Japanische Maniküre: Dieser Trend sorgt für gesunde Nägel

Mit der japanischen Maniküre endlich zu natürlich gesunden und glänzenden Nägeln

Du möchtest glänzende und gepflegte Nägel, aber das ganz ohne Lack, Gel, Shellac und Co.? Dann ist die japanische Maniküre für natürlich schöne Nägel perfekt für dich!

Für neue Beauty-Tricks schauen wir uns gerne in asiatischen Ländern wie Korea oder Japan um – Trends wie "Juice Skin" oder fermentierte Kosmetik haben wir schon längst ausprobiert und lieben gelernt. Nun lassen wir uns nicht nur von Trends für schöne Haut inspirieren, sondern auch in Sachen Nageldesign. Eine bestimmte Maniküre wird in Japan schon seit Ewigkeiten angewendet und findet auch hierzulande immer mehr Fans. Die Technik sorgt besonders schonend für glänzende und gepflegte Nägel, ganz ohne chemische Stoffe. Wie sie funktioniert, verraten wir dir hier.

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Was ist das Besondere an der japanischen Maniküre?

Es ist kein Geheimnis, dass Gel, Acryl, Shellac und Co. unserer Nagelgesundheit auf Dauer nicht guttun. Normaler Nagellack ist in dieser Hinsicht zwar besser, aber dieser blättert meist ziemlich schnell ab – nervig! Mit der japanischen Maniküre musst du dir darüber keine Gedanken mehr machen. Die Nägel haben ein schönes, glänzendes Finish und die Nagelpflege kommt ganz ohne Chemie aus.

Mithilfe einer bestimmten Paste aus natürlichen Inhaltsstoffen, einem Puder und einem Nail Buffer werden die Nägel vom Profi poliert, du kannst den Look aber auch ganz einfach zu Hause nachmachen. Die Nägel werden bereits während der Maniküre mit wertvollen und kräftigenden Zutaten verwöhnt und brechen dadurch nicht mehr so schnell ab. Und auch die Nagelhaut sieht gesund und sauber aus. Direkt nach der Behandlung glänzen die Nägel in einem natürlichen Rosaton. Wow!

Die Vorteile

  • Bei der Nagelpflege kommen nur natürliche Inhaltsstoffe, keine Chemie zum Einsatz
  • Nägel sehen natürlich schön aus und bekommen einen dezenten Look
  • Die Maniküre macht die Nägel stabiler und robuster und beugt brüchigen Nägeln vor
  • Kann beim Profi im Nagelstudio oder selber zu Hause angewandt werden
  • Ist zeit- und geldsparender als eine klassische Maniküre mit Gel-Modellage oder Shellac

Die Nachteile

Trotz all der Vorteile der japanischen Maniküre gibt es auch den ein oder anderen Nachteil. Denn für alle, die ab und zu gerne Farbe auf ihren Nägeln tragen, sind rote, grüne oder braune Nägel erst einmal tabu. Bei der Behandlung mit der japanischen Maniküre wird nämlich davon abgeraten, jegliche Form von Chemie auf den Nägeln zu verwenden. Der Nagellack würde durch die Politur gar nicht richtig auf den Nägeln haften und wie bei Shellac, Gelnägeln und Co. wird dazu geraten, die Politur erst einmal rauswachsen zu lassen, bevor Nagellack aufgetragen werden kann. Willst du im Anschluss also wieder Nagellack verwenden, musst du mehrere Wochen warten. Die japanische Maniküre ist also eher eine langfristige Pflege für gesunde, natürliche Nägel und weniger ein Nagel-Trend, den man nur für kurze Zeit ausprobiert.

Wie funktioniert die japanische Maniküre genau?

Bei einer japanischen Maniküre handelt es sich im Grunde um eine gründliche Politur der natürlichen Nägel. Nachdem die Nägel in Form gefeilt und die Nagelhaut gesäubert wurde, wird eine spezielle Paste aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Bienenwachs, Reismilch, Algen oder Kieselerde auf die Nägel aufgetragen. Die Politur sorgt bei der Behandlung nicht nur für einen glatten, glänzenden Effekt und einen leichten Rosaton, sondern auch für gestärkte Nägel und eine gesunde und geschmeidige Nagelhaut. Mit einem sogenannten Buffer wird die Politur in den Nagel eingearbeitet, wo sie ähnlich wie ein Peeling wirkt.

Danach wird ein spezielles mineralhaltiges Puder verwendet, das letzte Unebenheiten ausgleicht, den Nagel und die zuvor aufgetragenen Inhaltsstoffe versiegelt und für einen natürlichen Glanz sorgt. Das Ergebnis der japanischen Maniküre: Perfekt gepflegte Nägel, die dezent und natürlich aussehen und gesund und gestärkt nachwachsen können. So wird auch brüchigen Nägeln und eingerissener Nagelhaut vorgebeugt.

