Tränensäcke Ursachen: Darum hast du sie und das hilft

Tränensäcke Ursachen: Darum hast du geschwollene Augen und das hilft dagegen

Stören dich deine Tränensäcke und du fragst dich, was wohl die Ursachen für die kleinen Säckchen unter den Augen sind. Wir klären die wichtigsten Fragen.

Geschwollene Augen, dunkle Augenringe und tiefe Tränensäcke – wenn es um die Augenpartie geht, gibt es so einige Dinge, die uns manchmal negativ "ins Auge fallen". Doch wir finden: All diese vermeintlichen Schönheitsmakel sind ein Teil von uns und kein Grund, sich unwohl zu fühlen oder sich nicht schön zu finden. Bist du trotzdem neugierig, was wohl die Ursachen deiner Tränensäcke sein könnten, dann bist du hier an der richtigen Stelle. Wir klären alles, was du wissen musst. Inklusive Tipps, wie du Tränensäcke vorbeugen kannst, damit sie gar nicht erst entstehen und was helfen kann, um sie optisch zu mindern. 

Was sind Tränensäcke überhaupt?

Tränensäcke haben viele Menschen – doch was sind sie genau? Als Tränensäcke bezeichnet man die Erschlaffung des Gewebes unter den Augen, im Bereich des Unterlids. Sie können von der Augenpartie bis zum Jochbein reichen. Auch dunkle Augenringe und Schwellungen können in Verbindung mit dem erschlafften Gewebe am Unterlid einhergehen.

In besonders starken Fällen, können auch Wassereinlagerungen oder Fetteinlagerungen dafür sorgen, dass das Lid so schwer ist, dass es die Haut so weit herunterzieht, dass die rosafarbene Innenseite der Augenlider zu erkennen ist. Während Wassereinlagerungen für Schwellungen unter den Augen sorgen und meist nur akut auftreten und mit der Zeit wieder verschwinden, sind Fetteinlagerungen chronisch und bilden sich nicht wieder von selber zurück. Auf Wunsch können die Tränensäcke dann operativ entfernt werden.

Geschwollene Tränensäcke: Die Ursachen

In der Augenpartie ist etwa dreimal dünner als an anderen Stellen des Gesichts. Dadurch ist dieser Bereich sehr empfindlich und es können sich schnell Schwellungen, Augenringe und Tränensäcke entstehen. In vielen Fällen ist eine kurzfristige Flüssigkeitsansammlung am Unterlid zuständig für die geschwollenen Augen. Die Ursachen dafür können folgende sein:

  • Schlafmangel
  • Stress
  • Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Flüssigkeitsmangel
  • Unregelmäßige und einseitige Ernährung
  • Störung des Lymphflusses

Es gibt aber noch eine weitere Art von Tränensäcken. Hierbei handelt es sich um erschlafftes Fettgewebe, Muskeln und Haut. Für diese Art von Tränensäcken gibt es im Grunde zwei Ursachen: eine genetische Veranlagung oder die altersbedingte Erschlaffung des Bindegewebes. Ist das Bindegewebe von Natur aus eher schwächer, zeigt sich das nicht nur an Cellulite, sondern kann sich auch in Form von Säcken unter den Augen zeigen. Im Alter ist es ganz normal, dass Haut, Muskeln und Bindegewebe etwas schwächer werden und erschlaffen. Wie stark das passiert und ob sich dadurch Tränensäcke bilden, ist von Person zu Person unterschiedlich.

Auch eine Kombination aus beiden Arten ist möglich. Hast du zum Beispiel chronische Fetteinlagerungen und ein erschlafftes Bindegewebe unter den Augen und gleichzeitig Schwellungen durch zu wenig Schlaf oder Flüssigkeitsmangel, sehen deine Augenringe und Tränensäcke besonders intensiv aus.

Und auch bestimmte Erkrankungen können Augenringe, Tränensäcke und Co. entstehen lassen. Zu diesen Krankheiten zählen zum Beispiel Nierenleiden oder Herzleiden, Erkrankungen der Schilddrüse oder ein Eisenmangel.

