Damit der Look perfekt gelingt, solltest du ein paar Dinge beachten.
Was zeichnet den „Aussie Slickback“ aus?
Der Aussie Slickback, wörtlich übersetzt "australischer, zurückgegelter Look", ist ein Pferdeschwanz, der auf den ersten Blick an den beliebten Sleek Bun erinnert, jedoch eine entscheidende Abweichung im Styling des Hinterkopfbereichs aufweist. Während beim Sleek Bun jede Strähne akkurat an den Kopf angelegt wird, ist beim Aussie Slickback eine lockere und leicht unebene Partie am Hinterkopf ausdrücklich erwünscht. Kleine Beulen oder "Huckel", die sonst mit dem Kamm geglättet werden, sind hier ein charakteristisches Merkmal und tragen zum entspannten Gesamtbild bei. Die Vorderpartie des Haares wird hingegen, ähnlich wie bei der sleeken Variante, glatt nach hinten gestylt. Es ist diese bewusste Diskrepanz zwischen der geglätteten Front und dem voluminösen Hinterkopf, die den Aussie Slickback so einzigartig macht.
3 Fehler, die deinen „Aussie Slickback“ zerstören
Der Aussie Slickback bietet eine spannende Abwechslung zum klassischen Sleek Bun und hat das Potenzial, zur Go-to-Frisur vieler Beauty-Liebhaberinnen zu werden. Wenn du die folgenden drei Styling-Fehler vermeidest, lässt sich dieser angesagte Look mühelos meistern.
Fehler Nummer 1: Zu viel Präzision am Hinterkopf
Einer der häufigsten Styling-Fehler beim Aussie Slickback ist der Versuch, den Hinterkopf zu perfektionieren. Anders als beim Sleek Bun, wo jede Unebenheit mit Kamm und Haarspray gebändigt wird, lebt der Aussie Slickback von einer bewussten Lässigkeit. Viele Frauen sind es gewohnt, jegliche Erhebungen und „Beulen“ am Hinterkopf akribisch zu glätten. Dieser Drang zur Perfektion sabotiert jedoch den eigentlichen Charme der Frisur. Der Ansatz sollte hier nicht zu stark geglättet werden. In unserem Beauty-Ratgeber erfährt man mehr über voluminöse Stylings.
Stattdessen besteht das Geheimnis darin, die Haare am Hinterkopf locker zu lassen, sodass kleine, natürliche Erhebungen sichtbar bleiben. Das schafft eine weichere Silhouette und vermeidet den steifen Look, der nicht zum Aussie Slickback passt. Wenn man diesem Tipp folgt, entfaltet die Frisur ihre volle Wirkung. Creatorin Milly Smith, deren Tutorials zum Aussie Slickback millionenfach geklickt werden, zupft ihre Haare am Hinterkopf sogar bewusst leicht heraus, um diesen voluminösen Effekt zu verstärken.
Fehler Nummer 2: Falsches Produkt für die vordere Haarpartie
Für den vorderen Bereich des Aussie Slickback ist ein glatter, nach hinten gestylter Look entscheidend. Hier liegt der zweite häufige Fehler: die Verwendung ungeeigneter Produkte. Manche Anwenderinnen greifen zu Produkten, die zu schwer sind oder nicht den nötigen Halt für ein glattes Finish bieten. Dies kann zu fliegenden Härchen, einem fettigen Aussehen oder zu wenig Definition führen, was den Kontrast zum voluminösen Hinterkopf beeinträchtigt.
Ein leichtes, aber haltgebendes Styling-Gel oder eine Haarmaske ist hier die beste Wahl. Es ist wichtig, das Produkt gleichmäßig zu verteilen und die vordere Partie sorgfältig nach hinten zu streichen. Der Fokus liegt darauf, die Haare glatt und ohne sichtbaren Scheitel zurückzuziehen, bevor sie mit einem Haargummi fixiert werden. Dies schafft die notwendige Spannung und Eleganz im vorderen Bereich, während der hintere Teil die gewünschte Lockerheit behält. Die Auswahl der richtigen Produkte ist entscheidend für den Erfolg bei neuen Frisurentrends.
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Fehler Nummer 3: Keine Beachtung der Haarlänge und Haarstruktur
Nicht jede Frisur passt zu jeder Haarlänge oder Haarstruktur, und der Aussie Slickback bildet dabei keine Ausnahme. Ein dritter häufiger Fehler ist der Versuch, den Look auf Haaren umzusetzen, die dafür nicht optimal geeignet sind. Insbesondere sehr kurze Haare können Schwierigkeiten bereiten, da es schwer sein kann, genügend Länge für den Pferdeschwanz am Hinterkopf zu sammeln und gleichzeitig die vorderen Partien sauber zurückzustylen. Auch sehr feines oder sehr dichtes Haar kann spezielle Anforderungen stellen.
Für ein optimales Ergebnis sollte die Haarlänge mindestens schulterlang sein. Bei feinem Haar können leichte Texturprodukte helfen, mehr Volumen am Hinterkopf zu erzeugen, während bei sehr dichtem Haar darauf geachtet werden sollte, dass der Pferdeschwanz nicht zu schwer wird. Es ist hilfreich, die individuellen Gegebenheiten der Haarstruktur zu berücksichtigen, um den Look zu adaptieren und den gewünschten Effekt zu erzielen. Über die aktuellsten Haartrends ist es sinnvoll sich zu informieren.