Wie viel kostet die japanische Maniküre im Nagelstudio?

Das perfekte Ergebnis erzielt du mit der professionellen Behandlung im Nagelstudio. Je nach Studio variieren die Preise für die japanische Maniküre. Da kein Nagellack verwendet wird, sind die Kosten aber in der Regel deutlich niedriger als bei der Modelage mit Gel, Acryl oder Shellac. Mit Preisen zwischen 20 und 40 Euro solltest du aber rechnen. 

Japanische Maniküre: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Du möchtest die japanische Maniküre selbst einmal ausprobieren? Gar kein Problem! Die Behandlung zu Hause ist gar nicht so schwer, wie du jetzt vielleicht denken magst. Es gibt spezielle Sets, die alles Wichtige für die japanische Maniküre enthalten. Weiter unten stellen wir dir unseren Favoriten zum Nachshoppen vor. So funktioniert die DIY japanische Maniküre:

  1. Nägel vorbereiten: Entferne alte Nagellackreste mit einem sanften Nagellackentferner. Verwöhne deine Hände und Nägel anschließend mit einem Peeling, das abgestorbene Hautschüppchen entfernt und sie wieder geschmeidig macht.
  2. Nägel feilen: Feile deine Nägel mit einer Nagelfeile in Form. Typischerweise werden sie kurz und leicht abgerundet gefeilt.
  3. Nagelhaut entfernen: Nun kannst du noch die Nagelhaut vom Nagel zurückschieben und mit einem speziellen Knipser entfernen. So legst du den Nagel komplett frei und das Nagelbett sieht gesund und gepflegt aus.
  4. Polieren: Trage als Nächstes die spezielle Paste mit natürlichen Inhaltsstoffen auf, die du mithilfe eines Nail Buffers vorsichtig in den Nagel einarbeitest. Üblicherweise werden Zutaten wie Bienenwachs, Algen, Reismilch oder Kieselerde verwendet. Dieser Schritt glättet die Nageloberfläche und poliert sie gleichzeitig.
  5. Puder auftragen: Zum Schluss kommt ein spezielles mineralhaltiges Puder zum Einsatz, das ebenfalls auf die Nageloberfläche ebnen wird und sie schön glatt und glänzend macht. Dieses sorgt zudem für eine dezente rosafarbene Farbe der Nägel.
  6. Pflege: Zum Schluss kannst du noch etwas Handcreme verwenden, um die Fingernägel, das Nagelbett und die Haut der Hände zu pflegen und ihnen einen gesunden Glanz zu verschaffen. Fertig ist die japanische Maniküre.

Den Effekt kannst du schon nach der ersten Behandlung sehen. Idealerweise solltest du die Maniküre aus Japan alle drei bis vier Wochen wiederholen. Nach und nach wirst du merken, dass deine Nägel stärker und robuster sind, besser wachsen und nicht mehr so oft einreißen. Übrigens: Du kannst die Maniküre nicht nur an den Fingernägeln, sondern auch an den Fußnägeln anwenden.

Japanisches Maniküre-Set zum Nachshoppen

Willst du die japanische Maniküre zu Hause selber machen, brauchst du die richtigen Produkte. Hier findest du alles, was du brauchst.

Erfahrungen mit der japanischen Maniküre: So hat sie meine Nägel gerettet

Lange Zeit hatte ich sehr rissige und brüchige Fingernägel. Schuld daran waren wohl die Gelnägel, die ich lange Zeit trug. Ich beschloss, das Gel zu entfernen und meine natürlichen Nägel wieder zu stärken. Im Nagelstudio wurde mir dann die japanische Maniküre empfohlen. Ich entschied mich dazu, der Maniküre aus Japan eine Chance zu geben. 

Der Unterschied von vorher zu nachher war direkt nach der ersten Behandlung enorm. Die Nagelhaut war gesäubert, die Form der Nägel wieder schön und die Nägel hatten direkt einen tollen Glanz. Sie fühlten sich zwar noch dünn und brüchig an, aber es dauert ja auch mehrere Wochen, bis die Nägel durch die natürliche Paste gestärkt werden. Ich entschied mich dazu, die japanische Maniküre zu Hause zu wiederholen und kaufte mir ein Maniküre-Set. Woche für Woche bemerkte ich, wie sich meine natürlichen Nägel von den Strapazen der letzten Monate erholten und gesünder und stärker wurden. Und da die Nägel durch die Paste so einen schönen Glanz und eine dezente Farbe bekamen, habe ich den Nagellack noch nicht mal vermisst. Nur an Weihnachten, wo ich ab und zu gerne rote Nägel trage, habe ich eine Ausnahme gemacht und Nagellack verwendet.

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Verwendete Quelleninstagram.com, treatwell.de

Aufmacher_Essie_Jolie
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