Tränensäcke vorbeugen: So geht’s

Die schlechte Nachricht zuerst: Leider lassen sich genetischbedingte Fetteinlagerungen unter den Augen nicht vorbeugen. Gegen die Natur lässt sich leider nichts tun. Nun aber die gute Nachricht: Altersbedingte Tränensäcke und Schwellungen unter den Augen lassen sich (bis zu einem gewissen grad) vorbeugen, damit sie gar nicht erst entstehen. Diese Tipps können dir dabei helfen:

  • Ernähre dich ausgewogen und gesund und trink viel Wasser
  • Meide Stress, schlaf ausreichend, trinke nicht zu viel Alkohol und versuche, auf das Rauchen zu verzichten
  • Rege deinen Lymphfluss mit einer Gesichtsmassage an, um Wassereinlagerungen abzutransportieren
  • Kühle den Bereich um die Augen herum, um akute Schwellungen zu lindern (hierfür eignen sich zum Beispiel Augenpads, die du vorher im Kühlschrank aufbewahrt hast)
  • Verwende täglich (auch im Winter) eine Creme mit Lichtschutzfaktor, um die Haut unter den Augen vor der vorzeitigen Hautalterung zu schützen
  • Creme auch den Bereich um die Augen herum täglich ein, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen

Unsere Empfehlungen: Augencremes gegen Tränensäcke

Tränensäcke entfernen: Die besten Tipps

Hast du genetischbedingte oder altersbedingte Tränensäcke, die schon stark ausgeprägt sind, lassen diese sich nur schwer entfernen. Stören sie dich wirklich sehr doll, hilft im Grunde nur ein operativer Eingriff, um das überschüssige Gewebe zu entfernen und zu straffen. Chirurgische Eingriffe und Behandlungen in diesem Bereich sind nicht sehr selten und zählen zu den Routine-Eingriffen.

Schwellungen unter den Augen kannst du schnell wieder loswerden, indem du den Bereich kühlst. Hierfür kannst du Augenpads aus dem Kühlschrank verwenden oder du kühlst die Augen mit dem ein oder anderen Hausmittel. Zum Beispiel kannst du dir zwei Gurkenscheiben auf die Augen legen. Die Gurke sollte zuvor auch gekühlt worden sein. Zusätzlich kann es helfen, den Lymphfluss mit einer Gesichtsmassage anzuregen, damit die Wassereinlagerungen wieder verschwinden.

Es gibt aber auch spezielle Cremes, die einen Lifting-Effekt haben und sogar starke Tränensäcke für ein paar Stunden optisch verschwinden lassen. Besonders beliebt ist zum Beispiel die Remescar Augencreme (ca. 22 Euro hier bei Amazon🛒). Sie soll erschlaffte Augenlider anheben und die Tränensäcke so für kurze Zeit optisch mindern. Hierbei handelt es sich zwar um keine dauerhafte Behandlung der Tränensäcke, für ein besonderes Event kann man die ungewollten Hauterschlaffungen in der Augenpartie aber kurz verschwinden lassen.

Fazit

Tränensäcke gehören zu unserem Körper wie Dehnungsstreifen, Cellulite und Pigmentstörungen – wir mögen sie vielleicht nicht immer lieben aber am Ende sind sie ein Teil von uns. Anstatt dir Gedanken zu machen, wie du deine Tränensäcke und Augenringe loswerden kannst, versuche doch mal, sie zu akzeptieren, so wie sie sind. Du musst nicht immer zum Skalpell greifen, um deine Tränensäcke optisch zu lindern. Es kann auch schon helfen, genügend zu trinken, eine pflegende Augencreme zu verwenden und dem Gesicht hin und wieder eine Massage für einen besseren Lymphfluss zu gönnen.

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Verwendete Quellen: hautarztpraxis-mainz.de, neue-augen.de

Frau in Rosenstrauch
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