Haarpflege: Darum solltest du NIE mit nassen Haaren schlafen gehen

Haarpflege: Darum solltest du NIE mit nassen Haaren schlafen gehen

Gehst du nach dem Duschen auch immer mit nassen Haaren ins Bett? Von dieser Gewohnheit solltest du dich lieber trennen...

Es gibt kaum etwas Schöneres, als nach einem langen Tag unter die Dusche zu hüpfen. Doch bevor du dich in dein Bett einkuschelst, sollten deine Haare lieber trocken sein. Denn mit nasser Mähne schlafen zu gehen schadet nicht nur deiner Haarstruktur, sondern auch deiner Gesundheit. Warum das so ist, liest du hier.

Darum solltest du nicht mit nassen Haaren schlafen gehen

1. Höheres Risiko für Spliss und Haarbruch 

Im nassen Zustand sind die Haare besonders empfindlich. Deshalb raten Haar-Experten auch dazu, die Mähne nach dem Waschen nicht zu bürsten. Durch die Reibung am Kopfkissen wird die Haarstruktur aufgeraut und es kann schnell passieren, dass deine Haare abbrechen und Spliss entsteht.

2. Du bekommst Nackenschmerzen

Durch die feuchten Haarsträhnen kühlt dein Nacken und dein oberer Rücken im Schlaf aus. Das ist besonders bei Rücken- und Bauchschläfern der Fall. Ist nachts auch noch das Fenster offen, kühlst du noch stärker aus. Die Folge: Fiese Muskelverspannungen und Nackenschmerzen am nächsten Morgen (und vielleicht sogar eine Erkältung).

3. Pilze und Bakterien vermehren sich

Die nasse Kopfhaut bietet den optimalen Nährboden für Pilze und Bakterien. Legen wir uns dann mit unseren frisch gewaschenen Haaren auf unser Kopfkissen, gesellt sich auch noch Wärme dazu, in der die Erreger gedeihen können. Im schlimmsten Fall führt das zu Schuppenbildung, Ekzemen oder anderen Hauterkrankungen auf der Kopfhaut.

Keine Zeit zum Föhnen? Das sind die Alternativen

Wenn du aus irgendeinem Grund keine Zeit oder Lust hast, deine Haare vor dem Zubettgehen zu trocknen, kannst du trotzdem einige Dinge tun, damit sie weniger Schäden davontragen:

  • Wickle deine klatschnassen Haare zumindest für ein paar Minuten in ein Handtuch. So sind sie immerhin angetrocknet, bevor du schlafen gehst.
  • Flechte deine Haare oder drehe sie ein. So minimierst du die Reibung auf dem Kopfkissen.
  • Apropos Kopfkissen: Um Haarbruch zu vermeiden, raten Experten zu einem Kissen aus Seide. Durch die glatte Oberfläche wird die Mähne beim Hin- und Herdrehen weniger aufgeraut als es zum Beispiel bei Baumwollkissen der Fall ist.

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Verwendete Quellen: heilpraxis.net

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